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BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

BUND Kreisgruppe Altenkirchen


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LEIDER FALLEN BIS AUF WEITERES ALLE UNSERE VERANSTALTUNGEN AUS, AUCH DAS MITTWOCHSTREFFEN

"Krötenaktion" im Imhäuserbachtal hat am Freitag, dem 13. März 2020 begonnen

Bufo bufo - nun wandern sie wieder ... auch über die Straßen

Hier ein Teil der Helfergruppe

Da war der Vortrag von Peter Merzhäuser vom Verein „Ebertseifen Lebensräume e.V.“ über Amphibien als erste Veranstaltung der BUND Kreisgruppe Altenkirchen am 28. Februar im Imhäuserbachtal doch gerade passend, denn auch über die Erdkröte gab es Interessantes zu erfahren, und einige der unermüdlichen Helfer, die den Erdkröten schon seit Jahren mit tatkräftiger und notwendiger Hilfe zur Seite stehen, hörten gespannt zu.

In der Regel pflanzt sich ein Weibchen in seinem Leben nur ein einziges Mal fort und kehrt wie die männliche Kröte meist in das Gewässer ihrer Geburt zurück, um nach erfolgreicher Paarung dort abzulaichen. Da ist es besonders tragisch, wenn vor allem die weiblichen Erdkröten, die gegenüber den Männchen in der Unterzahl sind, den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt sind und überfahren werden. Abertausende Kröten bezahlen diese Wanderung Jahr für Jahr mit ihrem Leben und enden platt gefahren auf dem Asphalt. Das muss nicht sein!

Am Freitag, dem 13. März, waren etwa 20 Helfer vom BUND und viele Freiwillige, die z.T. schon viele Jahre dabei sind, zur Stelle, um bei der Minigolfanlage  im Imhäuserbachtal die Krötenzäune aufzubauen.  In  den nächsten Wochen werden dort die Kröten und Lurche morgens und abends über die Straße in die Teiche gebracht, was nicht ungefährlich ist. Das wird im Imhäuserbachtal schon seit Jahrzehnten praktiziert. Morgens zwischen 6 und 8 Uhr und abends gegen 22 Uhr muss man die Zäune abgehen und die Kröten aus den Eimern fischen, die alle paar Meter am Fangzaun eingebuddelt wurden. Dabei wird immer deutlicher, dass die Krötenpopulation seit einigen Jahren deutlich abnimmt, denn die Helfer führen Buch und haben eine Statistik erstellt. Sie appellieren an die Autofahrer, vor allem in diesen sensiblen Bereichen Rücksicht zu nehmen und langsam zu fahren.

Irgendwann müssen die Kröten und vor allem der Nachwuchs allerdings wieder zurück wandern. Die Entwicklung vom Ei bis zur Umwandlung von Quappe zu Jungkröte ist stark temperaturabhängig und dauert etwa 2 – 4 Monate. Meist gehen dann die die Jungtiere zwischen Juni und Juli bei feuchter Witterung an Land, und auch sie sind stark gefährdet. Im Volksmund bezeichnet man solche Massenabwanderungen als „Froschregen“. Die Kreisgruppe des BUND hat sich zum Ziel gesetzt, für den Schutz der Kröten eine Dauerlösung zu finden. Für die Situation im Imhäuserbachtal regt sie als Dauerlösung den Bau von Tunneln mit Leiteinrichtungen in der Straße an, damit auch die kleinen Kröten nach Abbau der mobilen Zäune ihre Sommerquartiere erreichen könnten. Die Verantwortlichen des BUND wollen sich nun diesbezüglich mit dem Straßenbauträger in Verbindung setzen und streben eine nachhaltige Lösung mit Hilfe der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz an.

 

Hier finden Sie eine Übersicht über die vorgesehenen Straßensperrungen wegen Krötenwanderung

Erdkröte - bufo bufo

Amphibien unserer Region

Vortrag von Peter Merzhäuser vom Verein Ebertseifen Lebensräume e.V. am 28. Februar 2020 im Imhäusertal

Nach Begrüßung und Erläuterung der Arbeit der Kreisgruppe AK zum Krötenschutz im Imhäusertal durch Jürgen Lichte konnten die etwa 20 interessierten Zuhörer einen außerordentlich detail- und kenntnisreichen Vortrag mit Präsentation von etwa eineinhalb Stunden genießen. Dem Vorsitzenden und Amphibienexperten Peter Merzhäuser vom Hof Ebertseifen (Ebertseifen Lebensräume e.V.) gelang es, die Zuhörer zu faszinieren, wobei leider deutlich wurde, dass die erforderlichen Lebensräume der Amphibien durch ganz unterschiedliche Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten immer weiter zurück gedrängt und auch zerstört werden, sodass auch ihre Populationen immer mehr abnehmen. Der Verein Ebertseifen Lebensräume e.V. hat es sich u.a. zum Ziel gesetzt, zum einen an Zuchtprogrammen und Auswilderungen teilzunehmen, aber auch eine Vernetzung von Biotopen durch Erwerb und Pflege geeigneter Flächen zu fördern.... Sie können den Hof Ebertseifen nach entsprechender Kontaktaufnahme auch besuchen, und einmal im Jahr findet Anfang August ein "Tag der offenen Tür" statt.

