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BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

Gartenschläfer in Not

Der kleine, sympathische Kerl mit der Zorro-Maske ist in manchen Regionen von Rheinland-Pfalz noch sehr häufig. Doch europaweit gehen seine Bestände dramatisch zurück. Woran das liegen könnte, versucht der BUND zusammen mit der Justus Liebig Universität Gießen und der Senckenberg Gesellschaft heraus zu finden.

Wie der bekanntere Siebenschläfer und die Haselmaus gehört der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) zu den Bilchen oder auch Schlafmäusen. In Rheinland-Pfalz geht es den nachtaktiven Schläfern (hoffentlich) noch gut. Andernorts brechen die Populationen zusammen und niemand weiß genau, warum.

Gleichzeitig lassen die Lebensräume des Gartenschläfers vermuten, dass sich verschiedene Unterarten entwickelt haben. Zum einen sind Gartenschläfer in Gärten und Streuobstwiesen, also oft in der Nähe des Menschen, zu finden. Zum anderen gibt es Bestände in Wälder, Blockschutthalden oder Bunkerruinen.

Die ungeklärten Bestandsrückgänge und die Vielfalt seiner Lebensräume macht ihn zu einem wichtigen Symbol für die biologische Vielfalt in Deutschland – Grund genug für den BUND, sich für seine Erforschung und seinen Schutz einzusetzen.

Ähnlich wie bei der Wildkatze trägt Rheinland-Pfalz mit seinen Beständen eine besondere Verantwortung für das Überleben dieser Tierart. Der BUND möchte die Art durch die Erforschung seiner Lebensweise und gezielte Naturschutzmaßnahmen fördern. Machen Sie mit!

Forschungsprojekt mit der Senckenberg Gesellschaft und der Universität Gießen

Obwohl Deutschland eine besondere Verantwortung für die Erhaltung der Gartenschläfer hat, existieren kaum aktuelle Daten zur Verbreitung der Tiere. Hier setzt der BUND gemeinsam mit der Senckenberg Gesellschaft und der Universität Gießen in seinem aktuellen Projekt "Spurensuche Gartenschläfer" an: Mit Hilfe von unseren Ehrenamtlichen und standardisierten Untersuchungen wollen wir dem Ausmaß und den Ursachen des Artrückgangs auf die Spur kommen.

Daran anschließend werden ein bundesweites Schutzkonzept und regional spezifische Schutzmaßnahmen entwickelt und umgesetzt.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms Biologische Vielfalt und der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz.

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