BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

Pestizide gefährden die Vielfalt

Noch nie wurden weltweit so viele Pestizide eingesetzt wie heutzutage. Die chemisch-synthetischen Stoffe oder Stoffkombinationen wirken schädigend oder gar tödlich auf bestimmte Tiere und Pflanzen. Das zerstört die Artenvielfalt.

Pestizide werden vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt, wo Ernteerträge maximiert und Ausfälle vermieden werden sollen. Aber auch im Wald wird gespritzt, um anfällige Monokulturen vor Borkenkäfern und anderen Insekten zu schützen. Städte und Gemeinden halten mit dem Gift Wege krautfrei – und auch mancher Hobbygärtner seine Parzelle.

Erste kleine Schritte zum Stopp des Insektensterbens ...

Mit dem Insektenschutzpaket wurde ein erster, kleine Schritt festgelegt, um das Insektensterben aufzuhalten. Das Paket beinhaltet u. a. ein Verbot bestimmter besonders insektengefährlicher Pestizide in Naturschutzgebieten.

... und was Rheinland-Pfalz daraus macht

Die Bundesverordnung, die das Pestizidverbot in Schutzgebieten regelt, enthält eine Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen zu erteilen. In Rheinland-Pfalz hat das Landwirtschaftsministerium geregelt, wie die Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Aus Sicht des BUND sind die Ausnahmemöglichkeiten so pauschal und weitreichend, dass das Ziel Insektenschutz damit konterkariert wird. Wir haben uns deshalb mit einem Offenen Brief an die Landwirtschaftsministerin gewendet.

Zum Offenen Brief ...

Zur Pressemitteilung ...

Offener Brief

Das Land hat in einem Erlass weitreichende Ausnahmemöglichkeiten zum Pestizidverbit in Naturschutzgebieten ermöglicht. Hier geht es zu unserem Offenen Brief an die Landwirtschaftsministerin ...

Pestizidatlas

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