Einen Einblick in die Arbeit von "Ebertseifen" finden Sie hier: https://ebertseifen.de/

Spezielle Informationen über Amphibien und Fotos finden Sie hier: http://ebertseifen.de/tierwelt/amphibien/

 

Der Auwald in Euteneuen an der Sieg

Das Gebiet ist fast trocken gefallen. Es gibt nur wenige kleine Tümpel. Ob sich in diesem Jahr Laich vom Grasfrosch findet? Auf den Fotos (können durch Anklicken vergrößert werden):

Ein Blick in den Auwald, Grasfrosch, Laich vom Grasfrosch, junger Aronstab, die Sieg in Fließrichtung zum Wehr hin ...

Hier befinden wir uns seit vielen Jahren mit viel Engagement im Einsatz! Weitere Informationen dazu folgen ...

Einen schönen Überblick über die Problematik, aber auch die Chancen des Lebensraums Sieg, bei dem auch das Wehr in Euteneuen thematisiert wird (Dr. Uwe Koenzen, S. 6f), finden Sie im Tagungsbericht der BUND-Naturschutztage 2019 ...

http://www.naturschutztageamrhein.de/fileadmin/naturschutztage/pdf-dokumente/2019/Tagungsbericht_BUND_NAR_2019_final.pdf

Wichtige Informationen zum "Gewässerschutz - von der Quelle bis zur Küste" und zur Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) finden Sie auf der BUND-Seite:

https://www.bund-rlp.de/themen/mensch-natur/fluesse-und-gewaesser/wasserrahmenrichtlinie/

 

 

Im Nachgang zur Vorstellung des neuen Insektenatlas beim Monatstreffen am 12. Februar 2020 durch die Vorsitzende Sonja Schütz hier zur Information ein Pressebericht in der Siegener Zeitung vom 13. Februar 2020, ebenso im Mitteilungsblatt AKTUELL der VG Kirchen (Sieg) Nr. 8/2020 vom 21. Februar 2020, S. 32/33


BUND fordert Strategien gegen das Insektensterben

Umfassende Datensammlung gibt's auch für Schulklassen

sz Kreis Altenkirchen. Die BUND-Kreisgruppe greift einmal mehr das Thema Insektensterben auf: In einer aktuellen Pressemitteilung weist Kreisvorsitzende Sonja Schütz auf eine neue Publikation des Bundsverbands hin - den Insekten-Atlas.

"75 Prozent unserer wichtigsten Kulturpflanzen sind von der Bestäubungs von Insekten abhängig. Doch global verzeichnen Insektenpopulatio-nen dramatische Rückgänge", schreibt die BUND-Kreisgruppe. Demnach gelten in Rheinland-Pfalz knapp die Hälfte der 420 Wildbienen- und der über 1000 Großschmetterlingsarten als gefährdet. Und das bleibe nicht ohne Folgen. "Insekten halten das ökologische System unseres Planeten am Laufen. So droht beim Wegfall tierischer Bestäubung einzelner Obst- und Gemüsesorten wie Äpfeln, Kirschen, Pflaumen oder Gurken ein  Ernterückgang von bis zu 90 Prozent. Insekten verbessern zudem durch das Zersetzen von Dung und abgestorbenen Pflanzenteilen die Bodenqualität und reduzieren Pflanzenschädlinge."

Hauptursachen des Insektenrückgangs sind laut Pressemitteilung Veränderungen des Lebensraums sowie Umweltbelastungen - die Intensiv-Landwirtschaft ist laut Insektenatlas die Nummer eins. "Denn obwohl Insekten unbestritten eine wichtige Grundlage der Landwirtschaft und unserer Lebensmittelproduktion sind, zerstört die intensiver Landwirtschaft mit ihren Folgen die Lebensgrundlage von Insekten in immer größerem Ausmaß: Große, monotone Felder ohne Hecken oder Grüninseln sowie Kunstdünger und Pestizide zerstören Rückzugsgebiete von Nützlingen und fördern die Ausbreitung von Schädingen." Mit Blick auf die Agrarpolitik betont Sonja Schütz, die zugleich Sprecherin des BUND-Arbeitskreises Landwirtschaft ist: "Von industrieller Landwirtschaft profitieren nur die großen Agrarkonzerne - auf der Strecke bleiben Kleinbauern, Konsumenten und eben auch die Insekten. Die Politik muss endlich ihrer Verantwortung gerecht werden und umsteuern."

Ganz praktisch arbeitet der BUND laut seinem Schreiben im "Modellvorhaben Kooperative EULLa-Maßnahmen" mit Bäuerinnen und Bauern zusammen. Die Erkenntnisse aus dem Modellvorhaben sollen in die Konzeption der Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen für die neue EU-Förderperiode einfließen, fordert der Umweltverband. "Die Landwirtschaft muss beim Schutz der Insekten Teil der Lösung werden. Wir haben im Dialog die Erfahrung gemacht, dass das viele wollen. Doch dafür brauchen sie mehr und bessere Beratung  und andere Fördermittel."

