29. Januar 2026 | Pressemitteilung
Ressourcenschonende Bewässerung des Gartens
Garten mit Traubenhyazinthen
(BUND)
Ein grüner Garten in Zeiten des Klimawandels- ökologisch oder nicht?
Jeder einzelne von uns muss mit der Ressource Wasser sparsam umgehen, daran führt kein Weg vorbei. Auch bei der Bewässerung privater Gärten gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Wasserverbrauch zu reduzieren, ohne dass wir uns vom Idealbild des „grünen Gartens“ verabschieden müssen. Ein grüner Garten ist nicht nur angenehm und erholsam für uns Menschen. Wenn er entsprechend gestaltet ist, dient er auch als Lebensraum für unsere Insekten, Vögel, Igel und unzählige andere Lebewesen.
Ressourcensparende Bewässerung
Im Sommer lässt es sich kaum vermeiden, seinen Garten zu bewässern. Dabei sollte möglichst Regenwasser benutzt werden (aus Fässern, Zisternen). Damit spart man wertvolles Trinkwasser, senkt die Wassergebühren und tut auch den Pflanzen etwas Gutes, die Regenwasser oft besser vertragen als Leitungswasser. Am besten gießt man früh morgens oder abends, um die direkte Verdunstung des Wassers zu reduzieren. Eine Bodenbedeckung wie z. B. Rindenmulch hält die Feuchtigkeit länger im Boden. Anstatt mit riesigen Wasserverlusten stundenlang den Rasensprenger in der Nachmittagshitze laufen zu lassen, lieber einmal pro Woche intensiv in den Abendstunden wässern, bis der Boden gut durchfeuchtet ist. Den Rasen sollte man im Sommer etwas länger wachsen lassen, um ihn widerstandsfähiger gegen Trockenheit zu machen. Noch besser: Wiese statt Rasen; auch einzelne Blühinseln. Hier gibt es ein großes Angebot an Samenmischungen im Handel. Die Insekten danken es uns!
Widerstandsfähige Pflanzen
Ständiges Gießen führt übrigens dazu, dass viele Pflanzen „faul“ werden. Die Wurzeln wachsen nachweislich kürzer und gehen weniger tief in den Boden. Wenn die Pflanzen zwischendurch mal abtrocknen, werden sie gezwungen, längere Wurzeln zu bilden, und werden dadurch widerstandsfähiger gegen Trockenheit.
Setzen Sie außerdem auf heimische Pflanzen, die idealerweise auch ganz natürlich in Ihrer Region vorkommen. So banal es klingt, ist es auch: Heimische Sorten von Schafgarbe, Königskerze, Wilde Möhre, Natternkopf & Co. benötigen praktisch keine Pflege, belohnen uns mit reicher Blüte und sind Insektenmagneten. Allzu oft werden diese als „Unkraut“ entfernt und durch pflegebedürftige Baumarkt-Pflanzen ersetzt. Lassen Sie doch einfach dort, wo es passt, diese Pflanzen im Garten stehen oder sammeln Sie die Samen abgeblühter Wildpflanzen beim nächsten Spaziergang.
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