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Die rheinland-pfälzische Heimat bewahren

Der galoppierende Landverbrauch ist derzeit eines der größten ungelösten Umweltprobleme in Deutschland, auch in Rheinland-Pfalz. Das statistische Landesamt meldet, dass nach wie vor in Rheinland-Pfalz durchschnittlich 61.000 Quadratmeter pro Tag in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt werden (Statistische Monatshefte Rheinland-Pfalz 07/2008). Die Landschaft wird zersiedelt und verschandelt, wertvolle Biotopflächen am Siedlungsrand (z. B. Streuobstflächen) gehen verloren, und der Boden täglich mehr zubetoniert. Bei Starkniederschlägen, wie sie nun infolge der Klimaveränderung sicher immer öfter auftreten, können dadurch Hochwässer in noch größerem Maße zu Schäden führen. Gleichzeitig verliert unser Land sein Gesicht und seine lokale bzw. regionale Identität, und mit der Zerstörung der landwirtschaftlichen Flächen ein Potenzial für nachhaltig umweltverträgliche Entwicklung.

Straßen zerschneiden die Landschaft. Tiere sind nicht mehr in der Lage von einem Waldgebiet ins andere zu kommen. Inzucht und lokales Aussterben von Arten sind die Folge.

Luftschadstoffe verpesten die Luft, Lärmteppiche breiten sich aus - dies nicht nur in unseren Städten! Unmäßiger Treibstoffverbrauch trägt zum Treibhauseffekt und der globalen Klimaveränderung bei.

Der BUND kämpft für eine andere Verkehrspolitik.

Der BUND erhebt seine Stimme gegen den Bundesverkehrswegeplan und übt Widerstand gegen naturzerstörende Verkehrsprojekte aus:

  • für die Erhaltung der Mosellandschaft - gegen den Hochmoselübergang
  • für die Erhaltung des Pfälzerwaldes - gegen die vierspurige B10


Online-Kampagne des Bundesverbandes

Fortbildungen in der Gewässerpädagogik 2010

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