24. Juni 2023 | Pressemitteilung
Das Ehrenamt trägt den BUND - Bildergalerie
Das Ehrenamt trägt den BUND seit 50 Jahren. Wer steckt eigentlich hinter unseren Themen, wer sind die Menschen, die dem BUND so viel Herzblut und Zeit schenken, und was ist ihre Motivation? 50 von ihnen, die sich durch besonderes Engagement hervorgehoben haben, stellen wir hier beispielhaft für die unzähligen Aktiven im ganzen Land vor. Jede Woche im Laufe des Jahres 2023 erscheint an dieser Stelle ein neues Gesicht. Damit möchten wir unseren Aktiven unseren Dank und unsere Wertschätzung für ihr oft jahrzehntelanges Engagement aussprechen.
50 Jahre, 50 Menschen - und 50 gute Gründe, sich im BUND Rheinland-Pfalz zu engagieren. Lassen Sie sich inspirieren!
Unsere dazugehörige Social-Media-Kampagne auf Facebook finden Sie hier.
Svenja Ellwart, BUND Kreisgruppe Trier-Saarburg: Seit dem Praktikum im Rahmen meines Studiums Anfang des Jahres 2019 bin ich in der BUND-Kreisgruppe Trier-Saarburg aktiv. Als Umweltbiowissenschaftlerin liegt mir der Umwelt- und Naturschutz besonders am Herzen. Die Leitung der Kindergruppe BUND-Spechte bereitet mir große Freude. Damit möchte ich die Verbindung der Kinder zur Natur aufrechterhalten und ihnen einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur und Umwelt näherbringen. Seit 2021 bin ich außerdem als Vorsitzende im Vorstand der Kreisgruppe dabei. Kindergruppe BUND-Spechte: https://trier.bund-rlp.de/trier-saarburg/bund-spechte/
Karl-Heinz Sülflow, BUND Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich: Nach meinem Meteorologie-Studium an der Uni Bonn kam ich beruflich an die Mosel. Ich entschloss mich 1983, mich bei der BUND-Kreisgruppe Bernkastel-Wittlich zu engagieren. Da ich auch Vorlesungen zu Umweltthemen wie saurer Regen, Luftverschmutzung, Klimawandel usw. gehört hatte, konnte ich meine Fachkenntnisse z.B. in Stellungnahmen zu Beteiligungsverfahren einbringen. 1986 wurde ich zum Vorsitzenden der Kreisgruppe gewählt. Aktuell sind unsere Aktiven dabei, nach den Corona-Jahren mal wieder ein Jahres-Programm aufzustellen. Einer meiner Schwerpunkte ist zur Zeit der Vorsitz des Naturschutzbeirats bei der Kreisverwaltung.
Ich bleibe weiterhin beim BUND aktiv, da ich dabei z.B. durch Exkursionen unsere wunderbare Natur und Landschaft kennenlernen und dann möglichst schützen kann. Auch habe ich hier tolle Menschen kennengelernt und es haben sich beständige Freundschaften entwickelt.
Andrea Hummel,
BUND Kreisgruppe Neustadt:
Ursprünglich war ich Mitglied im BN Bayern und seit 2020 bin ich Vorsitzende der BUND-Kreisgruppe Neustadt in der Vorderpfalz. Es macht mir Spaß, laufende Projekte zu begleiten und neue Projekte zu verschiedenen Themen zu initiieren.
Meine Motivation, mich für den BUND zu engagieren, ist weiterhin sauberes Wasser, saubere Luft und eine gesunde Umwelt zu haben. Ein Jahr Sozialarbeit in Kalkutta hat mich gelehrt, was es für die Lebewesen bedeutet, mit schmutziger Luft, mit Metallen angereichertes Wasser und ohne Grünflächen zu leben.
