Mauerfuchs (Lasiommata megera)

Lebenszyklus des Mauerfuchses in Rheinland-Pfalz

Der Mauerfuchs kommt noch in allen Regionen in Rheinland-Pfalz vor. Die Falter sind in felsigen , mageren Biotopen mit vielen vegetationsfreien Stellen anzutreffen. Zur Eiablage werden oft sonnige und trockene Bereiche vor Felsen oder Mauern verwendet.

Die Weibchen sind oft etwas größer und es fehlt ihnen der dunkelbraune Duftschuppenfleck auf der Oberseite der Vorderflügel.

Die Falter saugen gerne an gelben Blüten.

Sie sind aber auch beim Saugen an Rotklee oder wie hier auf einem Luzernefeld anzutreffen.

Die Männchen wärmen sich gerne auf vegetationsfreien Stellen auf.

Sie saugen aber auch gerne an feuchten Bodenstellen.

Nachdem die Raupen überwintert haben, können schon ab Mitte April die ersten Falter an warmen Stellen schlüpfen und es kommt alsbald zur Paarung.

Die Eiablage findet an verschiedenen Süßgräsern oft an sonnigen Stellen vor Mauern oder Felsen statt.

Die frisch geschlüpfte Raupe ist leicht an der braun gepunkteten Kopfkapsel zu erkennen.

Nach der ersten Häutung ist die Raupe grün mit dunkelgrünen Streifen.

Bei der ausgewachsenen Raupe sind seitlich helle Streifen zu erkennen.

Die Raupe verpuppt sich bodennah an Fels oder Grashalmen. Sie kommt als grüne oder beige Variante vor.

Im Sommer zur Ernte des Getreides im Juli schlüpft die zweite Generation.

Die Unterseite der Flügel zeigt bei frischen Faltern ein wunderschönes Muster.

Manchmal kommen auch noch im September und Oktober Falter der dritten Generation vor. Die Art überwintert als halb erwachsene Raupe in der Bodenstreu.

Counter

BUND-Bestellkorb