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Fachtagung (Nacht-) Fluglärm

Die Bewertung von (Nacht-) Fluglärm: Junk-Science oder seriöse Wissenschaft?

  • am 18. Dezember 2004
  • in Mainz

Die Tagung …

…hatte das Ziel, Problembewusstsein und Fachkenntnisse aus dem Bereich des (Nacht-) Fluglärms zu vermitteln.

In der Diskussion um die gesundheitlichen Auswirkungen des Nachtflugs kommt der neuen Studie der DLR (Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt), in der Nachtfluglärm offenbar bagatellisiert wird, große Bedeutung zu. Anhand von Beispielen wurde bei der Tagung der Zusammenhang zwischen den Entscheidungsträgern und Gerichten und den Flugplatzbetreibern in Frankfurt und München aufgezeigt.

Wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere im medizinischen Bereich, beruhen auf der Auswertung von Labor- und Feldversuchen. Zum Verständnis der Ergebnisse gelangt man nur mittels Kenntnisse statistischer Verfahren. Mit Hilfe statistischer Tricks wird die Wahrheit verschleiert.

Fluglärm wird bei der Festsetzung von Lärmschutzbereichen aufgrund des Fluglärmgesetzes nach der Anleitung zur Berechnung (AZB) prognostiziert. Es gibt in Deutschland aber keine öffentlich zugänglichen wissenschaftlichen Quellen und Daten, um die AZB zu hinterfragen. Zudem ersetzen bei Genehmigungsverfahren Gutachter der Flugplatzbetreiber die AZB durch eigene Daten und Berechnungsverfahren. Die einzige Rechtfertigung besteht in der „Erfahrung der Gutachter“.

Pressemitteilung zur BUNDtagung Nachtfluglärm

Prof. Dr. Eberhard Greiser vom Zentrum für Public Health, Universität Bremen, referierte unter dem Thema Kritische Anmerkungen zur DLR Studie





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Prof. Dr. Eberhard Greiser: Kritische Anmerkungen zur DLR-Studie


Thomas Myck vom Umweltbundesamt referierte über Methoden der Fluglärmbewertung .







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Thomas Myck (Umweltbundesamt): Methoden der Fluglärmbewertung


Diplom-Mathematiker Manfred Neumüller erläuterte Rechentricks in Gutachten





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Dipl.-Math. Manfred Neumüller: Rechentricks in Gutachten


Joy Hensel, Rechtsanwältin Informationsdienst Umweltrecht e. V. (IDUR), führte in die rechtlichen Konsequenzen ein.




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Joy Hensel (Rechtsanwältin, IDUR): Rechtliche Konsequenzen


BUND-Verkehrsexperte Dr. Werner Reh (Landesverband NRW) erläuterte die BUND-Forderungen.




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Dr. Werner Reh (BUND-Verkehrsexperte): BUND-Forderungen


Elke Kiltz, verkehrspolitische Sprecherin von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im rheinland-pfälzischen Landtag (MdL) referierte über die Fluglärmsituation in Rheinland-Pfalz und Hessen.

Der genaue Programmablauf kann hier nochmals betrachtet werden:

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Flyer Fluglärmtagung (230 kB)


Die Zielgruppe:

  • kommunale EntscheidungsträgerInnen,
  • WissenschaftlerInnen,
  • VertreterInnen von Projektgruppen und
  • Initiativen,
  • von Behörden,
  • Betroffene,
  • BUNDaktive/mitglieder,
  • ganz einfach Bürgerinnen und Bürger.

Die Tagung wurde unterstützt

vom BUND-Landesverband Hessen e.V. sowie von:


Zukunft Rhein-Main – Aktion gegen Flughafenausbau


VCD Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.



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