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60 Jahre Wildfreigehege Wildenburg - BUND sucht Helfer

60 Jahre Wildfreigehege Wildenburg

Am 30. August findet an der Wildenburg eine Feier zum Jubiläum "60 Jahre Wildfreigehege Wildenburg" statt.

Wir, die BUND Kreisgruppe,  wollen uns mit einem Stand beteiligen.

Außer Informationen möchten wir auch Kaffee und Kuchen anbieten.

Dazu benötigen wir noch Helfer und Kuchenspenden (bitte trockenen Kuchen oder Muffins, also etwas das man als "Fingerfood" ohne Besteck essen kann).

Wenn Sie uns gerne ein paar Stunden am Stand oder mit einer Kuchenspende unterstützen möchten, schreiben Sie uns.

mailto:birkenfeld(at)bund-rlp.de

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und bedanken uns ganz herzlich.

Wichtig: Bitte reisen Sie per ÖPNV an!

Bitte beachten Sie, dass die Anreise zum Wildfreigehege am Sonntag, 30.08.2026 nur mit dem ÖPNV, mit dem Fahrrad und zu Fuß möglich ist.
(Ausnahmen: Menschen mit einem Schwerbehinderten-Ausweis inkl. Merkzeichen AG)

Bitte nutzen Sie zur Anreise die Buslinien 840, 890 und 899!

Die Sonderfahrpläne für diesen Tag finden Sie hier:

Sonderfahrplan 840 am 30.08.2026
Idar-Oberstein – Kempfeld – Bruchweiler – Morbach – Wittlich
Wittlich – Morbach – Bruchweiler – Kempfeld – Idar-Oberstei

Sonderfahrplan 890 am 30.08.2026
Nationalparkbus Neubrücke – Birkenfeld – Erbeskopf – Wildenburg – Rhaunen
Nationalparkbus Rhaunen – Wildenburg – Erbeskopf – Birkenfeld – Neubrücke

Sonderfahrplan 899 am 30.08.2026
Weierbach – Kupferbergwerk – Herrstein – Asbach – Wildenburg
Wildenburg – Asbach – Herrstein – Kupferbergwerk – Weierbac

Radverkehr in Idar-Oberstein

Vorschlag zur Fortführung des Radweges vom Erbeskopf nach Idar-Oberstein

Der für den Alltagsradverkehr und für den Tourismus wichtige Radweg vom
Erbeskopf nach Idar-Oberstein steht kurz vor seiner Fertigstellung und endet dann an
der Stadtgrenze.
Damit die Stadt nicht ganz den Anschluss verliert, sollte der Radweg bis zum Bahnhof
schnell fortgeführt werden. Da der geplante Radschutzstreifen an der Tiefensteiner Straße
noch Jahre auf sich warten lassen wird, falls er überhaupt kommt, muss über eine
einfache, schnell umzusetzende Lösung nachgedacht werden. Für das erste Stück von
Tiefenstein bis zur Weiherschleife bzw. bis nach Idar machen wir folgenden schnell und
kostengünstig umzusetzenden Vorschlag, der auch für Anwohner und Autofahrer
akzeptabel sein müsste:
• Der Radweg trifft in der Kirschweiler Straße / Alte Talstraße auf die Stadtgrenze.
• Dann müsste die Tiefensteiner Straße überquert werden (Warnschilder an der
Tiefensteiner Straße) und der Verbindungsweg zum Staden für den Radverkehr
freigegeben werden.
• Der Radverkehr könnte durch den Staden bis an die Kreuzung geführt werden.
• Nach Überquerung der Kreuzung könnte der Radweg rechts in die Alte Poststraße
abbiegen (Tempo 30 Zone).


Bis hierher wäre der Radweg nur auszuschildern, es wären keine baulichen
Maßnahmen erforderlich. Unseres Erachtens müsste diese Radwegeführung den
HBR-Richtlinien entsprechen. Das müsste beim LBM noch einmal nachgefragt
werden. Wenn es dafür schnell einen Beschluss im Stadtrat gäbe, könnte die
Beschilderung vielleicht sogar mit der Beschilderung des neu gebauten Radweges
erfolgen.