Aber es brauche auch klare gesetzliche Vorgaben, öffentliches Geld müsse zum Schutz der Insekten eingesetzt werden. "Die knapp 60 Milliarden Euro, die jährlich für Europas Landwirtschaft ausgegeben werden, müssen in der neuen Förderperiode an eine naturfreundliche, klimaschonende und tiergerechte Landwirtschaft gebunden werden."

Wer mehr wissen will: Der Insektenatlas steht unter  www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/insektenatlas-2020/   zum Download bereit. Er kann für Unterrichtszwecke auch klassensatzweise bei der Heinrich-Böll-Stiftung bestellt werden.


Der Link kann mit der linken Maustaste durch Anklicken sofort geöffnet werden!


 

POSITIONEN des BUND - Hier können Sie sich informieren!

1. Der Wald im Zeichen des Klimawandels.

Der Wald im Zeichen des Klimawandels - 08. August 2018  Wälder, Naturschutz, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Lebensräume

Was in der Waldwirtschaft schief läuft – und welche Auswirkungen das in der Klimakrise hat. Ein Beitrag von Dieter Kurzmeier (Sprecher) und Lutz Fähser (2. stellvertretender Sprecher) des BUND-Arbeitskreises Wald.

Die vergangenen Wochen mit extremer Hitze zeigen eine mehr oder weniger große Veränderung unserer Wälder durch sichtbare Trockenschäden. Einzelne Bäume sterben sogar ab. Diese hohe Anfälligkeit gegenüber Wetterextremen ist allerdings zu einem großen Anteil erst durch naturwidrige Maßnahmen der Forstwirtschaft selbst entstanden. Die meist übliche starke Holzentnahme, die Verdichtung der Waldböden durch schwere Ernte- und Transportmaschinen auf engen Wegenetzen und die naturferne Zusammensetzung der meisten Forste haben die natürliche Pufferkapazität unserer Wälder gegen Störungen erschöpft. In vielen Landesforsten wird mitten in der Frühjahrs- und Sommerzeit Holzernte betrieben, auch oft in den Setz- und Brutzeiten. Durch das angefallene Schlagreisig ist gerade im Sommer die Waldbrandgefahr stark erhöht, zusätzlich kann sich auch der Borkenkäfer besser entwickeln. Hinzu kommt, dass die Wälder auf rund die Hälfte der natürlichen Dichte der Wälder aufgelichtet sind. Dadurch erhitzt sich der sonst beschattete Boden und Humus. Das stets kühle und feuchte, natürliche Waldinnenklima ist verschwunden.

In der Forstwirtschaft wird also die Waldökologie als Leitfaden für angepasste und produktive Waldnutzung ignoriert. Um eine große und schnelle Holzernte zu erreichen, pflanzt man schnellwachsende amerikanische Douglasien und Küstentannen. Jetzt werden die vorhersehbaren "Schäden" sichtbar: zuerst das geringe Wachstum, dann das Absterben, später auch Feuer in Wäldern, die von Natur aus nicht brennen.

Mischwälder statt Nadel-Monokulturen

Die auf großen Flächenanteilen angelegten Nadelholz-Monokulturen müssten deshalb unbedingt mit einheimischem Laubholz zu artenreichen Mischwäldern umgebaut werden. Durch die Anreicherung mit Laubholz erfahren die Nadelwälder nicht nur eine ökologische Aufwertung. Sie sind dadurch auch in der Lage, die negativen Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Ihr Bestandsinnenklima wird kühler und feuchter und der Boden trocknet weniger aus. Dadurch bleibt auch die natürliche Diversität an Flora und Fauna weitgehend erhalten. Nadelwälder von Kiefer, Fichte und Douglasie leiden viel stärker unter der Hitze. Insbesondere die Fichten als Flachwurzler, die vielfach auch im Tiefland an-gebaut wurden und die besonders stark windwurfgefährdet sind, sind dieses heiße Klima nicht gewohnt. Wir müssen uns zukünftig in den Tief- und Mittellagen von ihnen verabschieden! Zudem sind diese Baumarten durch ihren hohen Harzgehalt stark waldbrandgefährdet. Ein abschrek- kendes Beispiel sind die großen Waldbrände Portugals, wo in der Vergangenheit statt einheimischer Eichenwälder Eukalyptus- und Kiefern- plantagen angepflanzt wurden, um vermeintlich schnelle EU-Gelder einzustreichen.

