Kleiner Kohl-Weißling (Pieris rapae)

Lebenszyklus des Kleinen Kohl-Weißlings in Rheinland-Pfalz

Der Kleine Kohl-Weißling kommt noch in allen Regionen in Rheinland-Pfalz vor. Typisch für den Kleinen Kohl-Weißling ist die einheitliche weiß-graue oder gelbliche Färbung auf der Flügelunterseite. Die Bestäubung wird nach vorne hin intensiver, beschränkt sich aber nicht auf die Adern.

Kleiner Kohl-Weißling - Weibchen auf einem Blatt der Kapuzinerkresse.

Die Paarung findet oft schon direkt nach dem Schlüpfen der Weibchen statt.

Kurz nach der Begattung beginnt bereits die Eiablage. Dazu werden sehr unterschiedliche Kreuzblütler genutzt, die mikroklimatisch günstig stehen.

Die Eier sind nicht von denen des Grünader-Weißlings zu unterscheiden.

Die jungen Raupen sind nach dem Schlüpfen noch transparent und erscheinen nur aufgrund der durchscheinenden Nahrung grünlich.

Nach der ersten Häutung erscheint die Raupe in Grün. Die gelbe Rückenlinie ist schon angedeutet.

Die Raupen sind optimal an ihre in der Regel grüne Fraßpflanze angepasst.

Die Raupen ähneln denen des Grünader-Weißlings. Typisch sind gelbe Punkte zwischen den Stigmen und nicht nur die gelbe Umrandung der Stigmen, wie beim Grünader-Weißling.

Typisch für die erwachsene Raupe ist auch die gelbe Rückenlinie.

Nach ca. 4 Wochen sind die Raupen bereits verpuppungsreif.

Die Verpuppung zur Gürtelpuppe erfolgt oft an glatten Oberflächen wie Hauswänden.

Die frisch geschlüpften Falter werden sich bald wieder paaren und Eier ablegen, damit die daraus schlüpfenden Raupen sich noch vor dem Wintereinbruch verpuppen können.

Damit die Weibchen eine möglichst große Zahl von Eiern ablegen können, ist eine gute Nährstoffversorgung wichtig.

Die Falter stehen auf dem Speiseplan verschiedener Kleintiere wie hier eine Krabbenspinne, die gut getarnt auf einer Blüte auf den Falter gewartet hat.

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