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Foto: Jörg Farys (die.projektoren)/BUND


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Foto: BUND Koblenz


Foto: BUND Koblenz

Klimakonferenz COP23 in Bonn

Zur Pressemitteilung vom 17.11.2017 hier...

Die Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens im Dezember 2015 und dessen Ratifizierung waren nur die ersten Schritte auf dem Weg zu gutem internationalen Klimaschutz. Auf der diesjährigen Klimakonferenz in Bonn müssen die Regeln für die Umsetzung des Abkommens, das sogenannten "Rulebook", verabschiedet werden. Außerdem werden die nationalen Klimaschutzpläne auf der nächsten Klimakonferenz, 2018, im sogenanten "Facilitative Dialogue" überprüft. Wie diese Überprüfung aussehen soll, wird auch dieses Jahr in Bonn verhandelt.



BUND-Forderungen zur COP 23:

Nationale Klimaschutzpläne verbessern!

Jedes Land, in erster Linie jedoch die reichen Länder, die in der Vergangenheit am meisten zur Verursachung des Klimawandels beigetragen haben, müssen ihre nationalen Klimaschutzpläne verbessern.

Auf der Klimakonferenz 2018 in Polen findet die erste Überprüfung der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens statt. 2018 wird das UN-Klimasekretariat in dem sogenannten "Facilitative Dialogue" überprüfen, ob die internationale Gemeinschaft das Abkommen umsetzt und wie weit sie vom Ziel entfernt ist.

Starke Leitlinien für die Überprüfung der nationalen Klimaschutzpläne formulieren!

Auf der jetzt stattfindenden Klimakonferenz in Bonn entscheidet sich, ob der "Facilitative Dialogue" die tatsächlichen Klimaschutzanstrengungen eines jeden Landes überprüft und Verbesserungen der Klimaschutzbemühungen einfordert. Es darf keine "Überprüfung light" beschlossen werden, die lückenhaft und folgenlos bleibt und den Umstieg von dreckiger auf saubere Energie um Jahrzehnte verschiebt. Der BUND erwartet, dass am Ende der Bonner Klimakonferenz starke Leitlinien für die Überprüfung der nationalen Klimaschutzpläne formuliert sind.

Der Überprüfungsprozess muss so gestaltet sein, dass am Ende unmissverständliche Aufforderungen an die Länder ausgesprochen werden, die zu wenig für den Klimaschutz tun, ihre Emissionen schnell und deutlich zu senken. Das Ziel des Überprüfungsprozesses muss die Verbesserung der in Paris eingereichten nationalen Klimaschutzpläne – bis spätestens 2020 – sein.

Arme Länder bei der Umsetzung ihrer Strategien unterstützen!

Im Überprüfungsprozess muss sichergestellt werden, dass reiche Länder armen Ländern das notwendige Geld für die Umsetzung guter Klimaschutzstrategien zur Verfügung stellen.

Klimaschutz vor 2020 und Kohleausstieg in Deutschland vor 2030 umsetzen!

Der Überprüfungsprozess der nationalen Klimaschutzpläne muss zudem Wege aufzeigen, wie die großen Klimasünder in die Pflicht genommen werden können, ihre Emissionen – zeitnah und ausreichend – zu reduzieren. Für die Umsetzung des Pariser Abkommens und das Abwenden der Klimakrise ist es entscheidend, dass die großen Klimasünder ihre Emissionen in den nächsten drei Jahren deutlich reduzieren.

Deutschland als Veranstaltungsort verpflichtet die Bundesregierung in besonderem Maße. Die Bundesregierung muss ihre Hausaufgaben machen und mutig voranschreiten. Dies muss einen Plan zur Stilllegung der ältesten und dreckigsten Kohlekraftwerke in Deutschland bis 2020, sowie den Ausstieg vor 2030, beinhalten. Der Kohleausstieg Deutschlands, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt, hat Signalwirkung.

Hintergrundpapier: BUND-Forderungen zur Weltklimakonferenz COP23 in Bonn (PDF)

Weitere Informationen unter www.bund.net/cop23




Mach mit!; Her mit den Mäusen

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