Naturwälder sind anpassungsfähig

Der Klimawandel wird vermutlich voranschreiten, Wetterextreme häufiger werden. Wälder können sich dann anpassen, wenn man ihnen die Bedingungen dazu lässt oder schafft. Diese bestehen darin, dass sie sich möglichst naturnah entwickeln können. Die Bewirtschaftung muss schonend erfolgen mit einem Minimum an Störungen im Waldökosystem. Forsttheoretiker*innen und Holzindustrie verlangen das Gegenteil: Forstplantagen aus exotischen schnellwachsenden Holzarten, die jung abgesägt und verwertet werden können. Das wäre das Ende eines biodiversen, klimastabilen und erholungswirksamen Waldes. Eine besondere Bedeutung zum Klimawandel kommt Wildnisgebieten aufgrund ihrer langfristigen und nachhaltigen Schutzperspektive zu. Wildnisgebiete können sowohl die Mitigation (Abmilderung, etwa im Sinne von Kohlenstoffspeicherung) der Effekte des Klimawandels als auch die Adaptation (Anpassung) an seine Auswirkungen unterstützen. Durch ihre wesentlich höheren Holzvorräte gegenüber den meisten Wirtschaftwäldern ist die CO2-Bindung dort viel höher und vor allem länger; sie beträgt teilweise mehrere Jahrhunderte. Durch den Umbau der Nadelholzplantagen in laubholzreiche Mischwälder wird die CO2-Bindung zusätzlich erhöht, weil das Laubholz eine höhere Dichte hat und daher mehr das klimaschädliche CO2 aufnehmen kann. Diese Kohlenstoffspeicher zu erhalten oder zu erhöhen, ist eine wichtige Maßnahme der Mitigation, die im Einklang mit den Naturschutzzielen in Verbindung mit den Klimaschutzzielen steht.

Hier finden Sie ein weiteres aktuelles Positionspapier zum Thema "Waldwende statt Waldsterben": https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/waelder/waelder_waldgipfel_forderungen.pdf

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Der BUND fordert

  • Zehn Prozent der Waldfläche in Deutschland zu "Urwäldern von morgen" machen! Mindestens die Hälfte davon bis 2020.
  • Wald ist mehr als Holz! Holzverbrauch senken!
  • Mindestens zehn Prozent der Fläche in öffentlichen Wäldern unbewirtschaftet lassen!
  • Kahlschlagverbot, Bodenschutz und hohen Anteil an Totholz im Bundeswaldgesetz vorschreiben!
  • Verkauf von Wäldern an private Investoren stoppen!

Innerhalb des BUND hat es sich der AK Wald zur Aufgabe gemacht, durch Publikationen und Positionspapiere über diese negativen und teil-weise zerstörerischen Zustände aufzuklären. Wir erarbeiten zudem konkrete Handlungsanweisungen zu einer vorbildlichen, forstlichen Wald-bewirtschaftung: naturnah, nachhaltig und umweltfreundlich. Die so entstandenen Richtlinien sollen dann in den kommenden Jahren in ein Bundeswaldgesetz einfließen, das für alle öffentliche Wälder verbindlich sein soll. Dazu sind verbandsübergreifende Gespräche und Verein-barungen nötig, damit der nötige Druck auf den Gesetzgeber aufgebaut werden kann.

Der Arbeitskreis "Wald" hat eine eigene Internetpräsenz! Dort finden Sie aktuelle Beiträge und Publikationen!

www.bund.net/ueber-uns/organisation/arbeitskreise/wald/

LEIDER FALLEN BIS AUF WEITERES ALLE UNSERE VERANSTALTUNGEN AUS!

Sie finden hier unser Jahresprogramm 2020 in Kurzform in einer PDF-Datei zum Ausdrucken und anschließend einen ausführlichen Überblick.

Nähere Angaben zu den mit UK gekennzeichneten Veranstaltungen  finden Sie auch im Umweltkompass:

https://www.wir-westerwaelder.de/tag/umweltkompass/

 

 

APRIL: NN: Beteiligung an einer öffentlichen Lachsaussetzung im Bereich der Sieg zwischen Wisser- und Nistermündung (Näheres wird noch bekannnt gegeben!)


MAI: SA 09.05.2020 um 09.30 UHR     UK      


Naturerlebniswanderung rund um den Druidenstein

Die Wanderung führt vorbei am Ottoturm durch den Höhwald über den  Windhahn (517 m) zum nationalen Geotop Druidenstein. Von dort geht es weiter durch das Imhäuserbachtal zum Ausgangspunkt zurück. Bei der drei- bis vierstündigen Wanderung mit Teilstücken des Druiden- und Siegsteiges haben sie Gelegenheit, ein einzigartiges Refugium unserer Heimat kennenzulernen. Geboten wird eine Wandererlebnis mit Schär-fung des Blickes für schöne Waldbilder. Weite Ausblicke werden sie in den Giebelwald, ins Sauerland, den Westerwald und das Bergische Land haben. Während der Rundwanderung wird auf die nicht so schönen Eingriffe durch die Firma Amprion zum Netzausbau und die forstwirt-schaftliche Bewirtschaftung eingegangen. In enger erlebnisorientierter Tuchfühlung zur Natur werden selten gewordene Tierarten vorgestellt.