Herbert Göttler, BUND Kreisgruppe Mainz-Bingen:
Nach meiner Promotion in Informatik war ich in der Industrie tätig. Zurück in der Wissenschaft, arbeitete ich an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Stuttgart. Ab dem Wintersemester 1990 bis zur Erreichung der Altersgrenze war ich Professor für Informatik an der Universität Mainz. Seit über 50 Jahren bin ich ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz engagiert und war über viele Jahre Vorsitzender der BUND-Kreisgruppe Mainz-Bingen. Ich fühle mich im Bereich „Technischer Umweltschutz“ beheimatet und bin Mitglied im entsprechenden BUND-Arbeitskreis. Eine Herzensangelegenheit ist für mich der Tierschutz. Ich bin stellvertretender Sprecher des BUND-Arbeitskreises Tierschutz, bin engagiert im Vorstand des Tierschutzvereins Mensch und Tier Bingen e.V. (M.u.T.) sowie im Tierschutzbeirat von Rheinland-Pfalz.
Ilka Hündorf,
BUND Kreisgruppe Rhein-Hunsrück:
Seit 01.12.1994 bin ich Mitglied im BUND. Dies war noch während meiner Studienzeit an der FH Bingen.
Richtig eingestiegen bin ich ab 2010 mit einer Fortbildung des BUND zur pädagogischen Mitarbeiterin im Bereich „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“. Im Anschluss betreute ich ca. 5 Jahre eine Umwelt AG an der Realschule + in meinem Heimatort Oberwesel.
Seit September 2018 bin ich die Ansprechpartnerin des Sprecherrates Rhein-Hunsrück. Dort beschäftige ich mich „leider“ überwiegend mit Stellungnahmen zu Neubaubaugebieten. Derzeit läuft eine Klage gegen einen Bebauungsplan.
Meine Motivation ist, dem Irrsinn der stetigen Flächenversiegelung auf kommunaler Ebene Einhalt zu gebieten.
Natalie Treber,
BUND Kreisgruppe Alzeyer Land und BUND-Wildbienenbotschafterin: Naturfotografie (https://flickr.com/photos/lycaena) oder Programmieren von Umweltschutzspielen (https://lycaena.itch.io/) mache ich genauso gerne wie Beratungen oder Vorträge zu Natur- und Insektenschutz. Der BUND ist regional gut vernetzt, das Team der Landesgeschäftsstelle unschlagbar und auch zu den großen Themen wie EU-Agrarpolitik, Handelspolitik, Energie-, Mobilitäts- und Ernährungswende vertritt der BUND die Positionen, die es braucht, um den Planeten zu retten. Wenn wir jetzt nicht die nötigen Maßnahmen ergreifen um Klimakatastrophe und Artensterben aufzuhalten, ist es zu spät.
Winfried Sander,
BUND Kreisgruppe Ahrweiler:
Der Einstieg zur regionalen Arbeit bei der BUND-Kreisgruppe Ahrweiler war meine Vorstandstätigkeit in der BI „Kein Motorland im Eifelland“. Die damalige, staatliche Nürburgring GmbH plante 1989 an der Rennstrecke einen gigantischen Freizeitpark, gegen den sich die BI erfolgreich wehrte. Als Nachfolger des engagierten KG-Vorsitzenden Willi Tempel konnte ich 1992-1998 eigene Akzente für den BUND setzen, Beispiel Nürburgring: Unser Antrag Mitte der 1990er Jahre bei der Bezirksregierung Koblenz, das publikumsintensive 24-Std.-Rennen als „Eingriff in Natur und Landschaft“ zu bewerten. Nach hitziger Sitzung und mit zustimmender Abteilung Naturschutz und klar gegenläufig interessierter kommunaler Seite stand die Kompensation mit der Festlegung einer Ausgleichsfläche von 27 ha, der Quiddelbacher Höhe. Sie wurde 2002 gar zum NSG erklärt, dessen Pflege weiterhin bei der heutigen, privaten Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG liegt. Ein kleines „Trostpflaster“ – mehr nicht und doch so viel! https://naturschutz.rlp.de/Dokumente/rvo/nsg/NSG-7100-298.pdf
Sabine Laubner-Draheim, BUND Kreisgruppe Ludwigshafen:
Am Ende meiner Berufstätigkeit bin BUNDlerin geworden. Mich begeistert die umfassende Herangehensweise des BUND an alle wichtigen Themen der heutigen Zeit. Meine Generation hat viel am Klima gutzumachen. Dafür bin ich beim BUND in der richtigen Organisation.
