Sie befinden sich hier:

Die Wachholderheide bei Westernohe (BUND Rennerod)

Das Naturschutzgebiet  „Wachholderheide bei Westernohe“ stellt eine Landschaft dar, wie sie früher  im Westerwald weit verbreitet war.

 


Blick auf die Wachholderheide- Foto: Astrid Walerius

Auf relativ  trockenen Standorten mit einer geringmächtigen Braunerde kann man große Wachholdervorkommen sehen, die Höhen von bis zu   3 m erreichen oder als kleinere Gebüsche mit anderen Gehölzen (Hundsrose, Eingriffeliger Weißdorn, Vogelbeere, Traubenholunder, Schlehe,…) vorkommen. Borstgrasrasen kann man besonders im Westen des Gebietes finden.


Arnika- Foto: BUND


Was die Pflanzenwelt betrifft, sind unter anderem das Dreizahn-Gras, Arnika, Kleine Bibernelle, Aufrechtes Fingerkraut, Harzer Labkraut, Rundblättrige Glockenblume, Besenheide und Sparrige Binse zu finden.

Im nördlichen Teil hat das Gebiet sumpfige und vernässte Ausbildungen und wird als Flachmoor bezeichnet. Man kann dort unter anderem das Sumpf-Blutauge, die Sumpf-Schafgarbe, den Sumpf-Hornklee, die Fadenbinse, die Rasenschmiele, die Hirse-Segge oder auch das Schmalblättrige Wollgras betrachten. Hier befindet sich der Ursprung des Lasterbachs.


Wegerich-Scheckenfalter- Foto: Wolfgang Düring

 

Auch einige interessante Tierarten haben hier ihren Lebensraum, wie etwa der Neuntöter (Lanius collurio), die Feldlerche (Alanda arvensis) und der Grasfrosch (Rana temporaria) sowie viele Insekten wie Schmetterlinge (der Wegerich-Scheckenfalter (Melitaea cinxia) oder das Schachbrett (Melanargia galathea).



Die BUND Ortsgruppe Rennerod begann mit Pflege und Erhaltung der Fläche vor rund 25 Jahren. Es werden zum Beispiel Informationstafeln zum Naturschutzgebiet und dessen Bedeutung aufgestellt. Zudem führt die BUND-Gruppe Exkursionen im Bereich des NSG durch.

Text: Astrid Walerius, Marine Suchet



Metanavigation: