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Grünbrücken - Lebensräume vernetzen


Foto: BUND

 

Bereits 2009 legte der BUND zusammen mit anderen Verbänden der Bundesregierung eine Forderungsliste „Querungshilfen“ für bestehende Straßen und Autobahnen vor. 19 der 60 geforderten Projekte liegen in Rheinland-Pfalz. Aufgrund unserer Arbeit wurden mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II Grünbrücken über die A6 östlich von Kaiserslautern und A1 bei Wittlich finanziert. Aktuell setzen wir uns insbesondere für eine Grünbrücke über die A61 ein. Seit Jahrzehnten trennt die A61 den Pfälzerwald und die Rheinaue, die wegen ihrer hohen Bedeutung für den Naturschutz als europäische Naturschutzgebiete (Natura 2000) ausgewiesen sind. Im Zuge des geplanten Ausbaus von vier auf sechs Spuren könnte die - längst überfällige - Maßnahme umgesetzt werden. Mehr...

 

 

Ein Nationalpark für Rheinland-Pfalz

Die Landesregierung hat die BUND-Forderung  nach einem rheinland-pfälzischen Nationalpark aufgegriffen und die Suche nach einem geeigneten Gebiet und notwendige weitere Schritte im Koalitionsvertrag vereinbart. Im waldreichsten Bundesland soll damit ein großes zusammenhängendes Waldgebiet aus der Nutzung genommen werden. Der BUND wird den weiteren Prozess begleiten und darauf achten, welche Auswahlkriterien angewandt werden.


Kulturgut Mostbirnen


Der BUND Kusel schützt erfolgreich die alten regionalen Mostbirnensorten der Westpfalz. Über 100jährige Altbäume wurden fotografiert, per GPS kartiert und in einer Datenbank erfasst. Schrittweise werden sie pomologisch beschrieben. Mit Hilfe der Altbäume wurden junge Birnenbäume veredelt und erstmals im Herbst 2011 in den Gemeinden rund um den Potzberg gepflanzt. Weitere Pflanzaktionen sind im nächsten Jahr geplant. Darüber hinaus will die Kreisgruppe zertifizierte, veredelte Jungbäume auch an Privatpersonen abgeben. Mit den Anpflanzungen und der Abgabe zertifizierter Bäume sollen die traditionellen Sorten auch langfristig gesichert werden.  Mehr...

Für eine Zukunft ohne Gift


Aus über 200 Kindertagesstätten nahm der BUND Staubproben im Rahmen der Aktion „Zukunft ohne Gift“ näher unter die Lupe - mit einem beunruhigenden Ergebnis: die chemischen Belastungen durch Weichmacher waren deutlich höher als in normalen Haushalten. Der BUND setzt sich für einen besseren Schutz von Kindern ein und fordert Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner auf, die Verwendung gefährlicher Weichmacher in allen Produkten im Umfeld von Kindern zu verbieten. Nach unserer Entdeckung wurde der Landtag tätig und befasste sich bereits im Umweltausschuss mit dem Thema. Wir bleiben dran! Bitte melden Sie sich, wenn Sie eine Staubprobe aus einer Kindertagesstätte untersuchen lassen möchten. Mehr...

Steinbruch Marta verhindern

Der BUND will den geplanten Steinbruch Marta (Hunsrück) verhindern. Der BUND hatte in erster Instanz und im Eilverfahren dann auch vor dem OVG gewonnen. Nun bestätigte das OVG hingegen im Berufungsverfahren die Tagebaugenehmigung und untersagte gleichzeitig weitere Klagen. Das Gebiet des geplanten Steinbruchs im „Waldböckelheimer Wald“ erfüllt die Natura-2000 Kriterien. Da die Behörde dies aufgrund fehlender Untersuchungen jedoch 2005 noch nicht wusste, sei die damalige Genehmigung rechtsgültig, argumentiert das Gericht. Der BUND bringt den Rechtsstreit jetzt vor das Bundesverwaltungsgericht.

Alles Gute Erwin!


Der BUND wünscht seinem langjährigen Geschäftsführer Dr. Erwin Manz für seine neuen beruflichen Herausforderungen alles Gute. Von Juni 2002 bis Mai 2011 leitete Erwin Manz die Landesgeschäftsstelle. Zu seinen Verdiensten zählt u. a. die Steigerung der Bedeutung des Verbandes in der Landespolitik durch Zuspitzung wichtiger umweltpolitischer Fragestellungen und fundierte Untermauerung durch Fachexpertisen. Dies hat dazu geführt, dass der BUND im Landtagswahlkampf sowohl durch seine Widerstandsarbeit aber auch durch die prägnanten programmatischen Aussagen eine sehr wichtige Rolle gespielt hat.

