Karst-Weißling (Pieris mannii)

Lebenszyklus des Karst-Weißlings in Rheinland-Pfalz

Der Karst-Weißlings kommt in Rheinland-Pfalz mittlerweile in allen warmen Regionen vor. Die Art verbreitete sich seit Anfang des Jahrtausendes aus dem Alpengebiet stammend auch von Südwesten aus in Rheinland-Pfalz. Vom Aussehen her ist die Art nur sehr schwer vom Kleinen Kohlweißling zu unterscheiden. Die jungen Raupen beider Arten unterscheiden sich deutlich durch die Farbe der Kopfkapsel: grün beim Kleinen Kohlweißling - schwarz beim Karst-Weißling.

Karst-Weißling - Weibchen auf der Blüte von Blutweiderich - kurz nach dem Schlüpfen.

Die wichtigste Nahrungspflanze der Raupen und Eiablagepflanze ist die Schleifenblume.

Ein frisch abgelegtes Ei auf der Unterseite eines Blattes der Schleifenblume im Garten.

Schon nach 5 - 7 Tagen schlüpft die Raupe und beginnt in der Blüte zu fressen.

Typisch für die Raupe ist der grüne Körper der Weißlingsraupen aber die schwarze Kopfkapsel.

Auch die L2-Raupe hat eine schwarze Kopfkapsel. Alle vier bis fünf Tage häutet sich die Raupe erneut, wenn die Witterung mitspielt.

Hier hat sich die Raupe soeben zum 2. Mal gehäutet. Jetzt hat Kopfkapsel eine dunkelgrüne Farbe angenommen.

Nach und nach nimmt die Kopfkapsel ihre grasgrüne Körperfarbe an.

Nach der 3. Häutung ist sie jetzt kaum noch von der Raupe des Kleinen Kohlweißlings zu unterscheiden.

Die grüne L4-Raupe ruht jetzt auf der Oberseite der Blätter der Schleibenblume und befrisst diese.

Nach 2-3 Tagen Fressphase steht die nächste Häutung an.

Bereits weniger als 4 Wochen nach der Eiablage sucht die Raupe einen Verpuppungsplatz.

Die Raupe verpuppt sich oft auf einer glatten Unterlage als Gürtelpuppe.

Wenn die Witterung es zulässt legen die Weibchen kurz nach dem Schlüpfen bereits noch eine weitere Generation an. Die letzte Generation der Art überwintert als Puppe.

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