Die Einladung einer muslimischen Organisation, gemeinsam die Themen des Klimaschutzes im Alltag zu diskutieren, war einer der Höhepunkte des letzten Jahres.
Für unser Anliegen, der Versiegelung unserer Stadt zu begegnen, haben wir das Projekt „Grün statt Grau“ ins Leben gerufen. Wir entschottern jedes Jahr einen Privatvorgarten und verwandeln ihn in ein Staudenbeet.
Im Netzwerk mit VCD und ADFC arbeiten wir an einem Mobilitätskonzept für Ludwigshafen.
Michael Carl, Sprecher des AK Energie und stellvertretender Landesvorsitzender:
Der Arbeitskreis Energie wurde am 12.05.1980 gegründet. Ende 1982 wurde eine landesweite Organisation daraus, indem ich mich beim damaligen Vorsitzenden Wolfgang Staab meldete und sofort zum Sprecher ernannt wurde. Heute hat der AK knapp 50 Mitglieder.
Der rationelle Umgang mit Energie und der Aufbau der Regenerativen ist bis heute mein Thema. Ich ziehe einen Großteil meiner Motivation daraus, dass wir – wie aktuell - immer wieder von der Realität gezeigt bekommen, wie richtig unsere Forderungen waren und sind.
Aus meiner Initiative gingen eine Reihe von Positionspapieren des Landesverbandes hervor. Den Bereich „öffentlicher Verkehr“ bearbeite ich auch seit längerer Zeit.
Ich bin beim BUND, weil mich immer schon der politische Bereich, der Natur- und Umweltschutz interessiert haben. Seit 2015 übe ich neben der Sprechertätigkeit auch das Amt des stellvertretenden Landesvorsitzenden aus.
Auf der Homepage des BUND LV finden sich viele von mir bearbeitete Broschüren und Faltblätter, z.B. der „Notfahrplan Energiewende“, „Neue Züge braucht das Land - Forderungskatalog des BUND Rheinland-Pfalz zum Öffentlichen Personennahverkehr in Rheinland-Pfalz“ und viele mehr.
Tobias Wiesemann, BUND Kreisgruppe Kaiserslautern:
Beim BUND bin ich jetzt seit 25 Jahren aktiv. Mit Umzug aus Essen habe ich hier in Kaiserslautern vom NABU in den BUND gewechselt, denn eine NABU-Gruppe gab es nicht. Seit 23 Jahren arbeite ich im Vorstand der Kreisgruppe mit, sicher 10 Jahre als Vorsitzender. Da ich unser Leben hier auf dem Planeten liebe, möchte ich es schützen. Leider akzeptieren wir die planetaren Grenzen nicht. Das führt zu immer größeren Verwerfungen, die zu mildern ich meinen Beitrag leiste. Dabei interessiert mich das Thema Obstwiesenschutz. Mit dem regionalen Äpfelchen haben wir ein Projekt, bei dem wir ca. 1,5 Tonnen Streuobst von Bauern und der eigenen Wiese direkt vermarkten. Die praktische Arbeit auf unserer Wiese (pflanzen, schneiden, mähen) ist mir auch ein wichtiger Ausgleich zum Alltag.
Agnes Hennen, BUND Kreisgruppe Cochem-Zell: Seit 1988 bin ich Mitglied im BUND und seit 1989 bis jetzt Kreisvorsitzende. In zahlreichen Planverfahren, vom Bau einer Giftmüllverbrennungsanlage, B-Plan-Verfahren bis hin zu Themen der Gentechnik wurden bearbeitet. Klageverfahren gegen den Bau eines Hafens mit Ferienhausgebiet an der Mosel wurden geführt.
