Grüner Zipfelfalter (Callophrys rubi)

Lebenszyklus des Grünen Zipfelfalters in Rheinland-Pfalz

Der Grüne Zipfelfalter kommt in Rheinland-Pfalz nur noch selten vor. Die Tiere erscheinen bereits im Früjahr in nährstoffarmen halboffenen Saumbiotopen. Als einziger grüner Bläuling (Flügelunterseiten) in Rheinland-Pfalz ist er unverwechselbar.

Da er fast ausschließlich mit zusammengeklappen Flügeln ruht, ist er durch seine Farbe in seiner Umgebung sehr gut getarnt.

Schon im Mai beginnen die Weibchen mit der Eiablage. Sie nutzen dazu sehr verschiedene Pflanzen. Verschiedene Ginster aber auch andere Schmetterlingsblütler werden belegt.

Auch die grünen Eier sind unverwechselbar.

Die Raupen sind zunächst graugrün mit einem hellgrauen Streifenmuster und einem schwarzen Kopf. Sie sind dunkel behaart.

Sie fressen gerne an Blüten, verschmähen aber auch die Blätter nicht.

Die Farbe wechselt mit jeder Häutung etwas mehr nach grasgrün.

Die ausgewachsene Raupe ähnelt dann den anderen Bläulingsraupen.

Die frische Puppe ist noch grünlich.

Die am Boden liegende Gürtelpuppe überwintert nachdem sie eine unauffälligere braungraue Farbe angenommen hat. Die Puppe ist behaart.

Nach der Überwinterung wird sie erst im nächsten Frühjahr schlüpfen.

Die frischen Falter sind wunderschön anzusehen.

Das frische Grün lässt den Frühling in seinem ganzen Glanz erscheinen.

Die Falter bevorzugen nährstoffarme Flächen mit Hecken oder Saumbiotope.

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