Leitung: Matthias Breuer. Bitte mitbringen: wetterfeste Kleidung, Fernglas und Rucksackverpflegung.  Wanderparkplatz Auf der Sohle kurz hinter der Gaststätte „Waldhof“, 57548 Kirchen/Herkersdorf. Kostenbeitrag: eine Spende. Veranstalter: BUND KG Altenkirchen. Weitere Infos: matthias.breuer1@t-online.de Tel. 015165138870


MAI: SA 16.05.2020 um 09.00 UHR     UK 


Fische fangen in der Asdorf / Elektrobefischung

An diesem Morgen soll der Asdorfer Bach an mehreren attraktiven Stellen hautnah erlebt werden. Eine Elektrobefischung unter sachkundiger Leitung wird einen Einblick in den Artbestand eines Gewässerabschnittes geben, welcher zur Äschen- und Forellenregion gehört. Mit Geschick kann auch der eine oder andere Fisch selbst im Kescher gefangen werden. Im Kiesbett werden mit Hilfe von Lupen Kleinlebewesen, die Rück-schlüsse über die Wasserqualität geben, bestimmt. Die Vorstellung des Gewässersteckbriefes mit Hinweisen auf den angestrebten guten öko-logischen Zustand und die neu geschaffene Durchgängigkeit durch die Entfernung eines großen Wehres runden das Erlebnis am Bach ab.

Leitung: Manfred Fetthauer/Joachim Reifenrath. Bitte mitbringen: Gummistiefel. Treffpunkt: an der Asdorfbrücke Ortseingang Wehbach, Koblenz-Olper-Straße von Kirchen kommend. Veranstalter: BUND KG Altenkirchen. Weitere Infos: juergen.lichte@gmx.de oder 02741 4151


MAI: SA 23.05.2020 um 10.00 UHR     UK  


Beim Rotmilan, Schwarzmilan und Schwarzstorch - Vogelkundliche Wanderung

Unter fachkundiger Führung können die Teilnehmer die besondere Vogelwelt im Landschaftsschutzgebiet Wildenburger Land kennen lernen. Die Wanderung führt durch die Lebensräume der oben genannten Arten. Mit etwas Glück kann sogar der scheue Schwarzstorch beobachtet werden.

Leitung: Wolfgang Stock. Bitte mitbringen: wetterfeste Kleidung/Fernglas. Treffpunkt: Haus Marienberge /Haus Arche Noah, 57518 Elk-hausen. Kostenbeitrag: eine Spende. Veranstalter: BUND KG Altenkirchen. Weitere Info: wobristock@t-online.de   02734 60246 oder 0151 10560760


MAI: SA 30.05.2020 um 10.30 UHR     UK 


Fliegende Juwelen des Westerwaldes – Reise in die Welt der Tagfalter - Schmetterlingsexkursion

Die Wiesen und Weiden um Burbach-Lippe haben aus Sicht des Tagfalterschutzes eine außerordentliche Bedeutung von internationalem Rang. Die landwirtschaftlich extensiv genutzten Gebiete mit einem hohen Bestand des Wiesenknöterichs sind u.a. die Kinderstube des äußerst selte-nen Blauschillernden Feuerfalters. Mit Experten der biologischen Station Siegen-Wittgenstein können Sie einen rund dreistündigen Rundgang erleben.

Leitung: Manuel Graf. Treffpunkt: 57299 Burbach-Lippe, Parkplatz am Sportplatz. Veranstalter: BUND KG Altenkirchen und Siegen. Kostenbeitrag: Spende. Weitere Infos: juergen.lichte@gmx.de, Telefon: 02741 4151


JUNI: FR 26.06.2020 um 16.00 Uhr


Sommeraspekte auf dem Stegskopf – eine Wiesenexkursion

Im Bereich der Platzrandstraße Süd hat sich auf den Weidewiesen und in einem der Quellgebiete der Nister eine artenreiche Flora entwickelt, auf denen noch regelmäßig Braunkelchen und Neuntöter beobachtet werden können. Auf dem Rundgang wird auch das Offenlandmanagement der DBU Naturerbe GmbH auf einer ehemaligen Schießbahn vorgestellt.

Leitung: Christof Hast (Bundesförster). Treffpunkt: Parkplatz Beginn der Platzrandstraße an der K 109 zwischen Friedewald und Nisterberg. Veranstalter: BUND KG Altenkirchen und Siegen. Kostenbeitrag: Spende. Weiter Infos: juergen.lichte@gmx.de oder 02741 4151


JULI: DI 07.07.2020 um 14.00 UHR     UK    


Insektenkundlicher Spaziergang für Kinder u. Erwachsene zu den Grasvölkern

Im Bereich einer Obstpantage mit blumenreichen Wiesen kann die dortige Artenvielfalt an Insekten von Grashüpfern bis zu Schmetterlingen aufgespürt und unter fachkundiger Leitung bestimmt werden. Den Abschluss bildet eine gemütliche Runde mit Stockbrotzubereitung am Lager-feuer und eine Belohnung der "Naturdetektive".

