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Landesdelegiertenversammlung 2010


links: Dr. Holger Schindler rechts: Dr. Bernhard Braun

Holger Schindler neuer Landesvorsitzender

Mit überwältigender Mehrheit wählten die Delegierten Dr. Holger Schindler (40 Jahre alt) von der Kreisgruppe Kaiserslautern zum neuen Landesvorsitzenden. Der Gewässer- und Umweltexperte nannte Klimaschutz, Erhalt der Biodiversität und Eindämmung des Flächenverbrauchs als seine Themenschwerpunkte.

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Heidelind Weidemann und Dr. Heinz Schlapkohl im Amt bestätigt. Der bisherige Vorsitzende Dr. Bernhard Braun wurde zum neuen Schatzmeister gewählt. Die Regionalbeauftragten Matthias Boller, Frieder Stauder und Roland Kirsch waren erneut von ihren Regionalversammlungen nominiert und von der Versammlung bestätigt worden.


Neuaufbruch in der Landwirtschaftspolitik

Den Hauptvortrag hielt Lutz Ribbe (naturschutzpolitischer Direktor von Euronatur). Der renommierte Experte für EU-Agrarpolitik vertritt die Umweltverbände im Wirtschafts- und Sozialausschuss der EU (WSA). In unserer Kulturlandschaft kommt der Landwirtschaft für die Erhaltung der Vielfalt des Lebens (Vielfalt an Arten, Lebensräumen und von Erbmaterial) eine besondere Bedeutung zu. Aber auch sonstige Gemeinwohlinteressen, wie die Erhaltung von Arbeitsplätzen und Gegenmaßnahmen zum Klimawandel sowie dem Hochwasserschutz spielen eine bedeutende Rolle. Deshalb sollen nach Ansicht des BUND nur noch Betriebe Subventionen erhalten, wenn sie eine Rolle für den Gemeinnutzen erfüllen.


Ehrungen

Die Versammlung bedankt sich bei Dr. Bernhard Braun für seine überaus engagierte und erfolgreiche Arbeit als Landesvorsitzender. Zur Erinnerung an seine dreijährige Amtszeit überreichte Landesgeschäftsführer Dr. Erwin Manz ihm ein Fotoalbum zu seinen Aktivitäten bei Projekten und Widerstandsaktivitäten.


Antje Fries

Ehrungsurkunden und Geschenke wurden überreich an Elke Blänsdorf (langjährige Vorsitzende der Kreisgruppe Mainz), das Ehepaar Elisabeth und Volker Söllner (langjährig Aktive aus der Ortsgruppe Wörrstadt) und Antje Fries (für ihr Engagement für die BUNDjugend Osthofen). Bei allen wurde der vorbildliche Einsatz für den Natur- und Umweltschutz hervorgehoben.


links: Ehepaar Söllner; rechts: Elke Blänsdorf




Antragsdiskussion

Inhaltlichen Schwerpunkt bei der Diskussion von Anträgen bilden die Themen Landwirtschaft und Klimaschutz. Der BUND vertritt die Ansicht, dass zur Sicherung der Welternährung und zum Schutz des Klimas der Agro-Gentechnik Einhalt geboten werden müsse und bäuerliche Strukturen in der Landwirtschaft zu sichern seien. Der BUND appelliert an die rheinland-pfälzische Landesregierung, diese auch für die wirtschaftliche Entwicklung eines Flächenlandes unverzichtbaren Ziele wieder ins Auge zu fassen. Mit großer Enttäuschung nimmt der BUND zur Kenntnis, dass die Umweltministerin die Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora ausdrücklich begrüßt hat.

Der BUND betont, dass eine klare Mehrheit der deutschen Bevölkerung den Atomausstieg in der bisherigen Form belassen und Erneuerbare Energien weiter gefördert haben will. In beiden Fällen agiere die Bundesregierung gegen den erklärten Willen eines Großteils der Bürgerinnen und Bürger. Der BUND Rheinland-Pfalz lehnt die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke entschieden ab und fordert alle zur Beteiligung an den Anti-Atom-Demonstrationen am 24.4.10 in Biblis und am 26.4.10 in Koblenz auf.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

BUND Resolution Agrarwirtschaft (PDF, 50 KB)

BUND Resolution Atomkraft (PDF, 50 KB)





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