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BUND auf Erörterungstermin Mülheim-Kärlich


Straßenaktion von BUND und BI beim Erörterungstermin (Foto: M. Ullrich)

Der Rückbau des stillgelegten Atomkraftwerkes Mülheim-Kärlich soll in eine neue Phase gehen. Beim Erörterungstermin am 16./17.06.2014 auf Einladung des Wirtschaftsministeriums wurden über zwei Tage die Einwendungen der Abbauphase 2b erörtert. Diese beinhaltet den Abriss des verstrahlten Reaktordruckbehälters.

Der BUND hat auch mit seinen Sachbeiständen Dr. Werner Neumann und Dr. Wolfgang Stück den Termin kritisch begleitet. Hauptkritikpunkt war das Vorgehen des sog. Freimessens von belasteten Anlagenteilen. Diese sollen aus dem Atomgesetz entlassen und dem normalen Stoffkreislauf zugeführt werden. Dies würde zu einer vermeidbaren Belastung der Bevölkerung führen und das Risiko von Krebserkrankungen erhöhen, kritisiert der BUND.

Den "Bürgerinitiativen gegen das AKW Mülheim-Kärlich", die seit Jahrzehnten hier konsequent und kompetent den Rückbau begleiten, dankt der BUND für die gute Zusammenarbeit.

Die Veranstaltung erfolgte in guter Atmosphäre, wenn auch die Auskunftsbereitschaft der Antragsstellerin RWE Power AG mangelhaft war. 

Zu Beginn der Veranstaltung protestierte der BUND und die BI öffentlich gegen die Pläne der Kraftwerksbetreiber, die auch den Abbau der Atomkraftwerke in die Verantwortung der Bundesregierung geben wollen um sich so aus der Verantwortung zu stehlen.  (Foto: BUND)

 

Zur Pressemitteilung vom 11.06.2014



Vorstandsmitglied Egbert Bialk und Landesgeschäftsführerin Sabine Yacoub fordern vor dem Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich den Ausstieg aus der Atomenergie (Foto: Michael Ullrich)




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