Kleiner Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis)

Lebenszyklus des Kleinen Sonnenröschen-Bläulings in Rheinland-Pfalz

Der Kleine Sonnenröschen-Bläuling kommt nur in den wärmeren Regionen von Rheinland-Pfalz vor. Dieser Bläuling (auf dem Bild ein Männchen) ist ein Gewinner des Klimawandels..

Auch die Weibchen des Kleinen Sonnenröschen-Bläulings sind einheitlich braun mit einem Band aus roten Halbmonden am äußeren Flügelrand.

Die Unterseite ähnelt der des viel häufigeren Hauhechel-Bläulings, aber beim Kleinen Sonnenröschen-Bläuling fehlt der Wurzelpunkt auf der Vorderflügelunterseite.

Nach einer kurzen Balz kommt es zur Paarung und anschließend beginnen die Weibchen mit der Eiablage.

Die Eiablage erfolgt auf verschiedenen Storchschnabel-Arten, hier Pyrenäen-Storchschnabel.

Ca. eine Woche nach der Eiablage schlüpft die Raupe.

Die Jungraupen leben versteckt unter den Blättern.

Manche minieren auch in den Blättern.

Die älteren Raupen fressen manchmal die Stiele der Fraßpflanzen an, so dass diese abknicken. Die Raupen fressen dann an dem einwelkenden Blatt.

Kurz vor der Überwinterung verkriechen sie sich am Boden unter der Pflanze.

Im März/April beginnen sie wieder zu fressen.

Im Frühjahr vollenden sie dann im Mai ihre Raupenentwicklung.

Die Verpuppung findet im Mai in der Bodenstreu statt.

Ende Mai schlüpfen dann auch schon die Falter der ersten Generation.

Im Sommer schlüpft noch eine zweite Generation, deren Raupen dann wieder überwintern werden.

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