Der BUND will Vorkommen, Anzahl und Wanderverhalten von Wildkatzen besser dokumentieren. Dazu werden Wildkatzen durch den für Katzen verlockenden Baldrianduft angelockt. An den Kontrollstellen reiben sich die Katzen an Lockstöcken, hinterlassen Haarproben und tappen in Fotofallen. Bereits seit mehreren Jahren wird das Vorkommen der Wildkatze im Westerwald intensiv beobachtet. 2011 betreuten Aktive des BUND insgesamt 19 Lockstöcke.
Im Westerwald laufen die Planungen für die neue Beobachtungssaison ab Ende Januar 2012 schon auf Hochtouren. Es werden mehr als 20 ehrenamtliche Helfer dabei sein und auch Gebiete im Hohen Westerwald mit einbezogen werden. Falls dort Nachweise gelingen, könnte eventuell mit Hilfe von Genuntersuchungen geklärt werden, ob sich die Wildkatzen von Süden aus bis dorthin ausgebreitet haben oder ob sie aus Hessen eingewandert sind. Der BUND wird die Suche nach Wildkatzen 2012 auch in der Eifel und der Pfalz weiterführen. Start der Freilandarbeiten ist Januar 2012.
Übrigens: Sie suchen Material für Kinder rund um die Themen Wildkatze und Wald? Wir helfen Ihnen gerne.
Wir wollen das Rettungsnetz Wildkatze weiter ausbauen, machen Sie mit, unterstützen Sie uns. Mehr...