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Rheinland-Pfalz hatte es wieder einmal satt!



Demonstration - Treckerzug - Kundgebung zu "Wir haben es satt!" am 21.01.2017 in Berlin

Für eine faire bäuerliche Landwirtschaft und eine ökologische Agrarpolitik sowie gegen die zunehmende Industrialisierung und Marktkonzentration im Agrarsektor sind bei der "Wir haben es satt!"-Demo am 21. Januar 18.000 Menschen in Berlin auf die Straße gegangen. Angeführt von rund 130 Traktoren protestierten die Demonstrierenden unter dem Motto "Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!" gegen die Industrialisie­rung der Landwirtschaft. Aus Rheinland-Pfalz machten sich 50 Menschen von Mainz aus auf den Weg.

Wir haben es satt!

Die bäuerliche Landwirtschaft und das regionale Lebensmittelhandwerk sind in Gefahr. Denn Agrarkonzerne und die Bundesregierung treiben die Industrialisierung der Land- und Lebensmittelwirtschaft voran. Die Folgen: Das weltweite Höfesterben schreitet rasant voran, die handwerkliche Lebensmittelherstellung wird verdrängt, hunderte Millionen Menschen leiden an Hunger oder Mangelernährung, die Artenvielfalt schwindet und die Klimakrise verschärft sich.

Wir wollen Bauernhöfe statt Agrarindustrie! Statt Bäuerinnen und Bauern weltweit durch Landnahme den Boden unter den Füßen wegzuziehen, müssen Arbeit und Perspektiven in den ländlichen Regionen geschaffen werden. Im Wahljahr 2017 wird entschieden: Weiterhin Steuermilliarden für Agrar- und Chemieindustrie, Großgrundbesitz und Tierfabriken? Oder werden die regionale Landwirtschaft und das Lebensmittelhandwerk sowie Tier- und Umweltschutz gefördert? Wir wollen eine sozial gerechte Agrarpolitik! Kleinere und mittlere Höfe müssen überleben können. Dafür brauchen wir eine Agrarwende hin zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft!

 







BUND Aktive bei der Demo 2017


BUND Aktive bei der Anreise 2017



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