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BUND Kaiserslautern

Die BUND Kreisgruppe hat ein kleines Büro in Kaiserslautern. Aktivitäten finden v.a. in Arbeitsgruppen, in Form von Gremientätigkeiten und aus aktuellen Anlässen statt.

Praktische Naturschutzarbeit

Wir betreuen eine Obstwiese bei Hirschhorn im Lautertal bereits seit vielen Jahren. Auch 2016 haben wir neue Bäume gepflanzt, Bäume geschnitten und die Wiese gemäht. Die Ernte fiel sehr gering aus.

Über das landesweite BUND Projekt Wasserläufer, das sich um Schutz und ökologische Verbesserung von Quellen und Bachoberläufen kümmert und von Kaiserslautern aus koordiniert wird, wurde im Januar 2017 ein Biotoppflegeeinsatz am Kottelbach bei Trippstadt durchgeführt: Trotz Kälte und Regen trafen sich zahlreiche Helfer, um einen Quellbach naturnäher zu gestalten.

Arbeitskreis Stadtnatur

Der nun schon jahrelange Einsatz für mehr Grün in der Stadt zeigte Früchte: mit den erhaltenen Baumspenden in Höhe von 1.600 € konnten vom Grünflächenamt 2 Bäume am Sedanplatz in Kaiserslautern gepflanzt werden. Über die Presse wurde für weitere Spenden geworben, um weitere außerplanmäßige Pflanzungen zu bewirken.

Eine Postkarte zu den schädlichen Auswirkungen des Salzstreuens auf Straßen. wurde entworfen und verteilt.

Wildkatze

Das Wildkatzenteam hat Meldungen über überfahrene Wildkatzen zur wissenschaftlichen Bearbeitung weitergemeldet. An verschiedenen Orten im Umkreis von KL hat das Wildkatzen-Kamerateam mehrfach Wildkatzen vor die Kamera bekommen. Insbesondere für die Korridor-Situation am neuen US-Hospital bei Weilerbach sind diese Ergebnisse wichtig.

Amphibien

Die Amphibienhelfer haben im Frühjahr 2016 in der Velmannstraße in den angelegten Laubhaufen in den Rinnsteinen nur 95 Molche gefunden (gegenüber 338 Molchen in 2015). Zusätzlich wurden 11 überfahrene Molche gefunden. Es ist schwer zu sagen, ob der Rückgang der gezählten Molche auf eine generelle Abnahme des Bestandes zurück zu führen ist, oder ob es doch viele Molche schaffen, an den Bordsteinabsenkungen zum Laichgewässer zu gelangen.

Exkursionen

Auf der Exkursion am 4. Juni 2016 in das Letzbachtal im Pfälzerwald südlich von Kaiserslautern, geleitet von H.-R. Güttinger und G. Albrecht, konnten wir uns über die Gewinnung unseres Trinkwassers und die Gefährdung der wichtigen Ressource Wasser informieren.

Eine weitere Exkursion fand am 10. September 2016 in den Fachbereichsgarten der TU Kaiserslautern statt. Informationen zu unseren Nutzpflanzen können nicht nur interressant, sondern auch lecker sein!

BUND-Hochschulgruppe

Die BUND-Hochschulgruppe setzte sich im Wintersemester 2016/17 kritisch mit dem Thema Greenwashing auseinander. und  nahm sich z.B. Labels für (Bio-)Lebensmittel und Textilien sowie die Zertifizierung von Betrieben für Ökotourismus vor. Möglichkeiten einer nachhaltigeren Ressourcennutzung an der TU Kaiserslautern waren ein weiteres Thema.

Internationale Kontakte

Im April 2016 konnten wir in der Pauluskirche in Kaiserslautern mit einer Delegation aus osteuropäischen Ländern (Ukraine und Bosnien-Herzegowina) diskutieren. Ein Bewusstsein über Wege zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist in der dortigen Bevölkerung offenbar noch kaum ausgeprägt, der Pro-Kopf-Verbrauch an Energie und Gütern ist bei uns jedoch deutlich höher.

Stadtplanung

Auf mehreren Versammlungen haben wir die Ideen einer nachhaltigen Entwicklung in die Neugestaltung des Pfaffareals in Kaiserslautern eingebracht, vor allem in Bezug auf Begrünung, erneuerbare Energieerzeugung und Autofreiheit.

Um den andauernden Flächenfraß durch Neubaugebiete und Umgehungsstraßen einzudämmen oder zumindest zu mindern, wurden etliche Stellungnahmen aus naturschutzfachlicher Sicht zu Plänen und Bauvorhaben bei den Behörden eingereicht: u.a. Rodenbach, Hirschhorn, Mehlingen, Sembach, Alsenborn, Bruchmühlbach, Lampertsmühle. Oft sind die Eingaben ohne greifbaren Erfolg, wir hoffen jedoch, dass allmählich ein Umdenken einsetzt. Bezüglich der Altablagerung Trippstadt-Eschhebelloch, die wir seit etlichen Jahren begleiten, gab es mit einem offiziell angeordneten Gutachten einen Fortschritt.

Das regionale Äpfelchen

Auch im vierten Jahr führten wir erfolgreich unser Projekt zur Direktvermarktung von Äpfeln durch. Über eine Tonne Äpfel konnte von Streuobstbauern aus dem Landkreis gekauft und an Kunden in der Stadt geliefert werden. Am Tag der offenen Tür am 6. Oktober 2016 kamen Besucher*innen, um sich „ihre“ Kiste selbst abzuholen und von den selbstgemachten  Apfelchips zu kosten. Daneben gab es Kuchen und andere Leckereien mit Äpfeln.

Stand: April 2017




Mach mit!; Her mit den Mäusen

BUND Landesgeschäftsstelle

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