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BASF- Altdeponien in Bad Dürkheim

Katastrophale Situation schreit nach Sanierung

Der BUND begleitet seit 25 Jahren die Bemühungen um die Chemieabfalldeponien der BASF am Bad Dürkheimer Feuerberg (alias Bruchhübel). Die teilweise hilflos erscheinenden Bemühungen der Behörden führten zu einem schier endlos erscheinenden Sanierungsverfahren, das maßgeblich durch Partikularinteressen der BASF geprägt ist.

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Die rheinland-pfälzische Heimat bewahren

Der galoppierende Landverbrauch ist derzeit eines der größten ungelösten Umweltprobleme in Deutschland, auch in Rheinland-Pfalz. Das statistische Landesamt meldet, dass nach wie vor in Rheinland-Pfalz durchschnittlich 61.000 Quadratmeter pro Tag in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt werden (Statistische Monatshefte Rheinland-Pfalz 07/2008). Die Landschaft wird zersiedelt und verschandelt, wertvolle Biotopflächen am Siedlungsrand (z. B. Streuobstflächen) gehen verloren, und der Boden täglich mehr zubetoniert. Bei Starkniederschlägen, wie sie nun infolge der Klimaveränderung sicher immer öfter auftreten, können dadurch Hochwässer in noch größerem Maße zu Schäden führen. Gleichzeitig verliert unser Land sein Gesicht und seine lokale bzw. regionale Identität, und mit der Zerstörung der landwirtschaftlichen Flächen ein Potenzial für nachhaltig umweltverträgliche Entwicklung.

Feriendörfer zerstören Landschaft

Innenentwicklung der Orte statt Flächenfraß

Das Moseltal bildet gemeinsam mit den angrenzenden Hunsrück- und Eifelhöhen eine faszinierend schöne Landschaft. Sie wird geprägt einerseits durch das tief in den Schieferfels eingeschnittene Moseltal und die Randhöhen mit ihren fantastisch weiten Blickbeziehungen. Zusätzlich geben die reich gegliederte Kulturlandschaft mit den idyllischen Weinorten der Region einen unverwechselbaren Charme. Diese Faktoren sind eine bedeutende Grundlage für den Tourismus als einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren.

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Steinbrüche

Viele aufgelassene Steinbrüche haben sich zu hervorragenden Biotopen entwickelt und konnten Dank der Arbeit des BUND gesichert werden, wie z. B. der Steinbruch Rosengarten bei Gundersheim.
Doch allzu oft sollen durch neue Abbaugebiete wertvolle Biotope zerstört werden. An vielen Orten im Land kämpfen wir gegen die mächtigen Wirtschaftsinteressen der Abbauindustrie, so z. B. am Nauberg (Westerwald), in der Vulkaneifel, im Waldböckelheimer Wald bei Bad Sobernheim und am Grünstädter Berg.
Zum Glück gibt es auch einige Erfolge zu verzeichnen. So gelang es bei Stromberg (Soonwald) das Dörrebachtal vom Abbau des Kalkgesteins zu bewahren.



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