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Grünstadter Berg


Trockenrasen - Foto: Andrea Thiel

Der Grünstadter Berg liegt westlich von Grünstadt, zwischen Neuleiningen, Tiefentahl und Ebertsheim und liegt auf 300 Meter ü. NN. Er ist Teil des FFH-Gebiets „Kalkmagerrasen zwischen Ebertsheim und Grünstadt“ sowie des Vogelschutzgebiets Haardtrand.

Das trockene und warme Klima, verbunden mit dem Kalkboden und der Beweidung der Fläche durch Schafe, bedingten das Entstehen von Magerrasen. Trockenrasen sind nach der Roten Liste „von völliger Zerstörung bedroht“ bis gefährdet. Dieser Schutzstatus ergibt sich aus dem Vorkommen von vielen, für diesen Lebensraum typischen, Insektenarten, die oftmals genau an die Pflanzen des Standorts angepasst sind.

Arten die stellvertretend für diesen Standort sind und als gefährdet, bzw. stark gefährdet gelten sind die Gelbe Spargelerbse (Tetragonolobus maritimus), das Mittlere Leinblatt (Thesium linophyllon) und die Bienen Ragwurz (Ophrys apifera). Viele Arten die auf dem Magerrasen vorkommen, sind in ihrem Bestand rückläufig und müssen deshalb geschützt werden.

Weil der Schäfer in den 1970er Jahren die Beweidung der Flächen einstellte, drohte eine Verbuschung der Magerrasen. In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung und der Biotopbetreuung des Kreises Bad Dürkheim wurde ein Konzept zur Pflege der Magerrasen erarbeitet. Dieses Konzept sah neben Entbuschungsmaßnahmen auch eine Wiederaufnahme der Beweidung vor, die seit 1993 wieder durchgeführt wird. Maschinelle Zurückdrängung der Büsche und Nachmahd wurden in Kooperation mit Landwirten, Landschaftspflegebetrieben und Verbänden durchgeführt. Zudem wird von den Mitgliedern der BUND-Ortsgruppe Grünstadt alle zwei bis drei Jahre stellenweise gemäht und die Hecken zurückgeschnitten.




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