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Leitbild des Projektes "Grüner Wall im Westen"

Leitbild des Projektes ist es, den ehemaligen „Westwall“ wegen seiner Bedeutung als erlebbares Zeitzeugnis der jüngeren deutschen und europäischen Geschichte, architektonisches Denkmal sowie als wichtigen Lebensraum und Verbundachse für seltene und gefährdete Arten vor der Zerstörung zu bewahren und im Sinne eines „Denkmalschutzes durch Naturschutz“ dauerhaft zu sichern. Dabei stehen Größe und Unzerschnittenheit der über 600 km langen bandartigen Struktur gleichzeitig für die Denkmalfunktion als auch für eine zu optimierende Biotopverbundstruktur und zur Förderung der Biodiversität von nationaler Bedeutung.

Kooperation

Im Projekt soll eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Naturschutz, Denkmalschutz und politischer Bildung stattfinden. Gemeinsames Ziel ist der dauerhafte Erhalt der vorhandenen Ruinen, wobei aus Sicht des Denkmalschutzes wie auch des Naturschutzes eine Begehbarkeit bzw. touristische Nutzung nur für wenige ausgesuchte Anlagen zweckmäßig erscheint. Bei allen Aktivitäten wird die Zusammenarbeit aller Bundesländer mit Westwall-Ruinen (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg) angestrebt. Ein Projektbeirat mit Vertretern aus dem Naturschutz, des Denkmalschutzes, der politischen Bildung und des Tourismus sollen das Projekt begleiten.

Projekt-Ziele

Die Hauptziele des Projektes sind:

  • Bewusstseinsbildung für das Thema Westwall in der Bevölkerung und bei Akteuren auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene - Herausstellung des Westwalls in seiner Bedeutung als Zeitzeugnis, Denkmal und in seiner heutigen Funktion für den Arten- und Biotopschutz
  • Etablierung des Westwalls als kulturhistorisches Denkmal von nationaler  
    Bedeutung
  • Erarbeitung und Darstellung der Bedeutung der Anlagen für die Tier- und 
    Pflanzenwelt 
  • Erhebung und Bereitstellung fachlicher Grundlagen über die Funktion und 
    Bedeutung des Westwalls als überregionales, bandartiges Biotopverbundsystem
  • Pilotprojekte zur Optimierung des Biotopverbundes
  • Beendigung der Abrisstätigkeiten bzw. Erhalt aller Bunkeranlagen inkl. deren Umfeld

Wir wollen somit einen Beitrag leisten, den ehemaligen Westwall als kulturhistorisches Denkmal zu etablieren und ihn als wichtigen Lebensraum und Verbundachse für seltene und gefährdete Arten vor der Zerstörung zu bewahren. Des Weiteren stellen wir fachliche Daten über den ehemaligen Westwall als Biotopverbundsystem zusammen und entwickeln Handlungskonzepte, die wir exemplarisch umsetzen wollen.

Finanzierung des Projektes

Das Projekt wird von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz mit Geldern aus der Glücksspirale gefördert.





 

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Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner bei Ideen, Anregungen und Fragen sind:

Eva-Maria Altena, Projektleiterin
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.
Pfützenstr. 1  -  54290 Trier
Tel.: 0651-48455
email: eva-maria.altena@bund-rlp.de

Sabine Yacoub
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.
Hindenburgplatz 3  -  55118 Mainz
Tel.: 06131-627060 -  Fax: 06131-6270666
email: sabine.yacoub@bund-rlp.de




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