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Pfälzerwald


© Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation: www.lvermgeo.rlp.de

Der Naturpark Pfälzer Wald ist mit einer Fläche von 179.000 ha das größte zusammhängende Waldgebiet  Deutschlands. Seit 1992 ist er auch UNESCO-Biosphärenreservat. Das Waldgebiet liegt im süd-östlichen Teil von Rheinland-Pfalz. Die höchste Erhebung ist der Kalmit mit 673 m über NN. Die klimatisch begünstigte Lage am Rheintal bringt eine Vielzahl an verschiedenen Lebensraumtypen hervor.

Besonderheiten:

Der Pfälzer Wald besitzt im Vergleich zu Soonwald und zum Hochwald einen relativ geringen Anteil an Laubbäumen. Der Nadelholzanteil liegt bei 70 %. Vor allem die Kiefer ist in den Wäldern dominierend. Schon heute sind verschiedene Zonierungen durch das Biosphärenreservat zu finden. 2400 ha sind bereits als Kernzone ausgewiesen, wo sich der Buchenwald naturnah entwickeln kann. Gerade diese Fläche wäre auf Grund ihrer Naturbelassenheit optimal als Nationalparkfläche geeignet.

Eine Eigenart des Pfälzer Waldes ist die landschaftliche Zweiteilung. Im Norden finden sich langgestreckte Bergrücken und tief eingeschnittene Kerbtäler. Im Süden mit dem Dahner Felsenland und dem Wasgau beeindruckende Felsformationen.

Fauna:

In den alten Eisenerzstollen um Bad Bergzabern sind seltene Fledermausarten, wie z.B. Wimperfledermaus, Hufeisennase und Mopsfledermaus zu finden. Die Schutthalden und Felsformationen bilden den optimalen Lebensraum für wärmeliebende Arten, wie z.B. Gelbbauchunke und Kamm-Molch. Der Große Feuerfalter und Heller-Ameisenbläuling sind nur zwei der vielen Schmetterlingsarten, die in den saftigen Wiesen zu finden sind. Desweiteren ist auch der Luchs und die Wildkatze hier beheimatet.

Impressionen Pfälzerwald



© Walter Stutterich




Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen endlich weiterentwickeln

Der BUND Rheinland-Pfalz fordert das Land Rheinland-Pfalz auf, den deutschen Teil des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen entsprechend den Forderungen des MAB-Nationalkomitees von 2014 weiterzuentwickeln. 

Der BUND sieht vor allem bei folgenden Punkten Handlungsbedarf:

 

 

  • Schaffung gemeinsamer Verwaltungsstrukturen mit Entscheidungskompetenz und Überführung des Naturparks in ein Biosphärenreservat nach Landesrecht
  • rweiterung der Kernzonen auf mindestens 3% der Gesamtfläche und rechltiche Sicherung der Kern- und Pflegezone
  • Verhinderung weiterer Zerschneidungen (Ausbau B 10, Gewerbegebiete) und  Ausschluss Windkraft
  • Verstärkung der Regionalvermarktung und Stärkung touristischer Angebote

Die Vorschläge des BUND Landesverband Rheinland-Pfalz für die Erweiterung der Kernzonen des deutschen Teils des Biosphärenreservates Pfälzerwald-Vosges du Nord auf über 3 % der Gesamtfläche finden Sie hier

 

Keine Wasgau-Autobahn A8 durch den Pfälzerwald

Als der ehrenamtliche Umweltschutz in Rheinland-Pfalz noch jung war gelang den Aktiven des BUND einer der beeindruckendsten Erfolge für den Naturschutz im Pfälzerwald.
Durch die wunderschöne Landschaft des Pfälzerwald (Wasgau, Bienwald, Dahner Felsenland) sollte eine Autobahn führen. Die Bundesautobahn 8 sollte Pirmasens mit Karlsruhe verbinden und die Politik versprach ihre segensreiche Wirkung für das strukturschwache aber landschaftlich und touristisch interessante Gebiet. Mehr...

Entwurf einer Landesverordnung über den Naturpark „Pfälzerwald“

Stellungnahme des BUND Rheinland-Pfalz. Mehr...




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