BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

Hochwasser Isenburg/VG Dierdorf

© Feuerwehr VG Dierdorf

Das ist nicht an der Ahr sondern Hochwasser in Isenburg/VG Dierdorf. Ursache: Klimakrise oder Flächenversiegelung durch immer mehr Neubaugebiete? Der BUND fordert ein umfassendes Hochwasservorsorgekonzept in der Region. Mehr lesen Sie hier

Der nächsten Generation auch noch Natur übriglassen!

BUND erhebt umfangreiche Einwendungen wegen zügellosem Flächen­verbrauch bei der Ausweisung von Neubaugebieten in der Verbands­gemeinde Dierdorf. Klima-, Boden- und Hochwasser-schutz werden missachtet.

VG Dierdorf/Neuwied. „Die Gemeinden verplanen gerade die Naturräume rund um unsere Dörfer, als gäbe es kein Morgen. Mit fadenscheinigen Argumenten und Daten betreibt zum Beispiel die Verbands­gemeinde Dierdorf für Großmaischeid und Marienhausen eine Bebauungsplanung, die weder die Klimakrise oder den Hochwasserschutz ernstnimmt noch die Zukunft künftiger Gene­rationen sichert.“ Mit diesem drastischen Fazit fasst der BUND die umfangreichen Stellungnahmen des Umweltverbandes zu vier laufenden Bebauungsplanungen in Großmaischeid und Marienhausen zusammen. Der Naturverbrauch müsse deutlich zurückgefahren werden, Innenentwicklung Vorrang erhalten und mit belastbaren Daten ein unvermeidbarer Bedarf an Neubauplätzen nachgewiesen werden. Hier wird der Beschleunigungs-Paragraf 13b des Baugesetz­buches dazu miss­braucht, schnell noch Neubaugebiete auf Vorrat zu genehmigen. Das scheint auch in vielen anderen Gemeinden des Kreises Neuwied und auch in anderen ländlichen Gebieten in RLP so zu sein. "Hier wird trotz Klimakrise das Baurecht gebrochen und einseitig so ausgelegt, dass der Klima- und Umweltschutz hinter partiellen ökonomischen Interessen hinten runterfällt. Das werden wir juristisch prüfen", erklärte BUND-Landesvorstandsmitglied Egbert Bialk.

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Straßenhaus verkehrsberuhigen, nicht einschnüren!

BUND sieht auch unter der Ampel-Regierung weder eine Notwendigkeit noch Chancen für den Bau der B 256-Umgehung

©Tischler

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Rheinland-Pfalz, wendet sich auch weiterhin gegen jeglichen Neubau einer Ortsumgehung der Bundesstraße 256 in Straßenhaus. Bereits im Mai 2018 hatte der Umweltverband in seiner Stellungnahme im Zuge des Planfeststellungsverfahrens eine Neutrassierung gänzlich abgelehnt.

„Zu groß sind die negativen Auswirkungen auf die Schutzgüter Boden, Wald, Wasser, Landschaft, Arten und Klima. Lärm und Luftverschmutzung würden in andere Ortsbereiche verlagert sowie Bodenversiegelung und Landschafts­zerschneidung unausgleichbar weiter vorangetrieben,“ fasst das Koblenzer BUND-Landesvorstands­­mitglied Egbert Bialk die Bedenken der damaligen Einwendung zusammen.

 

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