Bundesgartenschau in Koblenz


Der BUND war auf dem BUGA Gelände gleich mehrfach vertreten. Im Biodiversitätsprojekt „Garten Eden
Rheinland + Pfalz“ wurden alte Gemüsesorten vorgestellt. Besucher bereicherten die Sammlung bis zum Ende der BUGA sogar mit 50 Saatgutproben „neuer alter“ Sorten aus eigenen Gärten. An anderer Stelle informierten BUND-Mitarbeiter über aktuelle Themen, beispielsweise über unser Wildkatzenprojekt. Zusätzlich konnten wir unser Projekt GenerationenSchulGärten auf dem Gelände vorstellen. Im Vorfeld der BUGA gab es Streit um geplante Baumfällmaßnahmen: wir sind stolz, dass einige Bäume vor der Abholzung gerettet werden konnten.

Das Projekt Garten Eden
Das Projekt Generationenschulgärten
Erhaltung von Bäumen

Der Wildkatze auf der Spur


Der BUND will Vorkommen, Anzahl und Wanderverhalten von Wildkatzen besser dokumentieren. Dazu werden Wildkatzen durch den für Katzen verlockenden Baldrianduft angelockt. An den Kontrollstellen reiben sich die Katzen an Lockstöcken, hinterlassen Haarproben und tappen in Fotofallen. Bereits seit mehreren Jahren wird das Vorkommen der Wildkatze im Westerwald intensiv beobachtet. 2011 betreuten Aktive des BUND insgesamt 19 Lockstöcke.
Im Westerwald laufen die Planungen für die neue Beobachtungssaison ab Ende Januar 2012 schon auf Hochtouren. Es werden mehr als 20 ehrenamtliche Helfer dabei sein und auch Gebiete im Hohen Westerwald mit einbezogen werden. Falls dort Nachweise gelingen, könnte eventuell mit Hilfe von Genuntersuchungen geklärt werden, ob sich die Wildkatzen von Süden aus bis dorthin ausgebreitet haben oder ob sie aus Hessen eingewandert sind. Der BUND wird die Suche nach Wildkatzen 2012 auch in der Eifel und der Pfalz weiterführen. Start der Freilandarbeiten ist Januar 2012.
Übrigens: Sie suchen Material für Kinder rund um die Themen Wildkatze und Wald? Wir helfen Ihnen gerne.
Wir wollen das Rettungsnetz Wildkatze weiter ausbauen, machen Sie mit, unterstützen Sie uns. Mehr...

Bunkerruinen am ehemaligen Westwall


Die große BUND-exkursion führte im August etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den ehemaligen Westwall. Bei strahlendem Sonnenschein konnte das wunderschöne Ourtal mit einigen seiner zahlreichen Bunkerruinen erkundet werden. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Bunkerruinen zu wertvollen Lebensräumen für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Die besichtigten Bunkerruinen präsentierten sich mit ihren zerklüfteten, dicht bewachsenen und felsenähnlichen Strukturen als hervorragender Unterschlupf für Wildtiere. Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht durchziehen die kleinen Biotope die Landschaft und verbinden Bäche, Waldränder und Wiesen miteinander. Der ehemalige Westwall führt so die verschiedenen Landschaftsräume als „Grüner Wall im Westen“ zu einem riesigen Biotopverbund zusammen. Seit 2010 wird das Projekt hauptamtlich betreut und konnte im August 2011 mit mehreren Exkursionen und der Ausstellungseröffnung Erfolge feiern. Bis zum Frühjahr 2012 werdem 250 Bunkerruinen detailliert kartiert. Der BUND will diesen Biotopverbund langfristig schützen und benötigt dafür auch Ihre Unterstützung. Mehr...

Kulturgut Wiese! - Ausblick 2012

Der BUND setzt sich für den Erhalt unserer Kulturlandschaft ein und unterstützt daher den Schutz wertvoller Wiesen und Weiden. Blumenbunte Wiesen gehören seit Jahrhunderten zu unserer regionalen Identität. Etwa 35 Prozent der Fläche Rheinland-Pfalz wird derzeit noch als Dauergrünland genutzt. Kulturgraslandschaften gehören zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas. In Deutschland kommen auf Grünland mehr als 2000 Pflanzenarten vor - das sind 52 % des Artenbestands überhaupt. Aber die Vielfalt ist durch hohe Flächenverluste gefährdet. Der BUND möchte gegensteuern und viele aktive Fürsprecher qualifizieren, sich in Umweltbildung und Naturbeobachtung für die heimische Vielfalt einzusetzen. Wäre das etwas für Sie? Artenreiche Blumenwiesen benötigen Ihr Engagement! Mehr...





Mach mit!; Her mit den Mäusen

BUND Landesgeschäftsstelle

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Die Landesgeschäftsstelle befindet sich in Mainz etwa 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt:

Hindenburgplatz 3
55118 Mainz
Tel.: 06131-62706-0
Fax: 06131-62706-66
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