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BUND kämpft für nachhaltige Siedlungsentwicklung

Um den Flächenverbrauch einzuschränken und lebenswerte Dörfer und Städte zu erhalten ist eine nachhaltige Siedlungsentwicklung notwendig. Mit zwei Tagungen zu diesem Thema hat der BUND Planer und Gemeinden zusammen gebracht, Anregungen und Impulse gesetzt.

BUNDtagung „Leben auf dem Lande – Impulse für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung“

Der BUND Rheinland-Pfalz veranstaltete am 13. Juni 2007 gemeinsam mit der Zukunfstwerkstatt Einrich und der Evagelischen Kirche in Hessen und Nassau in Bad Ems eine Regionaltagung unter dem Motto „Leben auf dem Lande – Impulse für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung“. Vor dem Hintergrund der schwindenden und alternden Bevölkerung in den ländlichen Gebieten wurden Lösungsansätze für ländliche Regionen vorgetragen.

Die Tagung wurde mit einem Grußwort durch die Vizepräsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord Monika Becker eröffnet. Der BUND-Landesvorsitzende Dr. Bernhard Braun betonte bei der Eröffnung der Tagung, „eine der herausragenden Aufgaben des beginnenden 21. Jahrunderts ist es, die Versiegelung von Böden zu stoppen und gleichzeitig durch die Innenentwicklung der Orte die Lebensqualität in Dörfern und Städten zu erhöhen.“ Neue Baugebiete bergen bei rückläufiger Bevölkerung das Risiko künftigen Leerstandes und nicht bewältigbarer Folgekosten.

Pressemitteilung vom 13. 06.07: Flächenverbrauch stoppen - Bevölkerungsrückgang als Chance begreifen

BUNDtagung "Unbegrenztes Wachstum auf endlicher Fläche?"


BUND diskutiert mit kommunalen Verantwortungsträgern

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Bodenschutz und Flächenhaushaltspolitik des Umweltcampus Birkenfeldeiner veranstaltete der BUND Rheinland-Pfalz dem 8.2.2006 im Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz bei Kaiserslautern seine erste Tagung zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung.

Täglich gehen in Rheinland-Pfalz ca. fünf Fußballfelder an freier Fläche durch Überbauung verloren! Die ökologischen Probleme der starken Flächenversiegelung wie Hochwasser, Niedrigwasserstände von Flüssen und Seen etc. sind sattsam bekannt. Aber auch die negativen wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung von Siedlungs- und Verkehrsflächen, wie z.B. Verödung der Ortskerne, sind überall zu erkennen. Trotzdem ist wenig Veränderung in der Siedlungspolitik zu verzeichnen.

Die Kommunen haben sich stattdessen anscheinend in einen verhängnisvollen Wettbewerb um die immer weniger werdenden Einwohner und Betriebe begeben, aus denen letztendlich kaum eine als Siegerin hervorgehen wird.

Den Tagungsband senden wir Ihnen gerne für 7,50 EUR inkl. Porto und Verpackung zu.




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