Grünader-Weißling (Pieris napi)

Lebenszyklus des Grünader-Weißlings in Rheinland-Pfalz

Der Grünader-Weißling kommt noch in allen Regionen in Rheinland-Pfalz vor. Typisch für den Grünader-Weißling ist die Aderbestäubung auf der Flügelunterseite. 

Grünader-Weißling - Weibchen auf einem Blatt.

Bei den Männchen fehlen die dunklen Flecken auf der Flügeloberseite oder sie sind nur angedeutet erkennbar.

Die Aderbestäubung der Unterseite ist ein eindeutiges Bestimmungsmerkmal des Grünader-Weißlings.

Im Frühjahr ist die Aderbestäubung auf der Unterseite aber auch oft auf der Oberseite deutlich erkennbar.

Der Grünader-Weißling überwintert als Puppe. Die erste Generation der Falter schlüpft schon im April. Kurze Zeit später beginnt bereits die Partnerfindung und die Paarung.

Die Eier des Grünader-Weißlings entsprechen denen der anderen Weißlinge.

Die jungen Raupen sind grün und auf der Blättern der Fraßpflanzen (Kreuzblütler) kaum zu entdecken.

Die Raupen ähneln denen des Kleinen Kohlweißlings. Typisch ist die gelbe Umrandung der seitlichen Stigmen.

Typisch für die erwachsenen Raupen ist auch ihre oft "geknickte" Haltung.

Nach ca. 4 Wochen sind die Raupen bereits verpuppungsreif.

Die Verpuppung zur Gürtelpuppe erfolgt oft an glatten Oberflächen wie Hauswänden.

Der Grünader-Weißling bildet pro Jahr oft bis zu vier Generationen. Die Sommergenerationen können bei günstigem Witterungsverlauf recht zahlreich sein.

Frisch geschlüpftes Männchen im Sommer.

Frisch geschlüpftes Weibchen des Grünader-Weißlings im Sommer.

Im Sommer ist die Aderbestäubung oft kaum noch erkennbar.

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