Lebenszyklus des C-Falters
Weit verbreitet, aber unscheinbar und polyphag
Der C-Falter ist in Rheinland-Pfalz verbreitet anzutreffen. Er ist aber unaffällig und fast immer nur in geringen Dichten vorhanden. Aufgrund des auffälligen weißen C auf der Hinterflügelunterseite ist die Art eindeutig zu bestimmen. Neben zwei überwinternden Formen (F. c-album & f. variegata) tritt partiell noch eine Sommerform (f. hutchinsoni) auf. Die Raupen können an sehr unterschiedlichen Pflanzen fressen.
Die Eier sind hellgrün und haben eine fast halbkugelförmige Gestalt. Die Eier des C-Falters besitzen 10 deutlich erkennbare Längsrillen. Die Raupen des C-Falters sind polyphag. Dementsprechend werden die Eier an sehr verschiedenen Pflanzen abgelegt - z.B. an Brennnessel, Ulme, Hasel, Hopfen und Johannisbeere oder Stachelbeere.
Nach dem Aushärten der Kopfkapsel wird diese schwarz, die Haut der Raupe hat jetzt eine rotbraune Grundfärbung mit großen weißem Sattelfleck und filigranen hellen Dornen. Die Dornenansätze sind grauschwarz. Sie besitzt seitlich Längswellen und auf dem Rücken Querstreifen. Die Raupe ähnelt auch mithilfe ihrer gekrümmten Ruhehaltung einem Haufen Vogelkot und ist so auf der Blattunterseite optimal getarnt.
Mitte bis Ende Juni schlüpfen in warmen Regionen die Falter der ersten neuen Genration des Jahres. Dies sind oft Falter der Sommerform (f. hutchinsoni). Diese Falter paaren sich schon bald wieder und legen eine partielle zweite und deren Nachkommen manchmal sogar noch eine partielle dritte Generation von Faltern an.