„Auch wenn wir mit der Änderung des LEP IV nicht einverstanden waren und die fehlende Steuerung des Ausbaus der Windenergie durch die regionalen Planungsgemeinschaften weiterhin kritisieren, kann ein Moratorium, also ein Stopp, des Windenergieausbaus keine Lösung sein“, betont die BUND-Landesgeschäftsführerin Sabine Yacoub. „Insbesondere dann nicht, wenn man den Naturschutz ernst nimmt. Wir brauchen den weiteren Ausbau der Windenergie, um zu erreichen, dass der Klimawandel in einem erträglichen Rahmen bleibt. Nach wissenschaftlichen Studien ist sonst jede sechste Art vom Aussterben bedroht.“
Der BUND sei der Einladung von Baldauf zum gestrigen Treffen nicht gefolgt, da hierzu insbesondere Anti-Windkraft-BIs eingeladen worden seien. Nach den Erfahrungen des BUND mit diesen BIs würden von ihnen Naturschutzargumente nur genutzt um die Eigeninteressen durchzusetzen und Windkraftanlagen vor der eigenen Haustür zu verhindern. Dies gehe soweit, dass zum Teil sogar der nicht mehr zu übersehende Klimawandel geleugnet würde.
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