Die Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUNDjugend) Landesverband Rheinland-Pfalz beteiligt sich heute in der Mainzer Innenstadt und an der Universität mit einer Kreidemalaktion im Vorfeld des globalen Klimaaktionstags von „350.org“. Die BUNDjugend fordert ein bindendes und gerechtes Klimaabkommen bei den Verhandlungen in Kopenhagen im Dezember und tritt für eine baldige Emissionsreduktion ein, um die CO2-Konzentration in der Atmosphäre wieder unter die sichere Grenze von 350 ppm zu senken.
In der ganzen Welt – von Hauptstädten bis zu den schmelzenden Hängen des Mount Everest, selbst unter Wasser auf sterbenden Korallenriffen, - werden Menschen Kundgebungen abhalten. Diese Kundgebungen zielen darauf ab, die Aufmerksamkeit auf die Zahl 350 zu richten, da Wissenschaftler in den vergangenen Jahren wiederholt geäußert haben, dass eine CO2-Konzentration von 350 ppm in der Atmospähre die sichere Obergrenze an CO2 in der Atmosphäre ist.
„Aus diesem Grund schmelzen Gletscher und Meereis, Dürren und Überschwemmungen nehmen zu“, sagt Bill McKibben, Gründer von 350.org und Autor des vor 20 Jahren erschienenen ersten großen Buches zum Thema Klimawandel. „Und deshalb benötigen wir eine riesige globale Bewegung, die uns den Schwung verleiht, politisch wirklich etwas zu verändern. Unsere Politiker haben über einen langen Zeitraum den großen Konzernen und großen Umweltverschmutzern zugehört. Heute ist es endlich an der Zeit, die Bürger und Wissenschaftler zu erhören“.
Diese weltweiten Aktionen finden sechs Wochen vor dem Zusammentreffen der Nationen der Welt in Kopenhagen anlässlich der Klimawandelkonferenz der Vereinten Nationen statt, bei der ein neuer Klimavertrag ausgearbeitet werden soll. Bereits 89 Länder unterstützen das Ziel 350, sowie Rajendra Pachauri, Vorsitzender der Zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe für Klimaveränderungen (IPCC), Sir Michael Stern, weltweit führender Klima-Ökonom, und Nobelpreisgewinner Al Gore.
„Die BUNDjugend Rheinland-Pfalz unterstützt diese globale Bewegung und möchte die Öffentlichkeit auch in Mainz über die drohenden Gefahren des Klimawandels informieren und auf die Notwendigkeit eines effektiven Abkommens in Kopenhagen aufmerksam machen“, so BUNDjugend-Aktiver Lukas Prinz.
Fotos stellen wir gerne zu Verfügung.
Für Rückfragen: Lukas Prinz, Tel.: 06131- 627 06 -0