Leitung: Hans Jürgen Lichte. Dauer: rund drei Stunden. Treffpunkt: Haus Arche Noah, Albert Schmidt Weg 1, 57581 Katzwinkel-Elkhausen. Kostenbeitrag: Spende erwünscht. Weitere Infos: juergen.lichte@gmx.de oder Telefon: 02741 4151


JULI: SO 12.07.2020 um 14.00 UHR      UK


Historisch orientierter Waldspaziergang mit Lesungen im Giebelwald

Wenn Sie gerne in der Natur sind und Interesse am historischen Hintergrund unserer Region haben, dann ist dieser Spaziergang (ca. drei Stunden) durch den Giebelwald oberhalb von  Niederfischbach mit Friedrich Klein aus Hahnhof und dem Autor Joachim Weger aus Steinebach genau das Richtige. Wir werden an einigen markanten Stellen inne halten, Passagen aus den Heimatbüchern J. Wegers lesen und sicher die eine oder andere Anekdote ergänzen. Für maximal 30 erwachsene Teilnehmer; verträgliche Hunde können mitgenommen werden. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an (Kontaktdaten unten).

Leitung: Friedrich Klein, Hahnhof . Bitte mitbringen: angemessene Kleidung, eigene Verpflegung. Treffpunkt: 57572 Niederfischbach Hahnhof, Wanderparkplatz Wüstseifen. Veranstalter: BUND-KG Altenkirchen. Weitere Infos: friedrichklein@online.de oder 02741 9919010


SEPTEMBER: DO 03.09.2020 um 18.00 UHR   


"Wie kommt die Arnika wieder auf den Stegskopf?" - Vortrag von Peter Fasel mit Diskussion. Treffpunkt: Skihütte Emmerzhausen, 57520 Emmerzhausen (Route kann gegoogelt werden). Kooperationsveranstaltung mit dem BUND-Siegen. Hier finden Sie auch das Programm der Siegener BUND-Gruppe  (http://www.bund-siegen-wittgenstein.de/)


SEPTEMBER: MI 09.09.2020 um 19.30 UHR (Monatstreffen)


Vortrag von Stefan Glässner (Klimaschutzbeauftragter der Kreisverwaltung AK): Klimawandel im Westerwald. Treffpunkt in der GELBEN VILLA in 57548 Kirchen, Bahnhofstr. 14 (Das Programm für das Monatstreffen wird jeweils öffentlich angekündigt, z.B. im Mittteilungsblatt AKTUELL der Verbandsgemeinde Kirchen).


SEPTEMBER: FR 11.09.2020 um 10.00 UHR     UK


E-Biketour rund um den Stegskopf

Genießen Sie den Septembertag und schauen Sie, was Ihnen die Hutelandschaft mit den weiten Aussichten rund um den Stegskopf zeigt. Links und rechts des Weges finden sich Lebensräume, auf die sich selten gewordene Tiere und Pflanzen spezialisiert haben. Erleben Sie eine Land-schaft mit großen Weide- und Grünlandflächen, die mit Rindern, Schafen und Mahdeinsätzen gepflegt werden. Unterwegs werden auch Infos zur Geschichte des Gebietes vermittelt. Die Radtour wird etwa 3 - 4 Stunden dauern und ist rd. 33 km lang.

Leitung: Wolfgang Stock. Bitte mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung, Rucksackverpflegung. Treffpunkt: Seniorenheim Langenbach, Zur Holzwiese 7, 57520 Langenbach. Kostenbeitrag: Spende erwünscht. Veranstalter: BUND KG Altenkirchen. Weitere Infos: wobristock@t-online.de oder 02734 60246 oder 0151 105607


OKTOBER: SO 18.10.2020 ab 15.00 UHR


"Apfelkuchenparade" mit Kaffeetrinken in gemütlicher Runde im Haus "Arche Noah" bei Katzwinkel / Elkhausen in zeitlicher Nähe gemeinsam mit der Obstbaumgenossenschaft geplant.


NOVEMBER: MI 11.11.2020 um 19.00 UHR


Treffpunkt: im Rathaus Hachenburg, Der ökologische "Fußabddruck" durch die Nutzung neuer Medien (Streaming). Vortrag von Prof. Dr. Stefan Naumann, Campus Birkenfeld. Kooperationsveranstaltung mit dem Bund WW.


NOVEMBER: DO 26.11.2020 um 18.00 UHR


Treffpunkt: am Klärwerk Muhlau in Walmenroth: Die NASE - Fisch des Jahres 2020 und Vorstellung eines Flusssteckbriefes zur Sieg (Wasserkörper im Bereich Betzdorf/ Kirchen) mit Informationen zur chemischen Wasserbelastung. Referenten: Manfred Fetthauer (ARGE Nister) und Joachim Reifenrath BUND AK, Wasser)


 

R Ü C K B L I C K auf das Jahr 2019

Erkundung Radweg rund um den Stegskopf

Am 21.November haben einige BUND Aktive mit Herrn Glässner von der Kreisverwaltung eine Erkundungstour für einen Fahrradrundkurs um den Stegskopf absolviert.

Herr Glässner ist mit der die Fahrradwegeentwicklung im Kreis Altenkirchen beschäftigt. Ein Protokoll zur Rundfahrt kann bei Jürgen Lichte angefordert werden.