Als BUND-Landesvorsitzende 2001 und jahrelange stellv. Landesvorsitzende 1990 -2001 war dies eine vielseitige und aufgrund der unterschiedlichen Regionen in RLP interessante Aufgabe im BUND-Landesverband. Viele Kontakte und somit Einblicke in alle Kreisverbände ermöglichten die unterschiedlichsten Umweltthemen aufzunehmen und in die landesweite Natur- und Umweltarbeit einzubringen. Ebenso Eingriffe in Natur- und Landschaft, die von landesweiter Bedeutung waren, konnten mit Unterstützung der Landesgeschäftsstelle in die Öffentlichkeit gebracht werden und somit für unsere Umweltarbeit sensibilisieren. Eine spannende und wichtige Aufgabe im Ehrenamt.
Hans Faus (links) und Tobias Ebenau (rechts), BUND Ortsgruppe Guldental:
Seit 1990 legt die BUND-Ortsgruppe Guldental Streuobstwiesen an. Dreißig Pflanzungen sind bunt verteilt über die Gemarkung und verschönern das Landschaftsbild. Unser Lieblingsprojekt sind die Streuobstwiesen! Wir sammeln alte Obstsorten, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Im November 2019 pflanzte unsere Ortsgruppe die 500. Obstsorte.
Zum BUND-Jubiläumsjahr präsentieren wir das Leader-Projekt „Guldentaler Streuobstland“. Ein Freilichtmuseum für historische Obstsorten und Streuobst. Näheres auf unserer Website: bund-guldental.de
Stefan Naumann, BUND Kreisgruppe Birkenfeld und Beisitzer im Landesvorstand:
Seit 1986 bin ich im BUND – Tschernobyl war ausschlaggebend. In Projekten unserer BUNDjugend-Gruppe Kreis Birkenfeld in den Bereichen Natur- und Artenschutz, Biotoppflege und auch Verkehrs- und Energiepolitik habe ich viel gelernt, tolle Leute kennengelernt, und versucht, meinen Beitrag zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu leisten. Später als Landesjugendsprecher Rheinland-Pfalz durfte ich überregional vernetzen und landesweite Projekte organisieren, zum Beispiel die „Mobile Umwelt-Projektwerkstatt“, ein umgebauter Bauwagen, mit dem wir Schulen und Vereine vor Ort besucht haben.
Zuletzt war ich stellvertretender BUND-Sprecher der Region Trier und bin seit 2022 im Landesvorstand als Beisitzer aktiv.
Antje Fries, BUND Kreisgruppe Wonnegau / Ortsgruppe Osthofen:
Ich bin seit über 20 Jahren beim BUND. Begonnen habe ich in der Ortsgruppe Osthofen. Dort habe ich einige Jahre eine große Kindergruppe geleitet. Gleichzeitig war ich im Umweltausschuss der Stadt tätig.
Heutzutage bin ich ehrenamtlich bei der Kreisgruppe Wonnegau und der Ortsgruppe Osthofen aktiv. Ich helfe bei den Pflege-Einsätzen im Naturschutzgebiet "Rosengarten" und bei lokalen Einsätzen, wie bspw. der Denkmalpflege auf dem historischen Bergfriedhof.
Ich bin zum BUND gekommen, weil ich die Natur schützen möchte. Seit vielen Jahren versuche ich dies auch beruflich zu vermitteln, wie bspw. in der Schule im Grünen im Wormser Erlebnisgarten.
