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BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

BUND zu Klage gegen den Lahntalradweg

06. Februar 2019 | Naturschutz, Flüsse & Gewässer, Mobilität

Rückzug der Klage aufgrund eines Formfehlers, Unterstützung des befreundeten Naturschutzverbands POLLICHIA 

Für Irritationen hat der Rückzug der Klage des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz gegen den geplanten Radweg durch das Naturschutzgebiet Gabelstein-Hölloch gesorgt. Hierzu erklärt Landesgeschäftsführerin Sabine Yacoub: „Wir mussten die Klage aufgrund eines Formfehlers, der uns bei der Bearbeitung des Posteingangs unterlaufen ist, zurücknehmen. Wir sind sehr froh, dass die POLLICHIA, ein befreundeter Naturschutzverband, unsere Bedenken zum Radweg teilt und sich dazu entschlossen hat, unter diesen Umständen selbst gegen den Planfeststellungsbeschluss zu klagen.“

Der Vorwurf, der BUND habe seine Kritik während der Planung nicht geäußert, sei so nicht haltbar, betont Yacoub. Die Argumente des BUND seien lange bekannt. „Bereits 2007 haben wir ausführlich dargestellt, weshalb der geplante Radweg aus naturschutzfachlichen Gründen nicht durch das Naturschutzgebiet gehen darf. Aus diesem Grund hatten wir bereits einmal gegen den Radweg geklagt. Seither wurde zwar das Planungsrecht geändert, an den Plänen für den Fahrradweg hat sich aber nichts Wesentliches geändert”, betont Yacoub.

„Wir sind als BUND natürlich nicht gegen das Fahrradfahren und begrüßen grundsätzlich den Ausbau von Radwegen”, betont Michael Albrecht vom BUND Rhein-Lahn. Doch auch die Planung von Radwegen müsse naturverträglich erfolgen. In einer Mittelgebirgsregion kommt man auch bei Radwegen nicht um Steigungen herum. Deshalb ist eine alternative Streckenführung über die Höhe zumutbar, zumal der Lahntalradweg deutlich steilere Streckenabschnitte hat, zum Beispiel am Kloster Arnstein”, erläutert Albrecht.

 

Für Rückfragen:

Sabine Yacoub, 06131-62706-0 oder 0174-9971892

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