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AK Wasser - Aktivitäten 2016

Der AK Wasser hat etwa 10 aktive Mitglieder und traf sich 2016 dreimal.

Grundthema des letzten Jahres war die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Der AK-Sprecher Dr. Heinz Schlapkohl ist Mitglied im entsprechenden Beirat beim Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF), bringt dort die Forderungen des BUND ein und trägt die Debatte in den Arbeitskreis. Immer noch spielen im Beirat jene Probleme eine Rolle, die hauptsächlich durch die intensive Landwirtschaft hervorgerufen werden. Diese verhindert in vielen Fällen das Erreichen des Guten Zustands der Gewässer, vor allem des Grundwassers wegen der hohen Nitratbelastung.

Auch in den Beiräten bei der SGD Nord und der SGD Süd  zur Umsetzung der WRRL in den Bearbeitungsgebieten Mosel/Saar, Mittelrhein und Oberrhein sind Kollegen aus unserem Arbeitskreis vertreten. Dies sind die Kollegen Hierlmeier, Steinborn/Lichte und der Sprecher.

An der Sieg haben wir die Kreisgruppe bei der Renaturierung der Querbauwerke unterstützt, leider mit geringem Erfolg; derzeit ist Euteneuen aktuell. Am Nebengewässer Nister (Flussperlmuschel…) beteiligen sich Vertreter des BUND in der Nisterkommission an der Erarbeitung des Nisterprogramms (Kläranlagenertüchtigung, Artenschutz...).  An der Lahn wird unsere Klage gegen die Inbetriebnahme eines Wasserkraftwerks in Bad Ems fortgeführt.  Das geplante Kraftwerk wird von uns beklagt, weil es  die bestehende Fischtreppe in ihrer Funktion beeinträchtigen würde und sein energetischer Nutzen in keinem Verhältnis zum ökologischen Gewässerschaden, den es verursachen würde, steht. Die Klage ist mit der Planänderung durch die SGD Nord in ein neues Stadium gegangen. Vom Ergebnis der Klage erhoffen wir uns über Bad Ems hinausgehende Aspekte bezüglich des Verschlechterungsverbots der WRRL.

Das von uns mitinitiierte Wasserläuferprojekt läuft unter Leitung von Kollegin Siglinde Gramoll gut weiter.

Der Hochwasserschutz spielt weiterhin eine wichtige Rolle. Beim Rückhalteraum Hördt verteidigen wir eine ökologische Flutung, die diesen Namen verdient. Der Sprecher unseres AK  ist in einen Lenkungskreis berufen worden, der jetzt das Planfeststellungsverfahren vorbereiten soll. Dort ist die Auseinandersetzung mit den Vertretern der Landwirtschaft zäh.

Die Arbeit der BUND–AG Rhein läuft gut. Die AG, die vom AK-Sprecher geleitet wird, koordiniert die Aktivitäten des BUND am Rhein. Die Landesverbände von Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern, Saarland und Rheinland-Pfalz arbeiten mit, sowie die befreundeten Kollegen von Alsace Nature. Bei uns in Mainz ist die ehrenamtliche Geschäftsführung der AG. Wir beschäftigen uns regelmäßig mit der Tätigkeit der IKSR und aktuell mit dem Projekt der Schifffahrtsverwaltung zur Rheinvertiefung und mit Mikroschadstoffen im Rheineinzugsgebiet.

Durch die Arbeit in der IKSR, deren Arbeitsgruppensitzungen der AK-Sprecher regelmäßig besucht, wird unser Blick auf das gesamte Rheineinzugsgebiet geweitet. Unter den Arbeitsgruppen der IKSR ist die Expertengruppe FISH hervorzuheben, die sich besonders für die Langdistanzwanderfische („Lachs 2020“) einsetzt.     

Der AK ist im Bundesarbeitskreis (BAK) Wasser durch den Sprecher des Landesarbeitskreises vertreten. Darüber hinaus bringt sich aus Rheinland-Pfalz Dr. Hans-Jürgen Hahn sowie Rolf Götz ein. Der BAK tagt regelmäßig 4 mal im Jahr und beschäftigt sich weiterhin u.a. intensiv mit der Umsetzung der WRRL (Begleitung/Leitung eines verbändeübergreifenden Forums) sowie mit dem Hochwasser- und Grundwasserschutz.

Stand: Februar 2017




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BUND Landesgeschäftsstelle

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