Reseda-Weißling (Pontia edusa)

Lebenszyklus des Reseda-Weißlings in Rheinland-Pfalz

Der Reseda-Weißling kommt in Rheinland-Pfalz in der Regel nur als Wanderfalter in sehr warmen Jahren vor. Im benachbarten Hessen gibt es auch überwinternde Populationen. Die Falter fliegen entlang der großen Flußtäler von Rhein und Mosel im Sommer bei uns ein.

Resedafalter-Weibchen auf der Blüte einer Wilden Karde im Sommer - kurz nach der Einwanderung.

Die Falter wärmen sich gerne auf offenen Bodenstellen oder trockenen Pflanzenresten am Boden.

Die Eiablage erfolgt auf verschiedenen Kreuzblütlern. Das Bild zeigt ein an Loesels Rauke frisch abgelegtes Ei. Die Eiablage erfolgte bodennah an einem frisch ausgetriebenen Blatt.

Nach ein bis zwei Tagen hat sich das Ei orange verfärbt und ähnelt damit sehr stark dem Ei des Aurorafalters. Im Vergleich zu diesem ist es etwas kürzer.

Ungefähr eine Woche nach der Eiablage ist die junge Raupe bereits geschlüpft.

Alle vier bis fünf Tage häutet sich die Raupe erneut, wenn die Witterung mitspielt.

Hier hat sich die Raupe soeben zum 2. Mal gehäutet. Jetzt hat sie ihre typische bunte Zeichnung angenommen.

Die bunte Raupe des Reseda-Weißlings ist jetzt unverwechselbar unter den Tagfaltern.

Nach der 4. Häutung hat sie eine Größe von ca. 5 cm angenommen.

Schon nach ca. 3 Wochen sucht sich die Raupe eine glatte Oberfläche, wie hier in einem Blumentopf und beginnt sich zur Verpuppung als Gürtelpuppe anzuspinnen.

Zwei Tage später hat sie sich bereits verpuppt.

Bereits 5 Wochen nach der Eiablage schlüpft der frische Falter.

Hier saugt ein Männchen an Kresse. Die grau-schwarzen Flecken auf den Flügeln sind bei den Männchen weniger ausgeprägt.

Wenn die Witterung es zuläßt legen die Weibchen kurz nach dem Schlüpfen bereits noch eine weitere Generation an. In warmen Regionen können die Falter auch manchmal als Puppe überwintern.

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