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BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

Projekt Totfundmonitoring Wildkatze Rheinland-Pfalz verlängert

20. März 2020 | Wildkatze, Gefährdete Tiere und Pflanzen, Naturschutz

Die Wildkatzen werden von Expert*Innen wissenschaftlich untersucht (Bild Ines Leonardt)  (Ines Leonhardt)

Die Wildkatze ( Felis Silvestris ) breitet sich wieder aus. In Rheinland-Pfalz lebt ein großer Teil des gesamtdeutschen Bestandes. Deswegen hat das Land eine besondere Verantwortung die Wildkatze zu schützen.

Der BUND Rheinland-Pfalz engagiert sich schon seit Jahren für ein Rettungsnetz für Wildkatzen.

Projekt Totfundmonitoring

Seit 2018 wird das Projekt „Totfundmonitoring Wildkatze Rheinland-Pfalz“ erfolgreich durchgeführt. Der Landesverband Rheinland-Pfalz arbeitet hierfür mit ehrenamtlichen Helfer*Innen und Experten zusammen. Das Umweltministerium (MUEEF) fördert dieses Monitoring, die fachliche Leitung liegt beim Landesamt für Umwelt (LfU).

Das Projekt wurde bis Ende des Jahres 2020 verlängert.

Im Rahmen des Projektes wird die Bevölkerung gebeten, tote Wildkatzen unter wildkatzenfund(at)wildkatze-rlp.de zu melden. Die Tiere werden dann mit der Hilfe eines Netzwerks von ehrenamtlichen Betreuer*Innen geborgen und zu Sammelstellen gebracht. Anschließend werden die Tiere von unseren Kooperationspartnern umfangreich wissenschaftlich untersucht.

Die Ergebnisse liefern wichtige Grundlagendaten zur Verbreitung und zu möglichen Wanderkorridoren der Wildkatzen. Außerdem können Gefährdungsursachen und Gefahrenschwerpunkte identifiziert und entsprechende Artenschutzmaßnehmen entwickelt werden.

Ziel des Projektes ist es außerdem, das Monitoring auch nach der Projektlaufzeit dauerhaft und mit reduzierten Aufwand in Rheinland-Pfalz zu etablieren.

Erste Ergebnisse des Projektes

2018-2019 wurden im Rahmen des Projektes über 200 tote wildfarbene Katzen gemeldet, von denen fast alle geborgen werden konnten. Von ca. 100 bereits untersuchten Katzen erwiesen sich nur 3 der Tiere als Hauskatzen. Die meisten Katzen wurden in der Region Pfälzerwald gefunden. Aktuell bildet sich der Straßenverkehr als Haupttodesursache in Rheinland-Pfalz ab.

Wir bedanken uns bei unseren engagierten Helfer*Innen und hoffen auf ein weiteres erfolgreiches Projektjahr!

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