Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)

Lebenszyklus des Hauhechel-Bläulings in Rheinland-Pfalz

Der Hauhechel-Bläuling kommt in Rheinland-Pfalz noch in allen Regionen vor.Dieser Bläuling (auf dem Bild ein Männchen) lebt auf fast allen offenen Flächen, auf denen Klee vorkommt, also Wiesen, Grünland, Böschungen, Wegränder usw. Dieser häufigste Bläuling wurde früher auch mal als gemeiner (allgegenwärtiger) Bläuling bezeichnet.

Die Art ist leicht an der Flügelunterseite erkennbar.

Die Weibchen sind braun mit einer mehr oder weniger deutlich ausgeprägten blauen Übergießung.

Die Flügelunterseiten sind beim Weibchen mehr braun als graublau wie bei den Männchen.

Bei den Weibchen sind die Flügeloberseiten oft auch (fast) komplett braun.

Sehr selten kommen Zwitter (Gynander) vor. Auf dem Bild handelt es sich um einen Mosaik-Gynander.

Noch seltener kommen Halbseiten-Gynander vor.

Nach der Überwinterung als Raupe fliegt die erste Generation der Art im Mai. Kurz nach dem Schlüpfen kommt es zur Balz und anschließender Paarung.

Paarung am Rande eines Kleefeldes.

Zur Eiablage suchen sich die Weibchen oft kleinere oder frisch abgemähte wärmebegünstigt stehene Kleepflänzchen.

Es werden verschiedene Kleearten, wie Weißklee, Luzerne, Hasenklee usw. belegt.

Die Eier sind, wie bei fast allen Bläulingen, weiß flach und rund.

Ca. eine Woche nach der Eiablage schlüpft die Raupe.

Die grünen Raupen sind typische asselförmige Bläulingsraupen.

Schon nach ca. vier Wochen haben sich die Raupen vollständig entwickelt.

Die Verpuppung erfolgt bodennah.

Ungefähr eine Woche nach der Verpuppung schlüpft schon der erwachsene Falter.

Und kurz nach den Männchen schlüpfen auch die Weibchen.

Die Falter fliegen, je nach früherbstlicher Witterung in bis zu drei Generationen pro Jahr bis Oktober. Die Raupen überwintern nach der zweiten Häutung.

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