„Die Zukunft unseres Tales gründet auf seiner Vergangenheit, aus dem in Jahrhunderten gewachsenen Einklang der Schöpfungen von Kultur und Natur. Dieses sensible Gleichgewicht wollen wir zusammen mit der Unesco erhalten und bewahren“, so Katrin Paulus von der Grünen Jugend Boppard und Werner Huffer-Kilian vom BUND: „Die Brücke ist völlig unnötig. Mit dem Geld kann man locker den Fährbetrieb ausbauen.“
In einem Brief an den Welterbebeauftragten der Landesregierung, Kulturstaatssekretär Walter Schumacher, wird daher der Ausbau der Fährverbindungen mit einem 24-Stunden-Fährbetrieb gefordert, weil die Fähren auf Dauer wirtschaftlicher als eine Brücke sind und weil sie als integraler Bestandteil des UNESCO-Welterbes mit jahrhundertelanger Tradition in der Lage sind, die Verkehrsprobleme im Rheintal zu lösen. Sinnvoll wäre daher auch die Einbindung des Fährverkehrs in die Verkehrsverbünde.
„Die Brücke wird auch dem Klimaschutz nicht dienen,“ so der BUND-Koblenz Vorsitzende Huffer-Kilian,“sondern im Gegenteil mehr Autoverkehr erzeugen, und so zu mehr CO2-Emissionen und Lärm führen. Das sollte man sich sparen."
Weitere Informationen zur Brücke im Mittelrheintal
Außerdem: BUND- Brief an UNESCO