• Vom Diamanthotel bis Barth und Frey könnte der Radverkehr auf dem parallelen
Waldweg geführt werden, wie es im Mobilitätskonzept als zusätzliche Maßnahme
angedacht war (von der Andreasstraße bis Barth und Frey). Hier wären vermutlich
bauliche Maßnahmen erforderlich, damit der Weg den HBR-Richtlinien entspricht
und wahrscheinlich müssten auch Eigentums- und Durchfahrtsrechte am
Diamanthotel geklärt werden.
Da die Umsetzung dieser Maßnahme einige Zeit in Anspruch nehmen würde,
könnte in der Zwischenzeit der Radverkehr über die Tiefensteiner Straße geführt
werden. Auf diesem kurzen Stück wäre vielleicht auch Tempo 30 für die Autofahrer
zumutbar und würde für die Radfahrenden ein höheres Maß an Sicherheit
bedeuten.
• Beim Weg von Barth und Frey bis zur Weiherschleife unterhalb des
Steinbruchs ist laut Maßnahmenkataster des Radwegekonzeptes (Maßnahme 25)
der Straßenbelag mangelhaft. Dies müsste vom LBM überprüft und Abhilfe
geschaffen werden, dann könnte der Radweg dort fortgeführt werden.
• Von der Weiherschleife bis zur Harald-Fissler Straße ist der Fußweg für den
Radverkehr freigegeben, allerdings ist der Weg zu schmal und die Umlaufsperre
müsste beseitigt werden (das wäre eine Maßnahme, die sich schnell umsetzen
ließe). Die bessere Alternative wäre, den Radweg über das Gustav-Manz-
Gelände zu führen. Der Bau dieses Radweges sollte endlich geplant und
Fördermittel dafür beantragt werden.

Gustav-Manz-Gelände Links der für Radverkehr freigegebene Fußweg mit Umlaufsperre, rechts das Gustav-Manz-Gelände mit "Betreten verboten"-Schild

Schwalbennester dürfen nicht entfernt werden

Auch nicht im Herbst, wenn die Schwalben ihre Nester verlassen

Leider nehmen die Bestände der Rauch- und Mehlschwalben immer mehr ab. Dies liegt u. a. daran, dass immer mehr Ställe und Scheunen verschlossen werden, Lehmpfützen zur Gewinnung des Nistbaumaterials selten geworden sind und Schwalbennester an Hauswänden immer weniger geduldet werden. Insbesondere Mehlschwalben werden oft nur als Fassadenbeschmutzer angesehen und es wird ihnen keine Möglichkeit zum Nestbau gegeben. Die Flugakrobaten sind allerdings von unserer Duldung abhängig. Ansonsten werden sie aus den meisten Gegenden in absehbarer Zeit verschwinden.

Mehl- und Rauchschwalben sind nach der Europäischen Vogelschutzrichtlinie besonders geschützte Arten und genießen nach Bundesnaturschutzgesetz einen speziellen Schutz. Nach § 44 ist es nicht gestattet, ihnen nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder gar zu töten. Zusätzlich heißt es dort : "Es ist verboten (...) Fortpflanzungs- oder Ruhestätten der wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören." Dies gilt im Übrigen auch während ihrer winterlichen Abwesenheit, da es sich bei Schwalben als Kulturfolger im Siedlungsbereich um nesttreue Vogelarten handelt. Ein Entfernen der Nester ist also grundsätzlich rechtswidrig und bedarf, beispielsweise bei Sanierungsarbeiten, einer Ausnahmegenehmigung.

Gegen verschmutzte Hauswände und Böden gibt es eine einfache Lösung: Kotbretter, die ca. 60-70 cm unterhalb des Nests an der Hauswand angebracht werden. 

Klimawandel und Quellennutzung: Im Verbund mit dem NABU, dem BUND und der Bürgerinitiative Wasser ist Leben lädt der Biologe Thomas Brodbeck zur Exkursion im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Aktuelle Ergänzung: Laut SWR “hat die zuständige Wasserbehörde SGD Nord eine Entscheidung getroffen: Sie hat einen Antrag auf weitere Wasserentnahmen abgelehnt. Die Folge: Die Sprudelbetriebe dürfen nach Auffassung der Behörde kein Wasser mehr abpumpen.”  

👉 HIER geht es zum Bericht des SWR!

Die Exkursion wird einen tieferen Einblick in die Auswirkungen auf Natur und Umwelt geben.

