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Wasserrahmenrichtlinie

Gewässerschutz – von der Quelle bis zur Küste

Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist ein Gesetzeswerk der EU mit klarem Auftrag: Alle unsere Gewässer – vom Grundwasser über die Flüsse und Seen bis hin zu den Küstengewässern – müssen bis 2015 einen "guten Zustand" erreichen. Darin liegt eine große Chance.

Die Qualitätsziele lauten:

  • ein weitgehend natürliches Vorkommen von Pflanzen und Fischen in den Gewässern;
  • die Durchgängigkeit von Bächen und Flüssen für alle Lebewesen;
  • sanierte, naturnahe und naturbelassene Uferzonen;
  • Schadstoffkonzentrationen innerhalb der Grenzwerte.

Um diese Ziele zu erreichen, werden Programme und Pläne entwickelt, wie und wann welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. Der BUND hat sich bisher bei allen Planungsschritten zur Wasserrahmenrichtlinie zu Wort gemeldet und wird die Gelegenheit nutzen, die Belange der Natur zu vertreten.

Bewirtschaftungspläne

Der BUND hat sowohl für die rheinland-pfälzischen Bewirtschaftungspläne als auch für den Bewirtschaftungsplan für die Flussgebietseinheit Rhein eine Stellungnahme abgegeben. Damit möchten wir dazu beitragen, die vorliegenden Entwürfe zu optimieren. Ferner sollen bereits Anregungen gegeben werden, wie die Planungen im nächsten Bewirtschaftungszyklus verbessert werden können.

Hier finden Sie unsere Stellungnahmen für den Bewirtschaftungszeitraum 2016-2021:

Stellungnahme des BUND, Landesverbände Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Saarland zum Entwurf des Bewirtschaftungsplanes nach der EG-Wasserrahmenrichtlinie für die Flussgebietseinheit Rhein („A-Plan“)

Stellungnahme des BUND Landesverband Rheinland-Pfalz zu den Entwürfen der Bewirtschaftungspläne und der Maßnahmenprogramme nach Wasserrahmenrichtlinie in Rheinland-Pfalz

Stellungnahme der BUND Kreisgruppe Altenkirchen zum Maßnahmenprogramm für Gewässer im Bearbeitungsgebiet Niederrhein

Hier finden Sie unsere Stellungnahmen für den Bewirtschaftungszeitraum 2009-2015:

Stellungnahme des BUND, Landesverbände Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Saarland zum Entwurf des Bewirtschaftungsplanes nach der EG-Wasserrahmenrichtlinie für die Flussgebietseinheit Rhein („A-Plan“)

Stellungnahme des BUND Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.zu den Entwürfen der Bewirtschaftungspläne, der Maßnahmenprogramme und der SUP-Umweltberichte nach Wasserrahmenrichtliniein Rheinland-Pfalz

Durchgängigkeit

Durchgängigkeit - Fluss frei für den Lachs und andere wandernde Fischarten

Der BUND unterstützt alle Bestrebungen, die Durchgängigkeit des Rheines und seiner Nebengewässer für wandernde Fischarten wie den Lachs zu erzielen. Die Internationale Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR) verlangt die Durchgängigkeit des Rheins vom Atlantik bis Basel in beiden Richtungen bis 2020.

Während der Rhein in Rheinland-Pfalz durchgängig ist, stehen Lachse und andere Arten, wie Maifsich oder Neunauge bei uns an den Rheinzuflüssen vor unüberwindbaren Hindernissen. Hier besteht ebenfalls dringender Handlungsbedarf!

Im Rhein blockieren noch acht französische Kraftwerke der mehrheitlich staatlichen Electricité de France (EDF) die Fischwanderung.

Deshalb setzen sich die rheinanliegenden BUND-Landesverbände gemeinsam mit anderen Umweltverbänden dafür ein, dass der Rhein endlich wieder von der Quelle bis zur Mündung durchgängig gemacht wird.

Bestandsaufnahme nach Wasserrahmenrichtlinie

Im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie wurden in allen Mitgliedsstaaten Bestandsaufnahmen der vorhandenen Gewässer erhoben und 2005 veröffentlicht.

Die rheinland-pfälzische Bestandsaufnahme ist auf der Homepage des Umweltministeriums veröffentlicht: Gewässer in Rheinland-Pfalz - Die Bestandsaufnahme nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie

Bewertung der Bestandsaufnahme

Hier finden Sie eine bewertende Darstellung der Bestandsaufnahme in Rheinland-Pfalz durch den Sprecher des BUND Landesarbeitskreis Wasser.

Literaturliste und Internetadressen zur Wasserrahmenrichtlinie

Download

   

Literaturliste WRRL (24 KB)




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