Ich bin und bleibe dabei, weil die Aktionen Spaß machen und ich immer noch die Welt retten will! https://wonnegau.bund-rlp.de
Marcel Weloe, BUND Kreisgruppe Mainz: Im Frühjahr 2010 suchte ich nach Möglichkeiten, für die Energiewende aktiv zu werden, und wurde im Arbeitskreis Energie des BUND Mainz fündig. Sehr bald wurde ich auch in andere Aktionen der Kreisgruppe eingebunden. Aktuell bin ich Teil des Mainzer Vorstands, Landesdelegierter und in der verbandseigenen Mitgliedergewinnung tätig. Meine Schwerpunkte sind Klimaschutz, Mobilitätswende und die Vernetzung der Umweltgruppen. Mich fasziniert, dass jedes Mitglied zu unseren Erfolgen beiträgt. Sei es durch aktive Mitarbeit wie auch als Teil der Umweltlobby. Dazu möchte ich weiterhin meinen Beitrag leisten.
Melanie Adamik, BUND Wildbienenbotschafterin:
Ich bin 2018 vom BUND zur Wildbienenbotschafterin ausgebildet worden. Von Anfang an war ich fasziniert, motiviert, infiziert und engagiert. Ich bin unter anderem in der Kreisgruppe Mainz-Bingen tätig. Vorträge, aber vor allem Führungen sind mein Steckenpferd. Auch betreue ich drei unserer Modellprojektpartner des Projektes „Blühendes Rheinhessen - Wein, Weizen, Wildbienen“.
Zum BUND kam ich, weil ich mich sinnvoll und nachhaltig engagieren wollte und ich für den Artenerhalt so vieler verschiedener Individuen und unserer Landschaft etwas tun will.
Bleiben möchte ich, weil ich auf viele Menschen getroffen bin, die die gleiche Leidenschaft und das gleiche Ziel verfolgen und ich diese Flamme, die in mir entzündet wurde, gerne an andere weiterreichen möchte.
Erwin Manz, ehem. Landesgeschäftsführer:
Die Mitarbeit im BUND hat meine Biografie maßgeblich beeinflusst. Ob schon 1985 als Zivildienstleistender, später als ehrenamtlicher Kreisgruppenvorstand oder dann als Landesgeschäftsführer war ich immer sehr beeindruckt, mit welcher Leidenschaft und welchem Engagement sich die Aktiven im BUND für die Erhaltung einer intakten Umwelt und der Lebensgrundlagen folgender Generationen einsetzen. Unter dem Motto „global denken und lokal handeln“ leisten die Freiwilligen vor Ort einen großartigen Dienst für Natur und Gesellschaft. Überall im Land haben sie wichtige Spuren hinterlassen - in Form von geretteten Biotopen, Klimaschutzmaßnahmen und der Weitergabe der Leidenschaft an junge Menschen. Ich selbst bin dankbar, im Verband so viele positive Mitstreiter*innen gefunden zu haben und selbst als Teil der Umweltbewegung zur Bewahrung der Schöpfung meine Beiträge einbringen zu können.
Holger Schindler, Regionalbeauftragter Region Pfalz im Landesvorstand:
Seit 1995 bin ich Mitglied im BUND. Ich war von 1998 bis 2002 in einem Quellen-Projekt und von 2004 bis 2011 im Vorsitz der Kreisgruppe Kaiserslautern tätig. Danach war ich sechs Jahre Landesvorsitzender des BUND Landesverbands RLP und direkt im Anschluss weiterhin im Landesvorstand als Regionalbeauftragter für die Region Pfalz tätig. Ich bin langjähriges Mitglied in den Arbeitskreisen Wasser und Wald sowie ab 2019 auch im Arbeitskreis Naturschutz. Meine Leidenschaften sind der Wald- und Gewässerschutz, insbesondere kleine Gewässer und Quellen.
Meine Motivation ist es etwas in der Welt zu verbessern. Die Natur benötigt eine starke Lobby, weil Tiere, Pflanzen und Biotope immer wieder "unter die Räder geraten“. Somit schützen wir auch die Menschen, die die Natur zum Überleben benötigen.
Der BUND ist für mich ein unabhängiger, glaubwürdiger Umweltverband, der von Menschen vor Ort getragen wird und sich politisch einmischt.
Ulrike Mauel, Ehrenamtliche Mitarbeiterin:
Zum BUND bin ich 2009 gekommen, als ein Freund mich zur Streuobstkartierung rund um Wiesbaden mitgenommen hat.