Der Biologe Thomas Brodbeck, Mitglied im Vorstand der Liste Unabhängiger Bürger Idar-Oberstein, lädt am Samstag, 6. Juni 2026 um 10.00 Uhr, zu einer offenen Exkursion ein, um die Auswirkungen von Trockenheit und die umstrittene industrielle Grundwasserentnahme durch Schwollener Sprudelbetriebe im Nationalpark Hunsrück-Hochwald zu begutachten. 

Während der Klimawandel die Trockenheit auch in den Wäldern des Hunsrück verschärft, steht der Schutz der Wasserreserven im Nationalpark Hunsrück-Hochwald im Fokus einer neuen öffentlichen Exkursion. Der Biologe Thomas Brodbeck führt Interessierte zu den Quellgebieten und Bohrstellen und beleuchtet die ökologischen Folgen des Rückgangs der Grundwasserneubildung. Dabei wird auch auf die Grundwasserentnahmen der Schwollener Mineralwasserbetriebe eingegangen.

Gemeinsam mit Teilnehmern begutachtet der Experte die Auswirkungen von Trockenstress auf den heimischen Wald. Diskutiert werden unter anderem die Gefahren der immer längeren Trockenperioden durch die Klimakrise für das empfindliche Ökosystem sowie der aktuelle Stand der geforderten Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) bei den Grundwasserentnahmen.

„Ein Nationalpark, der dem ungestörten Naturkreislauf dienen soll, braucht jeden Tropfen Wasser für seine Ökosysteme“, betont Thomas Brodbeck im Vorfeld. Die Exkursion bietet die Möglichkeit, die Brisanz der Situation direkt vor Ort zu erleben.

Die Exkursion führt die Teilnehmer zu der Bohrstellen sowie zum Traunbach und dem Bach am Erdbeergraben. Auch die in der Nähe der Bohrstellen gelegenen Heilquelle Gute Bure wird besichtigt, die in der Vergangenheit öfter trocken fiel, was durch Fotos von Brodbeck gut dokumentiert wurde. Nach der zirka zweistündigen Exkursion gibt es noch Informationen und mit anschließender Diskussion im Forellenhof.

Alle Exkursionsdetails auf einen Blick:

 

  • Datum: Samstag, 06.Juni 2026
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr
  • Treffpunkt:  Parkplatz Forellenhof Trauntal
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Ausrüstung: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden dringend empfohlen. Die Exkursion findet bei jedem Wetter statt

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine formlose Anmeldung per E-Mail thbrodbeck(at)aol.com oder Telefon: 0177.662 6613 wird gebeten.

 

 

Der BUND Rheinland-Pfalz unterstützt PRÜF

Der BUND Rheinland-Pfalz unterstützt PRÜF — ein bundesweites Bündnis, das sich für die verfassungsrechtliche Überprüfung rechtsextremer Parteien einsetzt. Wir zeigen euch, worum es bei PRÜF geht, warum wir als Umweltschutzverband dabei sind und wie ihr mitmachen könnt. Kurz: Hier könnt die Idee noch einmal eigenständig überPRÜFEN.

Nähere Infos gibt es beim Landesverband: https://www.bund-rlp.de/pruef/

Jeden 2. Samstag im Monat findet in Mainz (und Saarbrücken) eine Demo statt. 

Freiflächenphotovoltaik

Die Energiewende ist absolut notwendig, der Strombedarf muss schnellstmöglich mit erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Im „Leitfaden für naturverträgliche und biodiversitätsfreundliche Solarparks“ von der TH Bingen wird darauf hingewiesen, dass „nur siedlungs- bzw. verkehrsflächenintegrierte oder gebäudegebundene Solarenergie wirklich naturverträglich“ ist und „immer vorrangig geprüft werden“ sollte.

Bei richtiger Standortwahl, das heißt primär auf Dächern und anderen bereits versiegelten Flächen, ist Solarenergie die mit Abstand naturverträglichste Form der Energieerzeugung, die im Betrieb wenig bis keine gravierenden negativen Auswirkungen auf freilebende Tier- oder Pflanzenarten hat. Ein weiterer Vorteil von Dach-PV besteht darin, dass sie sich, wie keine zweite Form der Energieerzeugung, in bestehende bauliche Strukturen integrieren lässt.

