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Liegenschaft Höhn-Schönberg: Borstgrasrasen und Feuchtwiesen


Breitblättriges Knabenkraut

Im Frühjahr schlägt so manches Herz höher, wenn es die Farbenpracht und Artenvielfalt auf der Liegenschaft Höhn-Schönberg erblickt. Dort bietet sich eine hervorragende Möglichkeit seltene und bedrohte Pflanzenarten zu entdecken. So kommen z. B. Orchideenliebhaber ganz auf ihre Kosten und können sich am Anblick dieser außergewöhnlichen Pflanzen erfreuen.

Um diese und andere gefährdete Arten zu schützen, setzt sich der BUND für den Erhalt ihres Lebensraumes ein, so dass wir auch weiterhin die Gewissheit haben können, diese nicht alltäglichen Arten jedes Jahr sehen zu können.


Die Fläche wurde vom BUND gekauft und wird von der BUND-Kreisgruppe Westerwald betreut. Für Pflegemaßnahmen ist ein ortsansässiger Landwirt verantwortlich, der sich für eine extensive Bewirtschaftungsform gewinnen ließ.

Die Liegenschaft Höhn-Schönberg befindet sich in der Nähe der Ortschaften Schönberg und Neuhochstein im Landkreis Westerwald. Höhn liegt auf einem Hochplateau 500m ü. NN.
Das Gebiet zeichnet sich durch die stark gefährdeten Borstgrasrasen aus, die mosaikartig in Feuchtwiesen eingebettet sind. Das bezeichnende Borstgras wächst auf ungedüngten, relativ nährstoffarmen Böden. Die Borstgrasrasen entstanden durch extensive Landwirtschaft, wobei sie vornehmlich als Viehweide genutzt wurden.

Dieser Biotoptyp bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzenarten, die an die mageren Böden angepasst sind. Viele von ihnen stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten, da es nur noch wenige solcher Landschaften gibt. Ihr Fortbestand ist in erster Linie durch Düngung, Verbuschung und Aufforstung gefährdet.

Im Jahresverlauf ändert sich das Gesicht des Gebiets. Im Frühjahr findet man eine Vielzahl von Orchideen, unter ihnen auch das besonders gefährdete Kleine Knabenkraut. Die Orchideenblüte ist so beeindruckend, dass die Flächen auch Orchideenwiesen genannt werden. Später kommen z. B. Kuckucks-Lichtnelke, Knäuel-Glockenblume, Sumpf-Baldrian, Gewöhnlicher Teufelsabbiß und Wilde Engelwurz dazu.



Mücken-Händelwurz Quelle: Simone Schneider


Gewöhnlicher Teufelsabbiß Quelle: Simone Schneider


Wald-Läusekraut Quelle: Simone Schneider


Knäuel-Glockenblume Quelle: Simone Schneider


Arnika Quelle: Simone Schneider





Der BUND ist dabei und fährt mit einem Bus von Mainz nach Berlin.

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