Naturschutztage

Naturschutztage an der Sieg Bund RLP und NRW

Hamm (Sieg) | In der Auermühle in Hamm an der Sieg (Rheinland Pfalz), unmittelbar an der Grenze zu Nordrhein Westfalen  gelegen, veranstalteten die beiden BUND Landesverbände die 5. Naturschutztage am Rhein. Ziel der Veranstaltung war es über den Stand der Wiederansiedlung des Lachses und anderer Wanderfische zu informieren und zu beraten. Etwa 80 Teilnehmer*innen aus ehrenamtlichem und behördlichem Fischerei- und Naturschutz nahmen teil.

Die Sieg gilt in Fachkreisen des Rheineinzugsgebietes als das vielversprechendste Gewässer für die Wiederansiedlung des Lachses und anderer Wanderfische. Verbliebene Wehranlagen, allen voran fünf auf rheinland-pfälzischem Gebiet, stellen dabei immer noch das größte Hindernis dar. Aber auch an der Unkelmühle im Rhein-Sieg-Kreis gibt es trotz millionenschwerer Verbesserungen erhebliche Verluste an abwandernden Lachsen.

Als Resonanz auf die Vorträge der acht Experten gab es in guter Stimmung engagierte Diskussionen. Zusammenfassend wurde klar herausgestellt, dass Politik und Verwaltung endlich ihren gesetzlichen Aufgaben, nämlich der Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Sieg und ihrer Nebengewässer nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, nachkommen müssen. Kein Verständnis gab es vor diesem Hintergrund für die Belange der kleinen Wasserkraft.

Paul Kröfges, vom BUND Arbeitskreis Wasser und Initiator der Naturschutztage: „Geht es in Rheinland Pfalz so weiter wie bisher, hat der Lachs in absehbarer Zeit keine Chance, wieder nach Siegen zurückzukehren. Insofern sind derzeit auch alle gut gemeinten Aussetzaktionen von Lachsbrütlingen an der Oberen Sieg wenig erfolgversprechend“.

Neben den Experten, war auch hochkarätige Prominenz aus der regionalen und landesweiten Politik vertreten. So sprachen der Landrat des Kreises Altenkirchen, Dr. Peter Enders, Alexandra Gauß, Bürgermeisterin von Windeck, Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann aus dem NRW Umweltministerium sowie Ulrike Höfken, Umweltministerin des Landes Rheinland Pfalz freundliche Grußworte. Alle betonten die Bedeutung der Sieg für den Lachs und stellten heraus, dass Renaturierung und Durchgängigkeit der Sieg und ihrer Nebenläufe allen Gewässerlebewesen und letztlich den Menschen zugutekämen.

In diesem Sinne stellte Achim Baumgartner (BUND Rhein-Sieg-Kreis) Probleme an der unteren Sieg in NRW heraus. Baugebiete wie Zange II in Siegburg oder im Windecker Siegbogen bei Rosbach passten nicht in die heutige Zeit. Auch die noch immer nicht erreichte Rückgewinnung ehemaliger Überschwemmungsflächen z.B. in Siegburg-Kaldauen oder in Troisdorf sowie Hennef seien bedenklich. Die Bedeutung der Sieg als zentrale Biotopverbundachse werde immer noch unzureichend berücksichtigt.

Aus RlP überbrachte Ministerin Ulrike Höfken, begleitet von ihrem Wasserdirektor Dr. Erwin Manz und dem zuständigen Leiter der Struktur und Genehmigungsdirektion Nord in Montabaur, Dr. Thomas Lenhart, die gute Nachricht, dass der Antrag auf Genehmigung einer neuen Wasserkraftanlage am Wehr Euteneuen (bei Kirchen) abgelehnt wird. Damit wird ein Rückbau der Wehranlage wahrscheinlicher und der Weg für den Lachs Richtung Siegen ein Stück weiter geöffnet.

Einen ausführlichen Bericht mit Bildern zur Tagung sowie sämtliche Vorträge finden sie im Internet unter www.naturschutztageamrhein.de

 

E-Bike Stegskopf

E-Bike rund um den Stegskopf

E-Bike Tour Stegskopf-Pressemeldung

E-Bike Tour Stegskopf
Zur mittlerweile dritten Umradelung des Stegskopf, veranstaltet durch die Kreisgruppe Altenkirchen des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), hatten sich am Startpunkt in Langenbach wieder zahlreiche Naturinteressierte eingefunden. Auf der rund fünfstündigen Rundtour mit einer Streckenlänge von 30 km genossen die Teilnehmer das wunderschöne Landschaftsbild mit dem Blick in das weite Umfeld (Siebengebirge bis Siegerland), aber auch das wechselnde Biotopumfeld direkt am Wegesrand bereicherte das Naturerlebnis. An verschiedenen Haltepunkten gab Wolfgang Stock gut recherchierte Informationen mit seiner persönlichen Note zum Thema Wolf, der Grünlandnutzung und im Besonderen zur Historie des ehemaligen Truppenübungsplatzes. Gerne dabei war auch der ehemalige Landrat Michael Lieber, der das Stegskopfgelände nun im Ruhestand näher kennenlernen wollte. Bei einer Rast am Kühfelder Stein mit Blick auf das Wiesengelände Richtung Stein-Neukirch kam man ins Gespräch über das Offenlandmanagement, wobei die BUND Vertreter sich eine stärkere Beweidung durch an Magerstandorte angepasste Schafe und Ziegen, mehr Ginsterentbuschung und die Wiedervernässung durch Entfernen von Drainagen wünschten. Einige Teilnehmer regten an, die Beschilderung des Rundkurses zu verbessern. Stark schottrige Gefällstrecken, wie an der Straße von Friedewald nach Nisterberg, sollten der sicheren Radführung wegen befestigt werden. Positive empfunden wurden neu geteerte Wege im Bereich von Lippe....

