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BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

Lebensmittel auswählen: eine tägliche Entscheidung

Grundprinzipien

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Bio kaufen

Biolebensmittel sind besser, weil sie ohne Agrargifte und Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel und künstliche Farbstoffe hergestellt werden. Bio-Gemüse enthält zum Beispiel in der Regel viel weniger Nitrate und Pestizide als konventionelles Gemüse.

Die Begriffe »bio« und »öko« sind gesetzlich geschützt. So be -zeichnete Lebensmittel müssen mindestens die Kriterien der EG-Öko-Verordnung einhalten – und tragen das deutsche Biosiegel bzw. das EU-Gemeinschaftslogo. Der Gesetzgeber sorgt hier für strenge Kontrollen. 

Essen Sie gesünder, genussvoller und mit gutem Gewissen!

Lokal

Der Transport der Obst und Früchte, oft mit dem Flugzeug oder per LKW, verbraucht große Mengen an Energie und erzeugt darüber hinaus viel CO2. Außerdem gehen bei langen Transportwegen mit der Zeit auch die Vitamine und Nährstoffe verloren.

Saisonal

Es bedeutet Obst und Gemüse kaufen, der Jahreszeit angemessen sind und die momentan eine Saison in Deutschland haben. Es verzichtet importierte Lebensmittel und tut der Umwelt etwas Gutes!

Weniger tierische Produkte essen

Massentierhaltung und Überfischung tragen ein große Rolle in das gesamter Erde Verschmutzung. Flächenverbrauch, Antibiotika, Verlust der Artenvielfalt, Nitratbelastung unsere Gewässer... sind hier ein Problem.

Was für eine Lösung? Man kann z. B. nur einmal pro Woche Fleisch oder Fisch essen, aber dafür etwas mehr Geld ausgeben: So kauft man Qualitätsprodukte und macht sich selbst eine Freude! Und für den Rest der Woche? In Bio-Läden findet man eine unerwartete Vielfalt an pflanzlichen Alternativen.

Massentierhaltung stoppen

Die Massentierhaltung gefährdet menschliche Gesundheit und Tierwohl, trägt stark zur Nitratbelastung unsere Gewässer  und zum Verlust der Artenvielfalt bei...

Viele Gründen gibt es, um billigfleisch aus Einkaufen zu verbannen!

Gentechnik verzichten

Die Anwendung von Gentechnik in der Land­wirt­schaft birgt vielfältige Gefahren und Risiken – für Umwelt, Gesundheit und Wirtschaft.

So sind die gesundheitlichen Risiken gente­chnisch veränderter Lebensmittel nicht geklärt, Produzent*innen gentechnikfreier Lebensmittel tragen wirtschaftliche Risiken und erhöhte Kosten. Und für die Umwelt besteht u.a.

  • die Gefahr der Auskreuzung und des Durchwuchses,
  • eine Bedrohung der Artenvielfalt und erhöhter Gifteinsatz auf dem Acker durch herbizitresistente Gentech-Pflanzen und
  • eine Schädigung unserer Nutzinsekten durch insektenresistente Pflanzen. 
Verschwendung reduzieren

Jedermann wirft pro Jahr etwa 80 kg Lebensmittel weg. Dazu kommen vielfältige Plastik Verpackungen, Alu-Folien, Bechern und Strohhälme, die wir direkt in Müll werfen... Mit unsere Konsum ist ein enormer Ressourcen- und Energievebrauch verbunden.

Mit Aufmerksamkeit und ein paar Tricks (Mehrweg, unverpackt, haltbarkeit...) kann man jeden Tag was gutes tun!

Tipps

Zu Hause anbauen!

Frische und gesunde Gemüse und Kräuter kann man einfach im Garten oder auf den Balkon selbst anbauen.

Haltbarkeit erkennen!

"Mindestens haltbar bis" = kann noch nach diesem Datum gegessen werde, Gaschmack und Qualität können sich minimal verändern. "Verbrauchsdatum" abgelaufen = Wirklich nicht mehr essen! (z.B. Fleisch oder Fisch)

Essen direkt vom Bauernhof!

Produkte aus der Region können einen Beitrag dazu leisten, natürliche Ressourcen zu schonen und die lokale Wirtschaft zu stärken. Essen direkt vom Bauernhof zu kaufen oder an einem Solidarische Landwirtschaftsprojekt (Solawi) teilzunehmen sind einfache Lösungen!

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