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BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

Wir haben es satt! - Demo Berlin

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und gutes Essen geht der BUND auch 2020 wieder gemeinsam mit zahlreichen weiteren Organisationen in Berlin auf die Straße. Bei der "Wir haben es satt!"-Demo am 18. Januar 2020 vor dem Brandenburger Tor demonstrieren wir gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft.

Wir schlagen Alarm!

2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an: Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gestemmt und das Insektensterben gestoppt werden kann. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Und für echten Klimaschutz müssen wir auch 2020 weiter Druck auf die Politik ausüben

Jetzt muss Schluss sein mit den Steuermilliarden an die Agrarindustrie! Der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft kann nicht mehr warten.

Bei den Verhandlungen in Brüssel muss sich die Bundesregierung an die Seite der Bäuer*innen stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen herstellen. Deswegen schlagen wir – die bunte, vielfältige und lautstarke Bewegung – mit unseren Töpfen Alarm für die Agrarwende! 

Anreise aus Rheinland-Pfalz nach Berlin

Mainz

Hinfahrt

Treffpunkt ist der Infopoint am Hauptbahnhof Mainz um 05:45 Uhr!
Ab Mainz Hbf - 06:10 Uhr (mit RE 4251 auf Gleis 4a/b)
An Frankfurt (Main) Hbf - 06:49 Uhr
Ab Frankfurt (Main) Hbf - 07:14 Uhr (mit ICE 874 auf Gleis 8)
An Berlin Hbf - 11:28 Uhr

Rückfahrt
Ab Berlin Hbf (tief) - 17:33 Uhr (mit ICE 1736)
An Frankfurt (Main) Hbf - 21:40 Uhr
Ab Frankfurt (Main) Hbf - 21:46 Uhr (mit ICE 22)
An Mainz Hbf - 22:18 Uhr

Für diese beiden Fahrten haben wir Tickets für Euch besorgt! Meldet Euch schnell, die Anzahl ist begrenzt!

Preis:
Der Fahrkartenpreis beläuft sich auf 70 Euro. Vergünstigungen sind auf Anfrage möglich.
Infos und Anmeldung: demo(at)bund-rlp.de
Tel. 06131-62706-23 oder 06131-62706-0

Für eine klimagerechte Landwirtschaft und gutes Essen!

Ob dürre Äcker oder abgesoffene Felder – die Klimakrise lässt sich nicht ignorieren. Die Wissenschaft warnt schon lange, dass wir den Planeten mit der aktuellen Wirtschaftsweise zugrunde richten. Deswegen kämpfen wir für eine Landwirtschaft, die lebendige Böden schafft, das Klima schützt und uns mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln versorgt! 

Für viele bäuerliche Betriebe …

Wir haben Respekt für die harte Arbeit, die Bäuer*innen jeden Tag leisten. Doch die Politik lässt die Höfe im Stich. Über 100.000 Betriebe mussten bei uns in den vergangenen zehn Jahren dichtmachen.

Gleichzeitig reißen sich außerlandwirtschaftliche Investor*innen mit staatlicher Unterstützung immer mehr Land unter den Nagel. Die fatalen Folgen: Höfesterben und Monokulturen, Glyphosat und Artenschwund, Megaställe und Antibiotikaresistenzen. Daher: Subventionen an Agrarwüsten, Tierfabriken und Großgrundbesitz stoppen!  

… und ein solidarisches Europa!

In vielen europäischen Schlachthöfen und Treibhausplantagen herrschen unwürdige Arbeitsbedingungen, damit Discounter und die Exportindustrie mit Dumpingpreisen immer größere Profite machen können.

Im globalen Süden zwingt die EU vielen Staaten Freihandelsverträge auf und ruiniert mit Billigexporten dann Millionen Kleinbäuer*innen. In einem solidarischen Europa sind gerechter Handel genauso wenig wie Menschen- und Bauernrechte verhandelbar!

Wir haben die unerträgliche Klientelpolitik satt! Agrarministerin Julia Klöckner darf sich nicht länger vor den Karren der Agrarlobby spannen lassen. Bei der EU-Agrarreform muss sie der Agrarindustrie endlich den Geldhahn zudrehen und eine Politik für Menschen, Tiere und Umwelt machen!  

Wir fordern: Schluss mit dem Gießkannen-Prinzip!

  • Die Agrarwende finanzieren – Bauernhöfe beim Umbau der Landwirtschaft nicht alleine lassen: Mit gezielten Subventionen und fairen Preisen sind artgerechte Tierhaltung und mehr Klima- und Umweltschutz machbar!

  • Klares Veto gegen das Mercosur-Abkommen: Für gerechten Welthandel, globale Bauernrechte und konsequenten Regenwaldschutz!

  • Nein zu den Industrie-Mogelpackungen: Gentechnik, Patent-Saatgut und der routinemäßige Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger verschärfen die Klimakrise und den Hunger!


Sei dabei, wenn wir dafür mit vielen Tausenden im politischen Berlin demonstrieren. Dann, wenn sich bei der weltgrößten Agrarmesse "Grüne Woche" und dem Agrarministergipfel alles um die Zukunft von Essen und Landwirtschaft dreht, sagen wir gemeinsam: Wir haben Agrarindustrie satt – Essen ist politisch!  

Demonstration: 18. Januar 2020, 12 Uhr, Brandenburger Tor, Berlin

Ansprechpartnerin

Mira Stockmann


E-Mail schreiben Tel.: 06131 - 62 70 6 23

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