Grenzwert für PM10 wurde im Jahr 2011 37mal überschritten – Jahresmittelwert giftiger Stickoxide 40 Prozent höher als erlaubt – weiterer Aufschub effektiver Maßnahmen zur Luftreinhaltung ist unverantwortlich – Stadt und Land müssen schnell handeln.
Sehr geehrte Damen und Herren,
die gemessenen Werte der Luftschadstoffe Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) sind in Mainz deutlich zu hoch. Obwohl längst bekannt ist, dass diese Substanzen sehr gesundheitsschädlich sind, ergreifen Stadt und Land keine ausreichenden Maßnahmen, um die Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger zu reduzieren.
Aus diesem Grund fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. und andere Umweltverbände die Stadt Mainz und das Land Rheinland-Pfalz zum sofortigen Handeln auf, um die Luftqualität in Mainz zu verbessern. Gelingt es der Stadt auch weiterhin nicht, die von der EU festgelegten Grenzwerte einzuhalten, drohen der Kommune zudem hohe Strafzahlungen.
Wie eine effiziente Luftreinhaltepolitik aussieht und was die Stadt tun kann, um dafür zu sorgen, dass sowohl die Gesundheit der Bürger als auch das Klima geschützt werden, wird Ihnen auf unserer Pressekonferenz erläutert und Lösungsvorschläge vorstellt.
Zeit: Montag, 23. April 2012, 11:45 Uhr
Ort: Erbacher Hof, Raum „St. Lioba“, Grebenstrasse 24, 55116 Mainz
Mit:
- Dr. Axel Friedrich, internationaler Verkehrsberater
- Sabine Yacoub, BUND Rheinland-Pfalz e.V.
- Barbara Göppel, Deutsche Umwelthilfe e.V.
Moderation: Jens Hilgenberg, BUND e.V. (Bundesverband)
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen,
Jens Hilgenberg
Bei Rückfragen:
Jens Hilgenberg, Projektkoordinator BUND Bundesverband
Telefon: 030/27586-467, Mobil: 0151-56313302, Fax: 030/27586-440
E-Mail: jens.hilgenberg@bund.net Internet: www.russfrei-fuers-klima.de