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Monika Arnold erhält den Landesverdienstorden 2011

Foto: Melanie Bauer, Bildergalerie RLP

Der BUND Rheinland-Pfalz gratuliert herzlich der neuen Ordensträgerin!

Monika Arnold wurde der Verdienstorden des Landes  Rheinland-Pfalz am 30.11.11 durch Ministerpräsident Kurt Beck verliehen. „Mit dieser Auszeichnung werden seit 30 Jahren außergewöhnliche Verdienste um Rheinland-Pfalz und seine Menschen gewürdigt. Der Verdienstorden ist die höchste Auszeichnung, die Rheinland-Pfalz zu vergeben hat. Deshalb sind die Kriterien für die Verleihung auch besonders hoch“, sagte der Ministerpräsident bei der Feierstunde.

Frau Arnold ist bereits seit 20 Jahren für den BUND ehrenamtlich aktiv. Schwerpunkte sind auf örtlicher Ebene die Mitarbeit in der Kreisgruppe Westerwald und als ehrenamtliche Umweltbeauftragte der Verbandsgemeinde Wallmerod. Auf Landesebene arbeitet Frau Arnold im Tierschutzbeirat des Umweltministeriums mit. Sie berät den BUND in allen Fragen des Tierschutzes. Ihr besonderes Augenmerk lag in der Beteiligung am Rettungsnetz Wildkatze, dass der BUND knüpft. Gemeinsam mit weiteren Akteuren sind ihr im Westerwald erstmals Nachweise des seltenen Mäusejägers gelungen. Ihr besonderer Schwerpunkt lag auf den Untersuchungen zum Biotopverbund und der Frage, wie die Tiere die Autobahn A3 überwinden können. Schon seit vielen Jahren ist Frau Arnold fast rund um die Uhr für den Tier- und Naturschutz im Einsatz.

Der BUND Rheinland-Pfalz ist stolz, Menschen wie Monika Arnold in seinen Reihen zu wissen.

Wildkatzen sanft auswildern - Erster Einsatz gelungen!

Dank einer Förderung durch die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz konnte der BUND in diesem Sommer ein mobiles Auswilderungsgehege für Wildkatzen seiner Bestimmung übergeben. Die erste Wildkatze wurde bereits sanft damit ausgewildert. Viele weitere werden hoffentlich folgen. Keine andere Wildart ist einem Haustier so ähnlich wie die Wildkatze. Für den Laien ist eine Unterscheidung von Wild- und grau getigerter Hauskatze praktisch nicht möglich. Ab und zu kommt es vor, dass junge Wildkatzen als irrtümlich verlassene Hauskätzchen von Spaziergängern aus dem Wald mitgenommen oder aber auch aus Notsituationen von z.B. Forstmitarbeitern gerettet werden. Ein Netzwerk von privat engagierten, fachkundigen Personen, sorgt dann dafür, dass die Jungtiere artgerecht aufgezogen werden. Haben die Tiere in den Pflegestellen das Alter erreicht in dem sie draußen in der Natur alleine zurechtkommen, bietet das mobile Auswilderungsgehege landesweit Möglichkeiten zur Auswilderung. Auch verletzte und wieder genesene Wildtiere können mit dem modular und leicht aufbaubaren Gehege „sanft“, also ohne Stress, wieder in die Freiheit entlassen werden. Der Transportanhänger dient als geschützte Gehegeerweiterung. Das Auswilderungsgehege für verwaiste und verletzte Wildkatzen und andere Wildtiere erhöht die Überlebenschancen für diese Tiere deutlich. Die Betreuung erfolgt meist ehrenamtlich durch Mitglieder des BUND. Ihnen und den Ehrenamtlichen, die das Gehege gebaut haben, gilt an dieser Stelle ein besonderer Dank.

Rettungsnetz für die Wildkatze – ein Projekt des BUND

Foto: Hans-Martin Braun

Noch vor 150 Jahren waren Wildkatzen in den Wäldern Deutschlands weit verbreitet. Seitdem haben die Bestände kontinuierlich abgenommen. Durch die immer stärker voranschreitende Zersiedlung der Landschaft oder den Bau neuer Verkehrswege leben Wildkatzen heute zurückgezogen in teilweise stark voneinander isolierten Vorkommen. Die Tiere können ihre Waldinseln kaum noch ungefährdet verlassen. Ohne Wanderungen in neue Reviere und einen genetischen Austausch ist das Überleben der letzten echten "Waldkatzen" aber langfristig gefährdet.

Eigene Homepage zur Wildkatze in Rheinland-Pfalz

Schauen Sie bei der Homepage des Kooperationsprojekt Projektes "Wildkatze in Rheinland-Pfalz vorbei. 

Projekthomepage: www.wildkatze-rlp.de

Neue Bildungsmappe: Die Wildkatze und ihr Lebensraum

Die druckfrische Umweltbildungsmappe „Auf den Spuren der Wildkatze“ lädt ein in die fantastische Welt der Baumhöhlen, Farnwälder und Wildwechsel. Zwischen Bärtierchen und Baumwipfeln gibt es tausend Entdeckungen und Geheimnisse. Die Mappe richtet sich als Ideensammlung an alle Personen, die mit Kindern zusammen die Biologie und den Lebensraum der Wildkatze erforschen möchten. Mehr...

Ausstellung zur Notwendigkeit einer Grünbrücke über die A 61

Die Ausstellung zeigt am Beispiel der Wildkatze, einer europäischen Leitart des Naturschutzes, wie überlebenswichtig Verbindungskorridore  für viele Tier- und Pflanzenarten sind.

Seit diesem Jahr läuft die gemeinsame Aktion des BUND und des Jagdteams Schifferstadt für eine Grünbrücke über die A 61, unterstützt von der Stadt Schifferstadt.  Eine Grünbrücke ist die zentrale Maßnahme, um den Pfälzerwald mit den Rheinauen zwischen Ludwigshafen und Speyer zu verbinden.

Die Ausstellung ist bis zum 27. November 2009 während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zu besichtigen.

Pälzer Beeresaft aus dem Wildkatzenkorridor

Der äußerst leckere Birnensaft stammt von den Streuobstwiesen aus dem Wildkatzenkorridor und wird von dem Weingut Brunck aus Oberotterbach vertrieben. Mehr...



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Bundesweit Projekt des Monats – Wildkatzenhöhlen im Rhein-Pfalz-Kreis

BUND-Aktive aus dem Rhein-Pfalz-Kreis haben eine pfiffige Lösung zur Unterstützung junger Wildkatzenfamilien gefunden. Mehr...

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