Die Verbindung von Umweltpolitik und praktischen Naturschutzmaßnahmen hat mich angesprochen und ich engagiere mich seitdem im BUND. Im Kreisverband Wiesbaden bin ich Mitglied des Vorstands.
Seit dem Beginn meines Ruhestands und einem Umzug nach Mainz arbeite ich 2 Tage in der Woche als Ehrenamtliche in der Verwaltung der Landgeschäftsstelle Mainz. Das klingt vielleicht etwas trocken, macht mir aber dank netter Kollegen und wechselnden Aufgaben viel Spaß.
Seit 2021 bin ich Wildbienenbotschafterin. Am Thema Wildbienen zeigt sich für mich beispielhaft, wie wichtig der Zusammenschluss möglichst vieler Menschen für den Artenschutz ist. Zwar kann ich mit naturnaher Balkon- und Gartengestaltung den Wildbienen helfen. Es braucht aber Druck auf Politik und Gesellschaft, damit Lebensräume für Biodiversität erhalten bleiben.
Das geht nur, wenn sich möglichst viele Menschen in Umweltverbänden zusammenschließen und deswegen bin ich im BUND.
Uwe Emnet, BUND Kreisgruppe Südpfalz:
Ich bin seit 2015 beim BUND Südpfalz aktiv. Zurzeit bin ich einer der Sprecher und kümmere mich hauptsächlich um die Themen Grundwasser, Boden und Landwirtschaft. Ein großer Teil meiner Aktivitäten ist die Pflege der Grünfläche am Birnbach in Landau/Pfalz. Dies sind schöne Momente, wo man Gemeinschaft und Zusammenhalt erleben kann. In einer Doku vom ZDF Terra Express wurde ich als Wasserdetektiv bezeichnet. Zu dokumentieren, wie unser Grundwasser durch die Landwirtschaft verschwendet und heruntergewirtschaftet wird, fordert mich besonders. Der Umbau hin zu einer regenerativen Landwirtschaft muß m. E. oberste Priorität haben.
Wir sind auf dem Pfad, diese Welt unseren Kindern und Enkelkindern in einem Zustand der völligen Zerstörung zu übergeben. Den haben wir von unseren Ahnen so nicht erhalten. Auch wir sind irgendwann Ahnen. Das sollten wir nicht vergessen.
Die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen erfolgt langsam und schleichend. Wenn scheibchenweise alles zerstört wird, fällt das nicht besonders auf. Erst wenn längere Zeiträume wie im Zeitraffer betrachtet werden, erkennt man, was alles unwiederbringlich verloren geht. Die Wut und vermeintliche Ohnmacht sorgt für die nötige Motivation.
Karin Haas, BUND Kreisgruppe Neustadt: Ich bin seit 1986 BUND Mitglied, wohne in Neustadt an der Weinstraße und habe mein Berufsleben als medizinisch-technische Assistentin (MTA) in einem Krankenhaus verbracht. In den 35 Jahren meiner Mitgliedschaft beim BUND habe ich verschiedene Funktionen innegehabt. Zu Beginn war ich zweite Vorsitzende der Kreisgruppe Freudenstadt in Baden-Württemberg. 1994 war ich zuerst als zweite Vorsitzende und später als erste Vorsitzende der Kreisgruppe Neustadt an der Weinstraße tätig. Von 2012 bis 2020 war ich Schatzmeisterin und habe mich danach aus dem Vorstand und dem operativen Geschäft zurückgezogen, bin jedoch noch für die Mitgliederverwaltung zuständig. Weiterhin bin ich Mitglied im BUND-Arbeitskreis Wald Rheinland-Pfalz. Meine Motivation dem BUND beizutreten, war das Waldsterben. Ich wollte die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam machen. Der Wald hat mich ein Leben lang begleitet und ist noch immer ein Ort in dem ich mich erholen und Kraft tanken kann.
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