Wandererlebniss mit dem BUND im Giebelwald

Wandererlebniss mit dem BUND im Giebelwald

 

25 Teilnehmer, darunter 7 Kinder von 5 bis 13 konnten mit Wanderführer Matthias Breuer BUND die Schönheit des Naturparadies Giebelwald auf einer 14KM Wandertour erleben.

Die Strecke führte von der Hubertuskirche vorbei an vielen Spechthöhlen in mächtigen Bäumen über die S Kurve, wo das neu angelegte Biotop bestaunt wurde. Weiter vorbei an der 1. Schutzhütte zum Kurzkamptal. Dort wurden alte Grubeneingänge bestaunt, diese bieten heute Fledermäusen ein wichtiges Zuhause. Zudem  wurde  den Teilnehmern hier die Geschichte des Bergbau im Giebelwald erläutert. Schon die Kelten betrieben vor 2500 Jahren Erzbergbau mit Verhüttung in Lateneofen in dem Gebiet. Die Kinder konnten hier einen Erzstein mit Katzengold bestaunen.

Weiter ging die Tour über die Soldatengräber, wo eine Rucksack-Pause eingelegt wurde.

Dann führte der Weg über den Finsterberg 451m weiter zur Wasenecke mit einem wunderschönen Panoramablick über Niederfischbach und das Wildenburgerland.

Von dort ging es zum Abstieg über die Totenbuche und die Freusburg weiter durch die Porze das letzte Stück über den Siegtalsteig zurück zur Hubertuskirche.

Matthias Breuer ging aber auch auf die Schattenseiten wie das Waldsterben ein. Beileibe ist nicht nur der Fichtenbestand durch den Borkenkäfer gefährdet sondern auch die Eichen, Erlen, Kastanien und Ahorne sind allesamt zum Beispiel von Mehltau, Welke, Krebs und Feuerschwamm usw. bedroht.

Im ersten Bereich der Wanderung über der Sruth ist zu beklagen das illegaler Gartenabfall  im Wald entsorgt wird, obwohl dieser 4 mal im Jahr kostenlos abgeholt wird.

Des weiteren werden hier vermehrt Hundekotbeutel aus Plastik an den Wegrand geworfen.

Auf dem letzten Teil der Strecke unterhalb der Porze auf dem Siegtalsteig ist der Wald auf einem ehemaligen Freizeitgrundstück  mit einer zerfallenen Hütte mit alten Matratzen, einem alten Ofen, alter Schubkarre Pflanzsteinen und weiterem Unrat überzogen, was alle Wander und Naturfreunde sehr betroffen zur Kenntnis nahmen.

Alle Teilnehmer waren von der Wanderung mit den Informationen Begeistert

Elektrobefischung an dem Asdorferbach

BUND KG Altenkirchen zur diesjährigen Elektrobefischung in der Asdorf

Kirchen-Wehbach.- Einen lebendigen Fluss von den Strukturen in bester Ausführung mit Steilufern und Kiesbänken erfuhren die Teilnehmer der mittlerweile 6. Elektrobefischung des Bund für Umwelt- und Naturschutz an einem Abschnitt des Asdorfer Baches. In Aquarien und Eimern konnten die mit Keschern gefangenen Fische, während sie sich vom Elektroschlag leicht betäubt erholten, von Erwachsenen und Kindern genau und hautnah beobachtet werden. Der Forellenbestand wurde mit allen Altersgruppen als „top“ bewertet. Der Grundfisch Groppe wurde allerdings im Bestand als zu gering und die Elritzen als zu häufig bezogen auf die Äschenregion eingeschätzt. Sechs gefangene Äschen, die mittlerweile selten geworden sind, ließen die Anglerherzen höher schlagen. Mit Interesse wurde den Ausführungen zu den mit der Lupe betrachteten Stein- und Köcherfliegenlarven gelauscht. In einer seitlichen Flutmulde wurden zahlreiche Kaulquappen von Amphibien entdeckt.

 

 


 

 

 


 

 

 

Jahresprogramm 2019:

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Vorsitzende der Kreisgruppe Altenkirchen

Sonja Schütz

Schwerpunkte: Grünland, Landwirtschaft,Biodiversität, Stegskopf und Wolf
E-Mail schreiben Mobil: 0152/55456555

Stellvertretender Vorsitzender (Naturschutzbeauftragter)

Hans-Jürgen Lichte

Schwerpunkte: Gewässerschutz, die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Beauftragter für Naturschutz und Biodiversität
E-Mail schreiben Tel.: 02741 4151

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