50 Jahre BUND Landesverband
Rheinland-Pfalz

Großer Feuerfalter

Lebenszyklus des Großen Feuerfalters

Der Große Feuerfalter der ersten Generation ist der größte einheimische Feuerfalter. Die Männchen erscheinen in einem leuchtend roten Farbton. Die Weibchen sind schlicht braun.

Eine charakteristische Art der offenen Auen entlang von Bächen und Flüssen

Der Große Feuerfalter kommt in Rheinland-Pfalz vor allem in der Oberrheinebene vor. Die Falter sind überwiegend auf den feuchten Wiesen entlag größerer Bäche zu finden.

Sie saugen gerne an gelben und weißen Blüten.

Die Balz findet oft an Störstellen in den Wiesen oder an dernen Rändern statt.

Die Eiablage erfolgt an nichtsauren Ampferarten. Oft wird die Oberseite der Blätter auf der Mittelrippe mit einem Ei begelegt.

Die Eier ähneln kleinen flachen Torten.

Die Jungraupen leben unterhalb der Blätter.

Nach der ersten Häutung sind sie nur noch kurz behaart und blassgrün.

Die Raupen der Spätsommergeneration (2. Gen.) übwerwintern als L3-Raupen am Fuß der Pflanzen.

Ab März beginnen sie wieder mit steigenden Temperaturen zu fressen.

Im Frühjahr entwickelt sich die Raupe je nach Witterungsverlauf, recht schnell bis zur endgültigen Größe.

Die Raupe hat sich am trockenen Stiel des Ampfers in Bodennähe zur Verpuppung angesponnen.

Ab Anfang Mai verpuppen sie sich unterhalb der Ampferblätter oder am Stiel des Ampfers.

Schon bald zeigt die durchscheinende Flügelfärbung das baldige Schlüpfen der Falter an.

Ab Ende Mai erscheinen zunächst die frischen Männchen.

Einige Tage später auch die Weibchen. Und schon bald beginnt der Lebenszyklus der nächsten Generation.

Unbestritten, der König unter den Feuerfaltern.

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