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BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

BUND startet Solaroffensive - Förderbescheid im Umweltministerium übergeben – Projektstart am 1.11.2019

07. Oktober 2019 | Energiewende, Klimawandel

 (Copyright MUEEF)

„Der Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem der Windkraft und der Sonnenenergie, bleibt deutlich hinter den Notwendigkeiten zurück. Wir wollen daher mit unserer Solaroffensive gegensteuern, um die dringend erforderliche Energiewende voranzubringen.“ Mit diesen Worten umschrieb die Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Rheinland-Pfalz, Sabine Yacoub die Zielrichtung des in Kürze startenden Projektes. Sonnenenergie solle vor allem auf Dächern von Privathäusern, aber auch von Industrie- und Gewerbebetrieben noch viel mehr genutzt werden.

Um das Engagement von Betrieben und Bürger*innen für die Solarenergie zu erhöhen, solle, ausgehend von bestehenden „Leuchtturmprojekten“, in verschiedenen Bereichen des Landes mittels Informationsveranstaltungen für die Nutzung der Solarenergie geworben werden. „Ich sehe da neben Privatpersonen vor allem auch Gewerbe- und Handwerksbetriebe im Fokus. Auch wenn es schon viele Anlagen zur Nutzung der Solarenergie gibt, sind noch längst nicht alle Dächer genutzt“, ergänzt Yacoubs Stellvertreter Michael Carl, der im Vorstand das Projekt begleiten wird. „Dabei geht es uns nicht nur um die Photovoltaik, sondern auch um die thermische Nutzung in Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung.“ Ein Modellprojekt zur Kombination von Photovoltaik und Elektromobilität sei zudem geplant.

Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister*innen und die Nutzung gemeindlicher Räume sei ein Hebel, wie eine Vielzahl von Bürger*innen für die Nutzung der Sonnenenergie begeistert werden könne. Veranstaltungen in der Nordpfalz vor wenigen Monaten hätten genau dies aufgezeigt. Die Teilnehmer*innenzahl habe jeweils bei über 100 Personen gelegen. „Die Leute sind bereit, ihre Ersparnisse zugunsten des Klimaschutzes anzulegen und wenn noch eine kleine Rendite bleibt, umso lieber!“, ergänzt Michael Carl. „In fast allen Fällen rechnet sich die Nutzung der Sonnenenergie, ökologisch sowieso, aber auch ganz häufig ökonomisch.“

 

Rückfragen:

Michael Carl, 01514 2367159
Sabine Yacoub, 0174 9971892

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