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Jagd und Naturschutz


Hochsitz - Foto: Richard Bartz

Das deutsche Jagdwesen braucht Reformen. Die Bedeutung der Jagd hat sich im Lauf der Jahre einschneidend gewandelt. Die Akzeptanz in der Gesellschaft schwindet. Jagd ist heute überwiegend eine Freizeittätigkeit, die häufig in Konflikt mit Zielen des Natur- und Artenschutzes gerät.

Es waren zwar stets auch Jäger, die sich im Naturschutz vorbildlich engagierten. In ihrer Mehrzahl und in den Aktivitäten ihres zahlenmäßig größten Verbandes, des Deutschen Jagdverbandes mit seinen Landesverbänden, werden sie jedoch den Ansprüchen nicht gerecht, an denen sich ein anerkannter Naturschutzverband messen lassen muss.

Die Jagd ist aus Sicht der Natur-, Umweltschutz- und Tierschutzverbände dringend reformbedürftig. 

Stellungnahme zur Novellierung des Landesjagdgesetzes

Im November 2009 hat der BUND Rheinland-Pfalz eine umfangreiche Stellungnahme zur Novellierung des rheinland-pfälzischen Landesjagdgesetzes abgegeben. Der BUND begrüßt darin den Gesetzesentwurf als Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sind viele Regelungen nur halbherzig. Der BUND wünscht sich konsequentere Regelungen im Sinne von Tierschutz und Naturschutz.

Stellungnahme des BUND

Breites Bündnis für Gesetzesnovelle

Nachdem der Landesjagdverband mit der Drohung von Protestaktionen Ministerpräsidenten Beck zum Einknicken bewegte und die Streichung von fortschrittlichen Regelungen im Gesetzentwurf bewirkte, hat sich 2010 ein breites Bündnis von Verbänden und Organisationen zusammengeschlossen. Vertreter von Grundeigentum, Forstwirtschaft sowie den Umwelt- und Naturschutz formulierten ihre gemeinsame Positionen zur Neufassung des Landesjagdgesetzes. Das Positionspapier trägt den Titel „Für eine zeitgemäße Jagd in Rheinland-Pfalz“ und kann hier runtergeladen werden:

PDF hier herunterladen.

 




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