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10 Gründe gegen die derzeitige Mobilfunk-Technik

BUND Landesverbände Rheinland-Pfalz und Hessen, Arbeitskreis Elektrosmog

1. Mobilfunk ist aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Die Kritik richtet sich nicht gegen das mobile Telefonieren an sich; aber sowohl die Handybenutzer als auch die von den Mobilfunksendern betroffenen Anlieger haben ein Anrecht auf gesundheitlichen Schutz.

2. Die baubiologische Praxis hat gezeigt, daß es Zusammenhänge zwischen Senderstandorten und Erkrankungen der Anwohner gibt.

3. Die bei den D- und E-Netzen verwendeten hohen Frequenzen können vom menschlichen Organismus besonders gut empfangen werden, was eine Voraussetzung für biologische Wirkungen ist.

4. Entgegen der bisher üblichen Praxis in der Hochfrequenztechnik wurde erstmals großflächig mit sogenannter niederfrequent gepulster Strahlung gearbeitet. Die Strahlungsenergie wird bei dieser Technik nicht kontinuierlich, sondern in einem bestimmten Rhythmus abgegeben. Dies geschieht in Frequenzbereichen, die auch vom Organismus zur Steuerung von Körperfunktionen verwendet werden.

5. Speziell diese gepulste Strahlung ist bezüglich ihrer Wirkungen auf Biosysteme nur unzureichend erforscht. Hier besteht akuter Handlungsbedarf.

6. Die bisher vorliegenden Ergebnisse liefern noch kein abschließendes Bild; allerdings liegen genügend Indizien vor, die auf erhebliche gesundheitliche Auswirkungen schließen lassen. (Hirnstromveränderungen, erhöhte Krebsrate, Schwächung der Immunabwehr, Fruchtbarkeitsschäden, Öffnen der Blut-Hirn-Schranke, ...)

7. Nicht so sehr die Signalstärke, sonder vielmehr die verwendete Frequenz und die eingesetzte Pulsung scheinen für die biologischen Wirkungen verantwortlich zu sein. Daher können bereits relativ kleine Leistungsflußdichten von gesundheitlicher Relevanz sein.

8. Die Grenzwerte der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) tragen nach der Einschätzung kritischer Wissenschaftler und Baubiologen diesen Zusammenhängen nicht ausreichend Rechnung und müssen drastisch nach unten korrigiert werden.

9. Eine biologisch voraussichtlich verträglichere Mobilfunktechnik wurde in Skandinavien entwickelt (CDMA-Verfahren), kommt aber in der reinen CDMA-Form auch bei der nun bevorstehenden dritten Mobilfunk-generation nicht zum Einsatz. Es gäbe also eine Alternative zu der gepulsten TDMA-Technik!!!

10. Die staatlichen Grenzwerte und die Vorgaben der Bauleitplanung räumen den Netzbetreibern weitestgehende Freiheiten ein. Echte staatliche Kontrolle fehlt. Einmal geschlossene Mietverträge kann der Vermieter nur selten ohne Schadenersatzforderungen wieder kündigen. Oft haben die Betreiber sich das Recht vorbehalten, die Anlage nach ihren Erfordernissen zu erweitern und auszubauen. Viele Kommunen, Kirchengemeinden und Privatvermieter sehen sich zwischenzeitlich massiver Kritik der betroffenen Bevölkerung ausgesetzt. Der politische Schaden übersteigt den finanziellen Nutzen deutlich.


Kontakt:
Michael Ullrich, BUND-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
Tel: 06131 62706-22
E-Mail: Michael Ullrich

Ansprechpartner Hessen:
Michael Rothkegel, BUND-Landesverband Hessen e.V.
Tel: 069-67737612
E-Mail: Michael Rothkegel




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