Im Kreis Birkenfeld, insbesondere in der Verbandsgemeinde Herrstein Rhaunen, nehmen mittlerweile jedoch Solarparks ungeahnte Ausmaße an. Im neuen Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Herrstein Rhaunen sollen 12,5% der Ackerfläche der Verbandsgemeinde als „Sondergebiet Photovoltaik“ ausgewiesen werden. Das ist viel zu viel! Zumal auch Landwirtschaftliche Vorranggebiete und FFH-Flächen für Solarparks genutzt werden sollen. 

Im „Leitfaden zur Planung und Bewertung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen aus raumordnerischer Sicht“ vom 26. Januar 2024 heißt es, dass „landesweit die Nutzung von Ackerflächen für den Bau von weiteren FFPVA Ackerflächen auf 2 Prozent begrenzt werden“ soll.

Die BUND-Kreisgruppe fordert daher, die Planungen zu überarbeiten und erst einmal das Potenzial auf Dächern und versiegelten Flächen auszuschöpfen. Die Solarparks, die dann noch gebaut werden müssen, sollten zumindest die im Leitfaden der TH Bingen zusammengefassten Anforderungen für naturverträgliche und biodiversitätsfreundliche Solarparks erfüllen.

Neugierig geworden? Wir suchen dringend Mitglieder, die Lust haben, aktiv zu werden. Kontakt: birkenfeld(at)bund-rlp.de

Links zu Infomaterialien vom BUND und anderen zum Thema Freiflächenphotovoltaik:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/bund/position/position_solaranlagen_freiflaechen.pdf

https://www.bund-rlp.de/service/publikationen/detail/publication/ff-pv/ 

https://www.th-bingen.de/archiv/projekte/Solarparks_Biodiversitaet/Leitfaden_Massnahmensteckbriefe.pdf

https://mdi.rlp.de/fileadmin/03/Themen/Landesplanung/Dokumente/Landesentwicklungsprogramm/4.TF/FFPVA_Leitfaden_vom_26.01.2024.pdf

STOPP !! WASSER - RAUBBAU IM NATIONALPARK

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist das landesweit bedeutsamste Schutzgebiet in Rheinland-Pfalz. Eines der wichtigsten Schutzziele ist die Erhaltung und Renaturierung der dort vorhandenen Hangmoore. Obwohl diese bundesweit seltenen Lebensräume auf einen ungestörten Wasserhaushalt angewiesen sind, betreiben zwei Sprudelbetriebe aus der Region insgesamt 6 Tiefbrunnen direkt innerhalb des Nationalparks. Eine auf 5 Jahre befristete Genehmigung für die Bohrungen erging 2019 ohne förmliche Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Die befristete Genehmigung wurde bisher nicht verlängert, und mit Schreiben vom 27.11.24 erklärte die SGD zusätzlich, dass die Entscheidung aus dem Jahr 2019 zum Verzicht auf die UVP falsch war.

Trotz dieser offensichtlichen Fehler im Genehmigungsverfahren sind die erwähnten Bohrungen weiter im Betrieb, so dass fast 200.000 cbm/Jahr dem Naturhaushalt verloren gehen.

Wir, das aus den Umweltverbänden BUND, NABU, Pollichia, Freundeskreis Nationalpark Hunsrück-Hochwald sowie der Bürgerinitiative Wasser ist Leben bestehende Bündnis, kämpfen seit Jahren gegen diesen Raubbau an unserer wichtigsten heimischen Ressource. Wir betonen ausdrücklich, dass wir nicht grundsätzlich gegen die gewerbliche Nutzung als Mineralwasser sind; doch kann es nicht sein, dass durch die Erschließung immer weiterer Vorkommen das ökologisch bedenkliche Wachstum der Industrie erst ermöglicht wird.

Wir fordern daher:

  1. Durchführung einer UVP durch einen unabhängigen Fachgutachter
  2. Stopp der Wasserentnahmen aus den Tiefbohrungen im Nationalpark bis eine endgültige Beurteilung der Folgen möglich ist 

Unterstützen Sie diese Forderungen durch Ihre Teilnahme an der Petition. 

Weitere Informationen zu dem Thema können Sie hier downloaden: 

 

QR-Code zur Online-Petition:

 

Termine

30.08.2026 Jubiläumsfeier 60 Jahre Wildfreigehege Wildenburg

Ansprechpartner: Silvia Schuler und Monika Karl

BUND Kreisgruppe Birkenfeld

Sprecher der BUND-Kreisgruppe Birkenfeld Email: birkenfeld(at)bund-rlp.de
E-Mail schreiben Webseite

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